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Das Dutzend des Teufels

Ein diabolischer Feiertag wird heute im VL-Gruselkabinett begangen! Und es muss ja wirklich mit dem Teufel zugehen, dass trotz allem mittlerweile 13 Jahre vergangen sind, nachdem damals das erste Mal hier ein Beitrag veröffentlicht wurde, dem inzwischen 1997 Beiträge folgten. 666 Beiträge wären zu diesem Anlass sicher passender gewesen, aber der Teufel scheißt ja immer auf den größten Haufen. Und daran haben auch die inzwischen wenigeren Leser ihren Anteil, gerade weil sich twoday.net im Limbus der Blogosphäre befindet. Für dieses Ausharren in höllischen Zuständen möchte ich mich zum heutigen Tag bei allen Verdammten bedanken.
pathologe - 2017.12.11, 11:55

Morituri

te salutant!

Es ist schön, wenn es immer noch einige wenige gibt, bei denen man sich verbal austoben kann. zumindest so lange, bis man unweigerlich 117+ kennenlernt. Aber bis dorthin hat es in der letzten Zeit kaum noch jemand geschafft.

Man wird altersmilde. Wie so ein Camembert.

C. Araxe - 2017.12.11, 17:22

Hm... Camembert wird eigentlich nicht milde im Alter, eher intensiver. Und entstanden soll er ja während der Französischen Revolution sein. Also, mit Camembert kann ich schon etwas anfangen, mit Altersmilde weniger. Die Gefahr, nach 117+ verbannt zu werden, hat nicht nur wegen der wenigeren Kommentatoren abgenommen, sondern sicher auch, weil diese inzwischen genauestens über die Verbannungsgründe Bescheid wissen.
NeonWilderness - 2017.12.11, 15:40

Also von "altersmilde" kann ich bei Frau Araxe nun gar nichts feststellen. Hingegen wird sie immer erratischer und unberechenbarer, quasi zum Donald Trump Twodays, ein Kim Jong Un der Blogosphäre, ja, ich möchte beinahe sagen: der Voodoo-Stalin in der Hamburger Pixelevoziererszene.

Es gibt einfach keine verlässlichen Grundsätze mehr im Gruselkabinett, und wenn es mal welche gab, wurden und werden Sie vom Wandsbek-Tyrann nach DiktatorInnen-Gutdünken manipuliert. Beweis? Warum ist das Wort "Tocotronic" einmal satisfaktionsfähig und ein anderes Mal 117+ Sondermüll? Weil's die Monarchin so will! Weil's die Despotin so entscheidet! Weil die Potentatin so beliebt. So! q.e.d. Enough said. Aber durchhalten kann sie ja schon, die kleine Stalinette. Hut ab.

C. Araxe - 2017.12.11, 17:25

Ich gebe Ihnen ja Recht, was die unzutreffende Altersmilde betrifft. Aber von Willkür kann keine Rede sein, vielmehr handelt es sich um wohlbegründete Ausnahmen von der Regel. Also manchmal geht es eben nicht ganz so blutig zu.
pathologe - 2017.12.11, 17:26

Bleibt

die Regel etwa schon altersbedingt aus? Diese Ausnahmen sind natürlich vollumfänglich nachvollziehbar und basieren nie auf subjektiven Entscheidungen, oder?
C. Araxe - 2017.12.11, 17:32

Mir fällt da spontan etwas ein, was ich Ihnen zur Weihnachtsbaumdeko (rot ist da ja beliebt) zusenden könnte, um Ihre Frage zu beantworten.
Aber sicher doch – objektiver könnten die Ausnahmen doch nie getroffen werden.
C. Araxe - 2017.12.11, 18:02

So, jetzt habe ich gerade aus aktuellen Anlass den Katalog verbotener Wörter bei 117+ ergänzt. (Auch wenn Herr Neon da ja mal gewisse Sympathien hegte.)
NeonWilderness - 2017.12.11, 19:41

Warum wird da jetzt nicht auch Kim Jong Un in die Liste aufgenommen? Das ist offensives Mobbing und eine brachiale Missachtung kleiner dicker Tyrannen!
pathologe - 2017.12.12, 09:56

Haben

Sie etwa gerade eben Frau Araxe fett genannt?
NeonWilderness - 2017.12.12, 12:37

Ich bin nicht sicher. Lassen Sie mich grad noch mal meine verrückte Argumentationskette durchlesen.
C. Araxe - 2017.12.12, 17:24

Und außerdem klein. Da kann man wieder mal klar erkennen, wie glaubwürdig Herrn Neons Äußerungen sind.
NeonWilderness - 2017.12.12, 18:10

Ich war mal Messdiener! Und Messdiener sind per se glaubwürdig!
C. Araxe - 2017.12.13, 08:36

Im jungen Alter ständig im Kontakt mit Substanzen, bei denen vermutet wird, dass sie THC enthalten... Ah, ja – alles klar, was die Glaubwürdigkeit betrifft.
pathologe - 2017.12.13, 09:23

Messdiener

passt doch. Mit Glaubwürdigkeit. Was im übrigen eine Zusammenziehung aus "Glaube" und "Hochwürden" ist.

Der Rest ist allerdings nur Schall und Weihrauch.
NeonWilderness - 2017.12.13, 16:21

@Frau Araxe - Subtanzen (sic!). Sind das diese absonderlichen Bewegungsabläufe, die Sie zu den akustischen Katastrophen vollführen, die Sie "Musik" (*röchelwürg*) zu nennen pflegen?

@Herr Pathologe - Glaubensbekenntnis: Ich glaube, dass ich Hochwürden nie ohne Soutane gesehen habe. [aber 100% sicher bin ich mir auch nicht]
C. Araxe - 2017.12.13, 16:25

Das schöne Wort „Subtanzen” hat in diesem Zusammenhang natürlich nichts zu suchen, von daher korrigiert.

„Nicht gesehen” – hinten hat man keine Augen oder wie hieß das noch mal?
NeonWilderness - 2017.12.16, 16:10

Was das Verbieten nicht genehmer Wörter angeht, haben Sie ja seit heute eine unverkennbare Nähe zu dem entwickelt, den Sie grade auf Ihre Liste gesetzt haben. Dies unterstreicht insofern die Vergleichsaussage meines Eingangspostings zu 100%.
C. Araxe - 2017.12.16, 20:19

Die Redensart „Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe” ist Ihnen schon bekannt? Zudem werden Sie wohl kein Wort finden, das auf beiden Listen zu finden ist. Und überhaupt – was kann ich dafür, wenn dieser gewisse Herr meine Praxis abkupfert? Das lässt wiederum tief blicken, was seine Kompetenzen betrifft und wird rechtliche Folgen haben. Mit der Existenz von 117+ weit über 10 Jahre ist der Sachverhalt doch mehr als deutlich. Ansonsten können Sie ja gern nach weiteren Gemeinsamkeiten suchen. Nur so viel – einen Twitteraccount habe ich nicht.
NeonWilderness - 2017.12.19, 13:26

Ihnen ist aber schon bekannt, dass die Redensart "Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe" insbesondere dann verwendet wird, wenn das einfache, geknechtete Volk (also wir Kommentierer) Ungerechtigkeiten und Frechheiten der herrschenden Klasse aka Diktatoren (also Sie) feststellen, die sie auf normalem Wege nicht einklagen/heilen können, da sie sonst über repressive Maßnahmen des Unrechtsregimes drangsaliert würden. Zudem unverfroren als Grund anzuführen, dass doch unterschiedliche Worte vom Tyrann verboten seien und damit der Tyrann einmal gut und einmal böse sei, ist bizarr, abstrus und zutiefst widersinnig. Willkürhafte, undemokratische und gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung gerichtete Despotinnenanordnungen bleiben gemein, schändlich und gesetzlos, egal welchen Inhalts sie sind.

Wären Sie nicht schon längst rechtmäßig zu einer irreversiblen Verbannung auf ein atombombenverseuchtes Südseeatoll verurteilt, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, das zu tun. Ihr Rechtsverständnis ist — wie soll ich sagen — skandalös!