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Montag, 23. März 2015

Tusk

USA, 2014
Regie: Ana Lily Amirpour
Darsteller: Milad Eghbali, Marshall Manesh, Arash Marandi, Mozhan Marnó, Dominic Rains, Reza Sixo Safai, Rome Shadanloo, Sheila Vand

Vom erfolgreichen Erstling „Clerks” des Regisseurs sind mir noch sehr gut die spritzigen Dialoge voller Wortwitz in Erinnerung, welche mehr oder weniger den ganzen Film einnehmen. Sehr dialoglastig geht es auch in dieser Horror-Groteske zu, in der ein Podcaster aus L.A. in der kanadischen Provinz nicht nur zu ein paar guten Stories kommt. So viel sei verraten: die titelgebenden Stoßzähne bekommen eine zunehmende Bedeutung. Gruselig ist dies überhaupt nicht und lustig wird man es nur finden, wenn man mit dem schrägen Humor etwas anfangen kann. Wem also viele Worte und skurrile Typen nicht stören, dürfte hierbei gute Unterhaltung finden.


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A Girl Walks Home Alone at Night

USA, 2014
Regie: Ana Lily Amirpour
Darsteller: Milad Eghbali, Marshall Manesh, Arash Marandi, Mozhan Marnó, Dominic Rains, Reza Sixo Safai, Rome Shadanloo, Sheila Vand

Ein Vampirmädchen im Tschador und Ringelshirt auf einem Skateboard trifft tiefnächtens einen James-Dean-Typen, der als Dracula verkleidet und auf seinem ersten Ecstasytrip ist. Dies spielt sich in Bad City ab, einer düsteren Stadt mit monströser Industrie, Drogen und Leichen in den Straßengräben, in der persisch gesprochen wird. Vor und nach dem Aufeinandertreffen der beiden Hauptdarsteller passiert schon noch einiges, aber neben der sehr präsenten Musik (ja, es gibt u. a. auch persischen New Wave), sind es vor allem die Bilder, die (an)sprechen. Manchmal fühlt man sich an expressionistische Filme der 20er Jahre erinnert, verbunden mit einer Atmosphäre, die an David Lynch denken lässt. Filme wie „The Addiction”, „Die Frau mit der 45er Magnum” oder „Nadja” werden ebenfalls in Erinnerung gerufen. („Only Lovers Left Alive” zählt wahrscheinlich auch dazu, aber ich bin noch immer nicht dazu gekommen, ihn mir anzusehen. Jim Jarmusch kann man aber allgemein auch heraussehen.) Referenzen, die für sich sprechen – dieser Film reicht dann aber doch nicht so ganz an diese heran. Dennoch, mehr als sehenswert!


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