Alien
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Animals

Spanien, 2012
Regie: Marçal Forés
Darsteller: Augutus Prew, Dimitri Leonidas, Javier Beltrán, Oriol Pla, Roser Tapias

Es ist nicht so, dass der schüchterne Pol keine Freunde hätte, aber am liebsten ist er doch allein mit seinem besten Freund Deerhunter, einem Teddybären. Der ist nicht nur zum Kuscheln da, sondern ist auch ein guter Schlagzeuger und kompetenter Gesprächspartner in allen Bereichen. Pol ist mit seinen 17 Jahren in einem Alter, in dem er von der Kindheit Abschied nehmen muss, auch wenn er nicht so recht weiß, was und wen er will. Die Sympathie zu seiner attraktiven Mitschülerin Laia beruht zwar auf Gegenseitigkeit, aber da ist auch noch der neue Mitschüler Ikaria, einem Einzelgänger umgeben von dunklen Geheimnissen. Diese feine, kleine Indie-Perle handelt nicht nur glaubwürdig und gut dargestellt von der Adoleszenz eines Teenagers voll poetischer Schönheit, sondern mischt auch eine Menge surreal-mystischer Elemente unter, so dass Realität und Phantasie verschmelzen. Sicher muss man dabei sofort an „Donnie Darko” denken, wobei „Animals” auf den ersten Blick weniger bedrohlich wirkt. Was aber nicht heißt, dass es ein Happy End gibt.

Trailer