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Freitag, 10. April 2015

Fast unbemerkt

Beinahe hätte ich es vergessen, aber heute fiel es mir dann doch noch ein: Genau gestern vor einem Jahr hielt der Schlendrian Einzug ins Gruselkabinett. Meist ist es ja so bei zeitlichen Ereignissen, dass man meint, es wäre erst gestern oder so gewesen. Je älter man wird, um so sehr schrumpfen Zeiträume zusammen. Hierbei fühlt sich das jedoch genau umgekehrt an. Ich kann es gar nicht glauben, dass es erst ein Jahr her ist – eher, dass es schon immer (oder auf jeden Fall sehr lange Zeit) so gewesen ist. Mit anderen Worten: Es fühlt sich sehr gut an. Klar, es gab nicht nur rosarote Wolken. Aber dafür, dass ich lieber Schwarz mag, war/ist das alles ziemlich Rosa. Und das, wo ich zugebe, dass ich Auseinandersetzungen nicht unbedingt aus dem Wege gehe. Jedenfalls nicht nur um des lieben Friedens willen. Aber der Schlendrian weiß größtenteils sehr gut damit umzugehen. Nachdem man sich nun bald sechs Jahre kennt (das trage ich mir jetzt aber in den iCal ein, damit ich das nicht auch noch vergesse), weiß man in diesem Fall jedoch schon, wo die Macken des Anderen liegen und wie man damit umgeht. Ja, gut. Manchmal auch nicht so zufriedenstellend wie ich beim Flohmarktbesuch letztes Wochenende feststellte. Ich nahm einen rostigen antiken Seitenschneider in die Hand und es wurde angemerkt, dass ich den mal schön liegen lassen sollte … Andererseits offenbahrt sich da ja nun auch widerum sehr viel persönliche Kenntnis. So oder so – alles in allem ein Jahr, dass ich nicht missen möchte.