Dienstag, 19. August 2008

How to Get Rid of Others

Dänemark, 2007
Regie: Anders Rønnow Klarlund
Darsteller: Søren Pilmark, Søren Fauli, Louise Mieritz, Lene Tiemroth, Lene Poulsen, Poul Glargaard, Marie Caroline Schjeldal, Rasmus Botoft, Tommy Kenter, Jesper Langberg, Kirsten Peüliche

Endlich wird mal durchgegriffen! Das ganze asoziale Pack – Behinderte, Alkoholiker, Arbeitslose etc. wird in Dänemark durch ein neues Gesetz interniert und wenn sich im Verhör die Nutzlosigkeit dieser Individuen bestätigt hat, werden sie getötet. So kann jeder Staatshaushalt ganz einfach saniert werden, wenn es keinen mehr gibt, der dem Staat auf der Tasche liegt. Diese zynische Gesellschaftskritik kommt als rabenschwarze Komödie daher. Der Humor ist leider oft sehr platt („Folke - Volkswagen” *gähn*). Wer also so etwas wie „Dänische Delikatessen” oder „Adams Äpfel” erwartet hat, wird hierbei nicht so ganz fündig. Nichtsdestotrotz ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Internet Movie Database
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Blind

Niederlande/Belgien/Bulgarien, 2007
Regie: Tamar Van Den Dop
Darsteller: Halina Reijn, Joren Seldeslachts, Jan Decleir, Katelijne Verbeke

Ein blinder Jüngling trifft auf eine albinotische Frau, die ihm vorlesen soll. Er ist wütend und verzweifelt. Sie zurückhaltend, aber selbstbewusst. Natürlich finden die beiden zueinander. Das ist in solchen Filmen immer so, die sich einer bittersüßen Romantik verschrieben haben. Und natürlich enden diese Filme nicht glücklich, schließlich handelt es sich immer um eine tragische Liebesgeschichte. Wahre Liebe ist dann nicht nur blind, sondern bleibt auch unerfüllt. Das alles muss auch mit märchenhaft schönen Bildern serviert werden, damit es perfekt ist. Und am Ende des Films sagt man: „Hach ....”
und seufzt tief.

Sicher – das ist alles recht kitschig, aber genau deswegen mag man diese Art Film. Wem beispielsweise die Verfilmung von „Das Parfüm” gefallen hat, sollte sich „Blind” nicht entgehen lassen.

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Tale 52

Griechenland, 2008
Regie: Alexis Alexiou
Darsteller: Yorgos Kakanakis, Giasemi Kilaidoni, Argiris Thanasoulas,
Orfeas Zafeiropoulos, Dafni Labroyanni, Serafita Grigoriadou

Am Anfang schaut man über die Weite des Meeres. Dies ist der einzige klare Moment, den es gibt. Zuerst, so scheint es, erfährt man, wie es war, als sich Iasonas und Penelope kennen lernten und was danach geschah. Aber dann werden einem gefühlte tausend neue Möglichkeiten gezeigt, wie es ebenfalls gewesen sein könnte. So wie das Meer immer wieder neue Wellen an Land spült, die sich zu ähneln scheinen, aber doch nie gleich sind. Das mag manchmal ermüdend sein, faszinierend ist es dennoch und man kann ebenso wie vom Meer den Blick nicht abwenden. Die Wahrheit wird man nie erfahren. Spätestens nach diesem Film wird man daran zweifeln, dass es so etwas wie Wahrheit überhaupt gibt. Nicht nur das Verwirrende an diesem Film, auch die Bilder erinnern sehr stark an David Lynch. Das mag man nun simpel als Plagiat ansehen, aber es ist auf jeden Fall sehr, sehr gut gelungen. Und man muss, kann, möchte diesen Film gern noch einmal oder noch mehr sehen.

„Sometimes your mind is the most dangerous place to be.”


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Cerberus

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Wahrscheinlich hat die böse Hexe Sie mit Absinth...
NeonWilderness - 2018.04.18, 14:29
Genau!
*sabbert unter Einfluss lang anhaltender Drogen leicht...
pathologe - 2018.04.18, 13:34
Leichenhalle

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Vielleicht ist er hier:

Verwesungsstadium

Horror seit 4881 Tagen

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