Alien
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They Call Me Jeeg Robot (Lo chiamavano Jeeg Robot)

Italien, 2015
Regie: Gabriele Mainetti
Darsteller: Stefano Ambrogi, Francesco Formichetti, Gianluca Di Gennaro, Luca Marinelli, Ilenia Pastorelli, Claudio Santamaria, Maurizio Tesei, Daniele Trombetti, Antonia Truppo

Hach … der Blick schweift über die Dächer von Rom bis hin zur „Schreibmaschine” – so beginnt dieser Film. Dann gibt es eine wilde Verfolgungsjagd , bei welcher der kleine Ganove Enzo quer durch Rom gehetzt wird und sich bei der Engelsbrücke (hach …) in den Tiber (iiiiihhh …) rettet. Wer den Tiber kennt, weiß, dass das eine dreckige Angelegenheit ist. Enzo erwartet dort zudem auch noch radioaktiver Müll, welcher ihn zum Superhelden mutieren lässt. Seine außergewöhnlichen Kräfte entdeckt er erst nach und nach, aber die mangabesessene, mehr oder weniger verrückte Alessia, Tochter von einem benachbarten Gangster, sieht in ihm sofort Jeeg Robot, einen Mangahelden, und klettet sich an ihn. Der super criminali macht fortan von sich reden, in dem er sich beispielsweise mal einfach so einen Bankautomaten mit nach Hause nimmt, aber eigentlich braucht er nicht viel mehr als seine Ruhe, Pornos und den Kühlschrank voller Joghurt. Die überdrehte Alessia, als auch der größenwahnsinnige Kleingangsterboss Lo Zingaro/Fabio (großartig gespielt!) durchkreuzen seinen Wunsch nach friedlicher Einsamkeit … In diesem Superhelden-Film wird stimmig so viel zusammengemischt, dass man gar nicht weiß, wo man mit dem Aufzählen anfangen soll: knallharter Gangsterfilm, emotionales Außenseiterdrama, unschmalzige Liebesromanze, insbesondere italienische als auch allgemeine Sozial- und Gesellschaftskritik – das alles gewürzt mit viel Humor und mal actionreich, dann wieder vielfach sehr ruhig bis ins Melancholische gehend inszeniert, vor allem aber mit einer sehr charmanten Leichtigkeit. Fantastico!

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