Sonntag, 24. Februar 2013

Klänge für den Untergang



Das, was beim letzten Konzert von kATTWYk ein Grauwert am Horizont war, erblickte nun als Telomer erstmals das Licht der Bühne. Musikalisch zwar anders gewandet – wobei dieses Gewand auch wieder mit viel Dunkelheit gewebt wurde –, aber wiederum getragen von morbid-dekadenter Poesie. Die Selbstbeschreibung der Band ist wieder so aussagekräftig, dass sie unbedingt zitiert werden muss: „Telomer haben sich der Schönheit der Auflösung verschrieben. Mit Wonne und Grimm strebt alles dem Ende entgegen. Kalte Analysen der Welt in unterschiedlichen Erregungszuständen: Nervosität, Verzweiflung, Zynismus, Aufbegehren unter dem Vorbehalt der Vergeblichkeit. Die Menschen in diesen poetisch radikal destillierten Geschichten sind nicht gut, und der Erzähler scheint nicht viel mehr zu verlieren zu haben als seinen Verstand.
Die Kerbhölzer der Mitglieder von Telomer stecken tief in den Achtzigern, als es draußen auch nicht besser war, nur halt anders. So klingt die Hamburger Band nach Rost und Germanium, nach Eisblumen und Schmutzanstrich. Es schleppt, es treibt, es beißt, es flaniert durch Sanierungsgebiete. Schön, wenn der Schmerz nachlässt.”
Die Erwartungen an dieses neue Bandprojekt waren mit Sicherheit nicht zu hoch, denn der erste Auftritt wusste auf Anhieb zu überzeugen. Etwas störend war nur, dass der Gesang lautstärkemässig nicht so gut abgemischt war. Und auf ein paar schunkelnde Pseudopunks hätte man auch verzichten können. Aber ansonsten: Bitte mehr davon!
joss - 2013.02.27, 20:57

"Und auf ein paar schunkelnde Pseudopunks hätte man auch verzichten können."

Also kein Après-Ski mit Froilein Araxe.

C. Araxe - 2013.02.28, 13:57

„Also kein Après-Ski mit Froilein Araxe.”

Das ist ja schon wieder so eine Handtaschenkognition.
joss - 2013.02.28, 16:05

Ich hab nie behauptet Experte in Sex oder City zu sein. Für mich aus dem Wald sieht das alles unheimlich und ähnlich aus, ob sich die Mädchen nun mit Pferdeblut oder L'Oréal Paris schminken, ob die Jungs grungeln oder schunkeln.
  Vorsicht,
  bissige Bloggerin!

Cerberus

... nur keine Angst.
Inquisition

 




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Gehenna

Offene Wunden

Fotos! *g*
Fotos! *g*
C. Araxe - 2018.02.22, 18:58
So etwas gibt es hier...
So etwas gibt es hier auch, allerdings nicht als Gourmetküche...
C. Araxe - 2018.02.22, 18:57
Yes, they are. Und so...
Yes, they are. Und so suess die zwei.
caliente_in_berlin - 2018.02.22, 14:03
sehr verdient! ich fand...
sehr verdient! ich fand den kommentar auch mit abstand...
la-mamma - 2018.02.21, 22:24
Merci, meine Inspiration...
Merci, meine Inspiration kam unter anderem von einem...
das bee - 2018.02.21, 19:50
Mehr denn je muss ich...
Mehr denn je muss ich meinen Azubi übrigens wohl...
C. Araxe - 2018.02.21, 18:09
Das goldene Freitagsdingens...
… geht an das bee! Quasi unausweichlich, da...
C. Araxe - 2018.02.21, 17:59

Einmal Prinzessin
Einmal Prinzessin
bebal - 2018.02.21, 11:08
Freitagsgemetzel
Zu der mehr oder wenigeren Frühzeit des Bloggens...
C. Araxe - 2018.02.19, 19:45

Inzwischen wurde ein...
Inzwischen wurde ein AEK gegründet. Trotz Gleitzeit...
C. Araxe - 2018.02.19, 19:34
Ah, schön mal wieder...
Ah, schön mal wieder etwas von Ihnen zu lesen....
C. Araxe - 2018.02.19, 18:43
Genau! Deshalb habe ich...
Genau! Deshalb habe ich neben meinen Zwillingsmädels...
caliente_in_berlin - 2018.02.19, 16:22
Leichenhalle

Kommentar verschwunden?
Vielleicht ist er hier:

Verwesungsstadium

Horror seit 4823 Tagen

Letzter Spuk:
2018.02.22, 18:58

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