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Montag, 28. Mai 2018

Hach… twoday.net

Wie hat sich alles geändert im Vergleich zu damals, als ich hier angefangen habe zu bloggen (Ende 2004). Bloggen war auch da nicht wirklich neu, aber die besten Zeiten standen noch bevor. Es folgten endlose Kommentarschlachten, Treffen mit Bloggern, die mittlerweile gar keine mehr sind und mit denen man trotzdem noch verbunden ist. Und viele, die einfach im Nirwana verschwunden sind. Es mag sein, dass Bloggen allgemein keine Relevanz mehr hat, unabhängig davon, was man so gebloggt hat. Für mich ist es immer noch die einzig relevante Form, mich in digitalen Welten mitzuteilen. Mit dem Prinzip Twitter konnte ich mich nie anfreunden – zu schnell ist man da bei beliebig rausgehauenen Statements. (Klar – das wird auch beim Bloggen gemacht, nur ist es bei Twitter einfach noch schneller und noch beliebiger. Oder mit anderen Worten hat das schon seinen Grund, warum dies das liebste von Donald Dump ist, was Social Media betrifft.) Facebook ist da auch alles andere als besser, obwohl man der Vernetzung doch einige Pluspunkte zugestehen muss. Andererseits gibt es noch mehr Minuspunkte. Tja und ansonsten sehe ich eigentlich nichts, was (für mich überhaupt) eine Bedeutung hätte. So bleibt also für mich persönlich das Bloggen lost in Wordpress. Etwas einsam dürfte das zumindest werden, da es diese Art von Community wie bei twoday.net nicht mehr geben wird. Etwas habe ich ja schon seit geraumer Zeit versucht, dem entgegenzusteuern, indem ich hier versuche, die neuen Adressen von (zukünftigen) Ex-Bloggern von twoday.net zu versammeln. Herr Neon hat sich bereit erklärt, dass er irgendwann, wenn er nicht mehr von allen Richtungen mit der DSGVO beschäftigt ist, quasi eine Seite der twoday.net entsprechenden Startseite einzurichten. Das werde ich, wenn es dann so weit ist, ebenfalls hier veröffentlichen. Momentan ist mir (aus vielfältigen Gründen) so gar nicht nach Bloggen, auch wenn man jetzt so kurz vorm Ende eigentlich noch mal richtig loslegen sollte. (Man wird sich in dieser Form nie wieder treffen.) Aber ich habe nicht einmal Lust dazu, mein Blog hier für die letzten Tage zu fixen, nachdem ich es an einem frühen Morgen im somnambulen Zustand (früher gab es mal die Maxime „don’t blogg drunk” oder so, aber die Wahrheit ist, blogge nichts, bevor du mindestens einen Schluck Kaffee getrunken hast) total zerschossen habe. Egal, ich mache hier wohl nichts mehr und so wird dies vielleicht mein letzter Beitrag gewesen sein. Ich habe wie gesagt hier sehr viel Schönes erlebt, trotz zunehmend weniger Möglichkeiten. Aber vielen Dank an alle Beteiligten. Demnächst dann hier.

Edit: Für die Sterbebegleitung möchte ich hier neben explizit und vor allem Herrn Neon auch Frau Skydance einen Monsterdank aussprechen.

Die Stars des Underground-Schlager



Nach den eher sehr kurzen Auftritten zuvor, gab es diesmal endlich ein richtig langes Konzert von St. Michael Front. Die spirituellen Krieger verkündeten vor den versammelten Jüngern all ihre Botschaften, über die sie verfügten – danach fingen sie (auf allseitigen Wunsch hin) einfach wieder von vorn an. Auch wenn ich an diesem Abend etwas angeschlagen war, so habe ich die Verkündungen sehr genossen. Und darüber auch noch einiges hinaus. So wurde mir zwar beim letzten Konzert verkündet, dass ich beim nächsten eine Gabe erhalten würde, aber so lange konnte ich ja nicht warten und hatte unter Mühsal mein Glück vorab gesucht. Die Gabe nun mit ausgewählten Botschaften („Was soll ich denn draufschreiben?” „Denk dir was schönes aus.”) in den Händen zu halten, ist doch wieder etwas ganz anderes. Die andere Verkündung scheint nun langsam auch immer realer zu werden, aber dazu erst mehr, wenn es so weit sein sollte. Der siegreiche Führer der himmlischen Heerscharen wird es schon richten.