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Donnerstag, 24. November 2005

Museale Terrorattrappe

Viele Frauen nennen stolz Regimenter von Handtaschen ihr eigen. Dazu zähle ich nicht. Meist bin ich mit einem kleineren Rucksack unterwegs, der dann aber auch überallhin mit muss, da ich alles Lebensnotwendige in ihm mit mir führe. Und so mag ich mich nur ungern von ihm trennen. Das hat dann mitunter ein paar Dispute zur Folge, in Museen z.B., wo man größtenteils danach trachtet, den Rucksack in Gewahrsam zu nehmen. Wohl durchdachte Begründungen hört man dann wie die, dass man den schwarzen Rucksack auf meiner schwarzen Kleidung nicht sehen würde. Ja und? Habe ich nicht verstanden und es konnte mir auch nicht erklärt werden, somit habe ich dieses Argument nicht gelten lassen. Was dann auch akzeptiert wurde. Im gleichen Museum war man aber das Mal darauf konsequenter. Der Rucksack wurde einbehalten und mir wurde kein Glauben geschenkt, dass es auch anders geht. Mit dem Behalten wurde dann auch etwas übertrieben als der Rucksack gleich nach der Rückgabe wieder in Museumsobhut übergehen sollte. Ich glaube, da wurde etwas falsch in Bezug auf Besucherbindung verstanden. Bei meinem letzten Museumsbesuch war man dagegen wieder gnädig und meine Versicherung, dass ich den Rucksack ganz, ganz klein machen würde, wurde mit einem "Ja, dann geht das" quittiert.