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Sonntag, 23. August 2009

Blood Brothers

Niederlande, 2008
Regie: Arno Dierickx
Darsteller: Erik van Heijningen, Matthijs van de Sande Bakhuyzen, Derk Stenvers, Sander van Amsterdam, Carolien Spoor

Sehr unspektakulär kommt dieser Film daher. Wie auch in „Deliver Us from Evil” schleicht sich hier allmählich das Böse ein, nur wird hierbei vollkommen darauf verzichtet, die Handlung in irgendeiner Art und Weise in Szene zu setzen. Geradeheraus wird hier eine Geschichte erzählt, bei der ein paar Jugendliche zu Mördern werden, weil es sich so ergeben hat. Harmlos fängt alles an und mündet in Grausamkeit, die als Ende nur den Tod kennt. Gerade weil das alles so im Alltäglichen stattfindet, wirkt es um so authentischer. Diesen Alltag und diesen Mord in den frühen 60er Jahren in den Niederlanden gab es jedoch wirklich. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Einen Einblick bekommt man bei diesem Gerichtsbericht. Was aus dem Täter aus einfachen Verhältnissen geworden ist, weiß man nicht. Die beiden Brüder aus wohlhabendem Hause zählen heutzutage zu den zehn reichsten Männern der Niederlande, deren Unternehmen für Lebensversicherungen mit dem Slogan „Leuker leven dan je van plan was” wirbt ...

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Deliver Us from Evil

Dänemark / Schweden, 2009
Regie: Ole Bornedal
Darsteller: Lasse Rimmer, Lene Nystrøm, Jens Andersen, Pernille Vallentin, Bojan Navojec, Mogens Pedersen

Viel Zeit wird sich in diesem Film mit poetischen Bildern in ausgewaschenen Farben gelassen, um die Menschen eines kleinen Ortes auf dem Land kennenzulernen. Alles ganz normale Menschen. Und in fast allen von ihnen kommen nach und nach die menschlichen Abgründe zum Vorschein, die irgendwo in jedem lauern. Oft kann man nicht mehr unterscheiden, wer wirklich Täter und wer Opfer ist. Oder letzten Endes beides. Diese Vielschichtigkeit macht diesen Film, in dem die Situation unausweichlich immer mehr eskaliert, besonders interessant und glaubwürdig. Trotz künstlerisch ambitionierter Inszenierung und minimalen Einschüben von Gore-Elementen.

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