Alien
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Insgesamt ist die Ausbeute an guten Kurzfilmen dieses Jahr leider sehr mager. Es beginnt blasphemisch mit Day 40 – hier erfährt man, wie das zum Beispiel mit Noah wirklich war, aber auch wie man einen nicht so überzeugenden Kurzfilm machen kann. In He Took His Skin Off For Me sind die blutigen Folgen von übermäßiger Anpassung in einer Beziehung zu sehen. Der Regisseur meint dazu: „Wenn du deine Haut ablegst, nur um mit jemandem zusammen zu sein? Das kann nur schmutzig enden.” Die Maskenarbeit kann hierbei schon überzeugen, aber ansonsten ist der Film nicht überdurchschnittlich gut gelungen. Unterm Durchschnitt war auf jeden Fall der folgende Rabbit 105 – eine Frau ist in einem gähnend leeren Parkhaus eingesperrt und der Zuschauer ist in gähnender Langeweile eingesperrt. Nicht viel besser ging es weiter mit Ramona – eine Frau auf nächtlichem Rachefeldzug. Einzig gut war hieran „She's In Parties” von Bauhaus als Musik. Von der Thematik her an Nina Forever erinnerte Tuning Oscar – auch hier mischt sich eine verstorbene Ex in sich anbahnende neue Beziehungen, nur dass es hierbei zeitlich begrenzt ist, was es dem Witwer allerdings auch nicht einfacher macht, dem Zuschauer aber jede Menge gute Unterhaltung einbringt. Herausragender Höhepunkt war jedoch Herman the German, über die Nöte und Vorlieben (Schnitzeltorte!!!) eines Bombenentschärfers. Wirklich sehr gut gelungen! Zum Abschluss gab es mit La hora del baño einen Vorgeschmack auf die Hauptdarstellerin Macarena Gómez des nachfolgenden Langfilms. Ein Pärchen ist mit der Rolle als junge Eltern reichlich überfordert. Ständig schreit das Baby und zerrt nicht nur an den Nerven der Darsteller. Ziemlich anstrengend ist das, aber eben auch ziemlich realistisch. (Nur das allgegenwärtige Rosa nicht so.) Verlinkt sind jeweils (so weit vorhanden) Teaser, Trailer, Ausschnitte oder der komplette Film.