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Freitag, 22. April 2005

Was vom Huhn übrig blieb

Frau Zorra rief zum Blog-Event: Huhn auf. Im Gruselkabinett kocht nicht nur das kleine Monster gern, sondern auch Frau Araxe. Passend zur Jahreszeit fällt mir so etwas wie Hühnchen mit grünem Spargel und Estragon-Weißwein-Sauce oder Rouladen mit Bärlauch-Pesto und Ricotta ein. Aber ich habe ein Problem mit Rezepten. Als Anregung lese ich ab und zu welche, habe aber noch nie etwas 1:1 nachgekocht. Ich bin einfach zu faul, irgendwelchen Mengenangaben zu folgen und genauso faul bin ich auch, wenn es nun um das Aufschreiben eines Rezeptes = Rekonstruktion geht. Und da Sie sich hier im Gruselkabinett befinden, muss Ihnen soundso etwas geboten werden, was hier besser reinpasst.

Voilà:

Anbei etwas Sauce, damit es nicht gar zu trocken wird.

Dieses Paar Hühnerfüße ist schon das zweite in meinem Besitz. Vom ersten habe ich mich letztes Jahr getrennt. Unerwartet läutete es zu Halloween beim Gruselkabinett. Da waren die Bittsteller genau am richtigen Ort, so dachte ich. Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet, musste also etwas improvisieren und griff zum Erstbesten, den Hühnerfüßen. Vollkommen unbeeindruckt bedankte sich der Besuch für diese Gabe und verschwand. Ts, so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Und nun brauchte ich auch noch wieder neue Hühnerfüße. Im Geschäft meines Vertrauens hatte man volles Verständnis dafür und ließ mich und das kleine Monster in aller Ruhe ein Paar schöne Exemplare aussuchen, wobei das kleine Monster feststellte, dass es auch dringend einen Hühnerfuß benötigt. Der hängt jetzt vor seiner Zimmertür und es gehört inzwischen zum abendlichen Ritual, dass beim Verlassen des Zimmers nach der Gute-Nacht-Geschichte der Kater auf meiner Schulter damit spielt.