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Frauenpower nach dem Frauentag



Als vor drei Jahren die Savages in meine Ohrmuscheln gerieten, hätte ich am liebsten sofort zu einem (mindestens!) Konzert gehen wollen, um diesen weiblichen Energietaifun live zu erleben. Damals bettelte ich in meiner Verzweiflung den Manager an und er versprach mir: „we'll make sure we come thru next time.” Etwa ein halbes Jahr musste ich mich dann noch theoretisch gedulden, praktisch jedoch fast drei Jahre, denn damals viel der Gig ja aus. Es gab jedoch mehr als einen Ersatz und dies mit weitreichenden Folgen (Wohnzimmerkonzert!). Nun aber endlich, endlich die Savages auf der Bühne! Inzwischen ist das zweite Album erschienen, das ziemlich nahtlos an ihr Debüt anknüpft. Die Leidenschaft ist bei mir im Laufe der Zeit allerdings etwas verblasst. Mit Leichtigkeit wurde diese jedoch beim Konzert wieder entzündet. Mit 18 Songs heizten die Mädels dem Publikum ordentlich ein – ruhigere Stücke waren hierbei kein Störfaktor, sondern sorgten für noch mehr Intensität. Dass die Band eine unglaubliche Bühnenpräsenz hat, war mir vorher schon bewusst (Videos gibt es zur Genüge wie z. B. auch von einem meiner Lieblingssongs), aber das selbst zu erleben ist dann doch wieder etwas anderes. Nämlich etwas viel besseres! Durchschwitzt und glücklich verlässt man ein perfektes Konzert, dass einem mit dem Abschlusssong „Fuckers” die Botschaft „Don't let the fuckers get you down” mit auf den Heimweg gibt.