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Rabid Dogs

Frankreich / Kanada, 2015
Regie: Éric Hannezo
Darsteller: François Arnaud, Franck Gastambide, Guillaume Gouix, Virginie Ledoyen, Laurent Lucas, Lambert Wilson

Vier Gangster überfallen eine Bank – die Beute haben sie zwar, aber ab dann geht einiges schief. Ein paar Menschen werden getötet, auf der Flucht schnappen sie sich eine Geisel samt Auto, es werden noch mehr Menschen getötet (auch der Gangsterboss stirbt) und bei der nächsten Geisel handelt es sich um einen Vater, bei dem sich unerwarteterweise auch noch die kranke Tochter im Auto befindet. Fortan dreht es sich um die übrigen drei Gangster und die zwei Geiseln (das Kind tritt quasi nicht in Erscheinung) und das Action-Tempo wird gedrosselt. Gelegenheit wäre nun gewesen, den Charakteren mehr Raum zu geben, aber die Darstellung ist leider nur sehr oberflächlich geraten, ebenso wie der ganze Film, der allenfalls mit seinem Sound und stylischem Look punkten kann, der für meinen Geschmack allerdings zu hochglanzpoliert ist. Bei diesem Film handelt es sich um ein Remake von „Cani arrabiati”, eines der letzten Werke des italienischen Regisseurs Mario Bava. Das Original soll optisch viel rauer sein, die früheren Werke des Regisseurs begründeten allerdings das visuell reizvolle Genre des Giallo mit stilvoller Kameraführung, Ausstattung und Musik. Hannezos Adaption lässt von der Inszenierung doch sehr zu wünschen übrig (der Twist am Ende soll da wohl noch was rausreißen). Für mich unverständlich, warum dieser Film zum „Centerpiece” auserkoren wurde (The Connection wäre ein um vielfaches geeigneter Film gewesen). „Rabid Dogs” kann man sich zwar ansehen, muss man aber nicht.


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