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Ausweglose Situation

Der Handwerker hat etwas Orientierungsschwierigkeiten im verwinkelten Gruselkabinett und zusätzlich durch die Vielzahl der Türen: „Wie komme ich denn hier wieder heraus?” „Gar nicht.”

Der Blick: unbezahlbar.
pathologe - 2012.11.15, 12:50

Die

Innenseite der Kühltruhentür hat keinen Griff...

NeonWilderness - 2012.11.15, 14:35

Wie er wohl erst geguckt hat, als sich herausstellte, dass an der Rohrverstopfung nur ein, zwei verkantete Menschenknochen und das Toupet des letzten Untermieters Schuld waren?

pathologe - 2012.11.15, 15:26

Es

war bestimmt kein Installateur, sondern eher ein Sargtischler. Für die Tischabfälle.
NeonWilderness - 2012.11.15, 18:51

Also mein Bild von Frau Araxe ist das einer unprätentiösen, sparsamen, ressourcenschonenden Frau. Da gibt es keine Abfälle, sondern alles wird irgendwie verwertet.

Auch ein Grund, weshalb ich nie eine von ihr gekochte Soljanka essen würde.
C. Araxe - 2012.11.15, 18:54

Weder, noch. Der ist mir aufs Dach gestiegen. Nein, ich hatte keinen Dachschaden. Ich weiß allerdings nicht, ob er eine Taschenlampe dabei hatte, um in die finsteren Ecken des exklusiv zum Gruselkabinett gehörigen Dachbodens zu leuchten. Wohl aber eher nicht, ansonsten hätte er den Fluchtweg über die Dächer angetreten.
C. Araxe - 2012.11.15, 18:56

@Herr Neon
Mit dem ressourcenschonenden Umgang haben Sie recht. Das heißt aber nicht, dass das von Nachteil sein muss. Auch nicht geschmacklich.
NeonWilderness - 2012.11.15, 18:59

Naja, richtig, schon, mag sein, aber wenn einen dann doch aus der Soljanka ein Auge anguckt (und ich meine jetzt kein Fettauge), kann man doch gewisse Vorbehalte entwickeln.
C. Araxe - 2012.11.15, 19:34

Hm, wenn man jemanden (ja, das trifft auch auf traditionelle Suppen der osteuropäischen Küche zu, die à la Gruselkabinett zubereitet werden) nicht in die Augen schauen kann, zeugt das aber von sehr großer Unsicherheit.
NeonWilderness - 2012.11.15, 19:39

Also ich schaue Leuten wirklich gerne und tief in die Augen, aber es wäre einfach schön, wenn am anderen Auge noch was dranhängt. Außer Lauch oder Tomate, meine ich.
C. Araxe - 2012.11.15, 20:41

Ein paar Sehnerven werden es schon sein ...
pathologe - 2012.11.16, 08:35

und

mit etwas Glück auch Stücke des Cerebralcortex in der Hirnsuppe...
NeonWilderness - 2012.11.16, 10:36

*iiieeeeeeeeeeek* Wann genau haben Sie beide eigentlich Ihren Sinn für Romantik verloren?
C. Araxe - 2012.11.16, 10:44

Von Schwarzer Romantik haben Sie wohl noch nie gehört?

(Als Einstieg zum Überblick ist „Liebe, Tod und Teufel” von Mario Praz übrigens sehr empfehlenswert.)
NeonWilderness - 2012.11.16, 12:52

Hm, verstehe ich "Schwarze Romantik" korrekt, dass da beim Küssen die Zunge abgebissen wird?

Ich hab generell eh veritable Vorbehalte bei Buchautoren mit Vornamen "Mario".
C. Araxe - 2012.11.16, 18:08

Vom Zungeabbeißen stirbt man ja nicht gleich unbedingt. Also der Tod ist schon ein wichtiges Thema. Zum Beißen eignet sich außerdem die Halsschlagader viel besser. Und was die Zunge betrifft, ist eine Glossotomie viel spannender. Vor allem, wenn man bei den Werkzeugen kreativ vorgeht.

Sie sind aber ziemlich versimmelt.
NeonWilderness - 2012.11.16, 18:53

Jetzt hab ich mir vor Schreck auf die Zunge gebissen!

Irgendwie komme ich mir so schrecklich sprachlos vor, seit ich gerade das Wort Glossotomie kennengelernt habe.
C. Araxe - 2012.11.16, 20:26

Na, dass man Sie noch mal sprachlos erleben darf ...