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Sonntag, 22. Mai 2011

Keine Walgesänge

Sondern eine Musik, die gleichermaßen archaisch und urban ist. Zum einen sind da der Gesang auf Färöisch, selbstgebaute Instrumente wie z. B. ein Baumstamm-Bass oder ein rostiges Ölfass-Schlagzeug; zum anderen ist da aber auch ganz viel Elektronik. Die Bandbreite reicht von Tiefmelancholischem bis zu Krachigem, dass den Einstürzenden Neubauten in nichts nachsteht. Ein Sound der sofort tief eindringt und gedanklich Bilder von weiter, unberührter Natur als auch von einsamen, verrotteten Industriegegenden entstehen lässt.
ORKA ist für mich die spannendste Neuentdeckung seit langem. Das Konzert (zusammen mit Alap Momin aka The Oktopus von dälek) ist auf jeden Fall auch eines der besten in diesem Jahr, bei dem man gleich vom ersten Song an magisch gebannt in diese Klanglandschaften gezogen wird.