Sonntag, 5. März 2017

Eigentlich

Eigentlich möchte ich momentan ganz viel unternehmen. Allein schon deswegen, um nicht deprimiert im RL-Gruselkabinett abzuhängen. Hat ja zumindest gleich am ersten entscheidenden Tag sehr gut geklappt. Wobei ich mich dazu auch schon ziemlich aufraffen musste. Tja, und jetzt am Wochenende? Zu nichts Lust und einfach nur zu platt, um abends rauszukommen. O.K., jobmäßig ist momentan ziemlich viel los und schlafmäßig sind die Nächte auch nicht die besten. Bei den Auswahlmöglichkeiten war auch nichts dabei, wo ich unbedingt hätte hingehen wollen. Die Band, zu der ich heute eventuell gegangen wäre, stand zwar schon mal bei mir auf dem Zettel, aber so richtig überzeugt hat sie mich nach wie vor nicht. Bei Human Abfall kommen sogar Katzen vor, aber es gibt eigentlich nur einen Song, den ich richtig gut finde: Bequeme Stellung – der ist echt überragend. Eigentlich hätte man allein deswegen trotzdem hingehen sollen. Eigentlich ist mir aber momentan so ziemlich vieles egal.
C. Araxe - 2017.03.05, 20:13

Und eigentlich weiß ich auch, dass jeglicher Aktionismus nicht hilft, diese Zeit abzukürzen, die gebraucht wird, um all das zu verarbeiten.

rosenherz - 2017.03.05, 20:54

Ich frage mich im Stillen, was Ihnen (dir) in Ihrer (deiner) momentanen Situation helfen würde, zu verarbeiten. Nur so als Gedankengang. Mit einer guten Freundin sprechen? Geschützte Zeit, um in aller Ruhe Tränen fließen zu lassen? Tagebuch schreiben? Ein Abschieds-Ritual durchführen? In die Natur hinausgehen und sich einem Baum anvertrauen? Eine Nacht im Wald verbringen? Malen? Musik hören? Zeit alleine verbringen und sich mit Fragen (schreibend) auseinander setzen? Körpertherapie? Tanzen? Eine Astrologin aufsuchen? Eine neue Frisur? Aufräumen in der Wohnung? Renovieren? Trommeln lernen?

Während ich so nachdenke, fällt mir auf, ich habe damals mit dem Tagebuchschreiben angefangen, um die tausend Fragen und Anklagen der Trennung zu bewältigen - und um mich mit der Wirklichkeit aussöhnen zu können. Und das Trommelspielen. Die Dschebme steht griffbereit für jede Stimmung, die ich als Klang ausdrücken mag.
C. Araxe - 2017.03.05, 22:25

Ihre ganzen Vorschläge sind absolut richtig. Es wird letztendlich jedoch die Zeit sein, die alles richtet.
C. Araxe - 2017.03.05, 22:33

Vieles, von dem Vorgeschlagen habe ich übrigens schon gemacht. Es ist aber eben einfach nicht doch so damit bewältigt.
rosenherz - 2017.03.05, 22:59

Ja, das begreife ich.
Der Verlust eines Menschen oder eine Trennung wirkt bei mir wie ein Loch, das gerissen wurde. Möglicherweise ergeht es Ihnen ähnlich. Ich nehme mir oft die Natur als Lehrmeisterin. Bei einem Baum, bei dem ein Ast vom Sturm abgebrochen wurde, dauert es auch ein paar Jahre, bis die Wunde vollständig übernarbt wird.

Ich wünsche Ihnen, dass die Zeit als liebe Freundin wirkt, die Ihnen wohlwollend zur Seite steht.
C. Araxe - 2017.03.05, 23:19

Erfahrungsgemäß weiß ich, dass der Schmerz irgendwann nachlässt, sich relativiert und irgendwann etwas ist, was man erlebt hat und somit Vergangenheit ist. Aber momentan bin ich da mittendrin.
rosenherz - 2017.03.06, 00:32

Mitterdrin. Heißt für mich, anerkennen was ist. Wir müssen nichts wegmachen, heilen oder überwinden.
C. Araxe - 2017.03.06, 01:01

Mittendrin ist erst einmal Chaos. Und dann dies akzeptieren, so wie es ist. Erst einmal. Und dann dies analysieren. Jedenfalls meine Vorgehensweise. Zumindest theoretisch. Praktisch bin ich da doch eher im Chaos.
  Vorsicht,
  bissige Bloggerin!

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