Alien
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Dieser Jahrgang zum Jubiläum ist weitaus besser als das Jahr zuvor, hat aber auch seine schwachen Beiträge. Arcana macht den besonders langweiligen Anfang – das einzige Geheimnis ist hierbei, wie man auf die Idee kommen konnte, dass aus allerlei „gruseligen” Zutaten ein guter Film entstehen könnte. Es folgt der Zombiefilm Twenty Fourty Three, der schon wesentlich besser ist, aber auch nicht wirklich richtig gut. Interesting Ball ist dagegen richtig interessant und wartet mit ebenso vielen phantasievollen Ideen auf wie der Swiss Army Man der beiden Regisseure. Von den Nöten eines Heranwachsenden erzählt Growing Pains auf sehr herzerwärmende Weise. In Seth hat es ein junger Mann auch nicht leicht, vor allem, wenn es um die Liebe und Anerkennung seines Vaters geht – eine rührende Tragikomödie, die in ihren lustigen als auch bedrückenden Momenten gekonnt umgesetzt wurde. Uncanny Valley setzt auf hochtechnische Optik und das war es dann aber auch schon. Ein optisch und inhaltlich richtiger Leckerbissen ist dagegen Decorado, der im Gegensatz zum Vorgänger eben nicht nur Fassade ist. Der Gewinner der diesmal erstmals prämierten Kurzfilme dürfte jedoch mit ziemlicher Sicherheit zu recht The Black Bear sein – perfekt inszenierter schwarzer Humor, der durchweg bestens unterhält. Zum Abschluss gab es zum Nachtisch Kookie – ein kleiner, netter Horrorfilm, der zeigt, dass heimliches Naschen unheimlich werden kann.

Verlinkt sind jeweils (so weit vorhanden) Teaser, Trailer, Ausschnitte oder der komplette Film.