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Montag, 22. August 2011

Ohne Kino

... gibt’s auch was zu sehen:



(Es muss nicht immer die Schanze sein, die brennt.)

Super

USA, 2011
Regie: James Gunn
Darsteller: Rainn Wilson, Ellen Page, Liv Tyler, Kevin Bacon,
Nathan Fillion, Michael Rooker

Was passiert, wenn einem typischen Loser, dessen Frau ihn für einen kriminellen Typen verlassen hat, Gottes Finger im Gehirn rumtatscht? Was wohl ... er wird ein Superheld! Zu Recherchezwecken wird ein Comicladen aufgesucht und schnell wurde dann auch ein Kostüm zusammengeflickt. „Crimson Bolt” wurde geboren! Von nun an sollen alle Verbrecher zittern! Etwas entscheidendes hat der Superheld allerdings vergessen – eine Wunderwaffe. Sehr unpraktisch wie er bei seinem ersten Einsatz feststellt. Dieses Problem wird aber bald beseitigt: mit einer Rohrzange! Nun lernen selbst Vordrängler in Kinoschlangen das Fürchten. (Wenn das einige beim Andrang zu diesem Film vorher gewusst hätten …) Etwas unfreiwillig bekommt er Unterstützung von der Verkäuferin aus dem Comicladen – „Boltie” steht ihm von nun an mehr oder vielmals oft weniger hilfreich zur Seite. Wie und ob er seine Frau retten kann, beschreibe ich lieber nicht, um nicht zu viel zu verraten. Der Superheld wird übrigens von Rainn Wilson gespielt, der den Vater im gerade zuvor gesehenen „Hesher” spielt. Diese mitunter äußerst brutale Komödie wird sicher der Publikumsliebling des diesjährigen Fantasy Filmfestes werden. Ebenso wie der anwesende Regisseur beim Publikum Sympathiepunkte sammelte.

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Hesher

USA, 2010
Regie: Spencer Susser
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Devin Brochu, Natalie Portman,
Rainn Wilson, Piper Laurie

Der 13-Jährige TJ hat es nicht leicht in seinem Leben, erst vor kurzem hat er seine Mutter bei einem Autounfall verloren, seitdem wohnt er mit seinem depressiven Vater zusammen bei seiner alten Großmutter. Bis Hesher auftaucht – ein cooler Außenseiter, dunkler Heavy-Metal-Engel mit Arschlochattitüde, dem man dennoch Sympathie abgewinnen kann – und bei ihnen einfach einzieht. Von da an ist nichts mehr so wie es war … anarchistisches Chaos reißt die Familie aus ihrer lethargischen Trauer. Der Film schwankt zwischen sensiblen Drama (TJs Rolle ist ganz, ganz großartig gespielt!) und dreckiger Komödie, was durchaus zusammenpassen kann. Sehr gutes Independent-Kino!

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