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Nina Forever

Großbritannien, 2015
Regie: Ben Blaine, Chris Blaine
Darsteller: Cian Barry, Abigail Hardingham, Fiona O'Shaughnessy

Menschliche Beziehungen sind vielmals mehr als kompliziert, insbesondere wenn sich Ex-Freundinnen in neue Beziehungen einmischen und erst recht, wenn diese tot sind. Rob, der seine Freundin Nina bei einem Verkehrsunfall verloren hat, und seine neue Flamme Holly bekommen dies bald sehr deutlich zu spüren. Für die Tote ist die Beziehung alles andere als beendet und so drängt sie sich bei jeder Gelegenheit zwischen die beiden. Vornehmlich wenn diese sich im Bett befinden. Dies führt zu vermehrtem Verbrauch von Bettwäsche, da Ninas Unfallwunden nach wie vor frisch vor sich hin bluten. Spätestens nach dem zweiten eingesauten Bettlaken fragte ich mich, warum sie so unpraktische weiße benutzen. Das haben die dann aber später auch noch geschnallt. Dass alles andauernd blutig ist, ist allerdings eher das kleinste Problem… Bei dieser rundum gelungenen Indie-Perle handelt es sich nicht um eine Zombiekomödie, sondern um einen vielschichtigen Film, der sich unkonventionell, aber sehr sensibel mit Beziehungsproblemen beschäftigt. Stimmig ist hierbei alles. Neben der tollen darstellerischen Leistung ist es vor allem auch der morbide Humor, der diesen Film sehr sehenswert macht.


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Trailer

bonanzaMARGOT - 2015.08.24, 13:53

stimmt, die vergangenheit ist nicht immer die beste hypothek für die zukunft.
...

C. Araxe - 2015.08.24, 20:37

Kommt darauf an, wie man diese verarbeitet hat.
bonanzaMARGOT - 2015.08.25, 09:24

ich meinte das eigentlich nicht bezogen auf sich selbst sondern auf die anderen, die einem begegnen - von denen man evtl. aufgrund seiner vergangenheit eingeschätzt wird.
z.b. frauen, die eifersüchtig auf die exen sind... oder andersherum.