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Donnerstag, 1. Mai 2008

Transgression meines Horizonts ohne Exzess

„Das Sein wird uns nur in einer unerträglichen Entgrenzung unseres Seins geschenkt, die nicht weniger unerträglich als der Tod ist. Und da es uns im Tod zugleich geschenkt und wieder entzogen wird, müssen wir es in der Fühlung des Todes suchen, in den unerträglichen Augenblicken, in denen wir zu sterben scheinen, weil das Sein in uns nur noch Exzess ist, wenn die Fülle des Schreckens und die Fülle der Freude zusammenfallen.
Selbst das Denken (die Reflexion) vollendet sich in uns nur im Exzess. Was bedeutet Wahrheit, außer Vorstellung des Exzesses, wenn wir nur das sehen, was über die Möglichkeit zu sehen hinausgeht, was zu sehen unerträglich ist, wie es in der Ekstase unerträglich ist, zu genießen? – wenn wir das denken, was die Möglichkeit zu denken, übersteigt?*

*Ich bitte um Verzeihung, wenn ich hier hinzufüge, dass diese Definition des Seins und des Exzesses philosophisch nicht begründet werden kann, da der Exzess die Begründung aufhebt: der Exzess ist gerade das, wodurch das Sein zuerst und vor allen Dingen außer allen Grenzen ist. [...]

(Georges Bataille)

Oder um einfach eine Frage zu stellen, deren Antwort sich mir entzieht: Was ist an Gina Lollobrigida transgressiv?

Das soll jetzt kein Blog-Bashing sein; ich bin wirklich an einer Antwort interessiert.