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Dienstag, 23. Mai 2017

Läuft

Endlich, endlich gibt es ein festgelegtes Datum. Schon seit über zwei Jahren will ich weniger (30 Stunden in der Woche) arbeiten, aber wir hatten da ja ziemlich daneben gegriffen, was neue Mitarbeiter anging. Das Grauen, was dies betrifft, habe ich immer noch sehr präsent, zumal immer noch Projekte auftauchen, wo ich daran wieder erinnert werde. Heute hatte ich nun mein alljährliches Mitarbeitergespräch mit meiner Chefin. Und sie meinte, dass ich wesentlich entspannter wäre. Kein Wunder, wenn man dann doch mal fähige Kollegen an Bord hat. Oder zumindest einen, bei dem Motivation und Kompetenz endlich mal richtig stimmig sind. Insgesamt hat sich unser Bereich personell ziemlich vergrößert, was auch unbedingt notwendig war. Das mag jetzt paradox klingen, dass ich diametral nun weniger arbeiten will, aber ich hätte mich schon klonen müssen, um all das allein zu bewältigen. Um so besser finde ich nun, dass endlich mein Wunsch, was die Arbeitszeit betrifft, realisiert wird und man die anfällige Arbeit auf mehr Leute verteilt. Da ich jetzt ja demnächst auch noch für einen eigenen Azubi als Ausbilderin zuständig bin, erhöht sich die Verantwortung dennoch. Per se habe ich in dem gesamten Bereich schon längst alle Verantwortung an der Backe. Nun wird das alles noch mal offiziell. Also so etwas in leitender Funktion. Ich schätze, dass ich dann auf jeden Fall gehaltsmäßig auf das komme, was ich jetzt habe. Also abstrakt gesehen, weniger arbeiten für gleiches Gehalt (Oder mehr? Mal sehen.) Am wichtigsten ist mir allerdings, dass ich nun weniger arbeite. Und das nicht, weil ich diese Arbeit nicht mag. Ich mag sie sogar sehr gern. Aber ich mag noch so viel anderes.