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Graduelle Auflösungserscheinungen

„Es regnet wieder”, sagte der Verkäufer. Er sagte es so, als spräche er von einem alten Bekannten, den er lange nicht gesehen hatte. Und ja, es fühlt sich wieder so an, wie es sich in dieser Stadt anfühlen sollte. Auch wenn noch mit Schnee zu rechnen ist – die Vision, die sich noch vor kurzem in meinen Gedanken machtvoll ausbreitete, hatte zunehmend an Kraft verloren. Dass nämlich noch im August der Blick auf tanzende Schneeflocken fällt, wenn man aus dem Fenster schaut. Und dass alles immer so weiter geht. Eine neue Eiszeit für alle Ewigkeit. Wenn ich meine Sommersachen im Kleiderschrank ansah, kamen sie mir erschreckend fremd und unnütz vor. Diese Eiskruste, die sich wie ein grindiger Schorf allerorten ausgebreitet hatte, so wie jene Hautkrankheiten, die man niemals wieder los wird – auch sie ist nun fast überall verschwunden. All das Starre ist in Auflösung begriffen und allseits fließt es. Endlich wieder.
pathologe - 2010.03.01, 11:42

Mist!

Die Tiefkühltruhen im Keller! Schnell, bevor die Exponate flüchten!

C. Araxe - 2010.03.01, 11:46

Ach, kann doch auch mal wieder was Frisches her. Ich behalte nur meine Lieblingsleiche.
pathologe - 2010.03.01, 11:52

Etwa

Herrn Neon?
C. Araxe - 2010.03.01, 12:14

Herr Neon hat sich ja bisher durch fadenscheinige Ausreden erfolgreich dem Leichenstatus entzogen.
Mahakala - 2010.03.01, 13:13

Wann basteln Sie eigentlich mal wieder was schönes?

C. Araxe - 2010.03.01, 14:30

Bevorzugter Ort für die Ausführung ist bei mir der Dachboden, dessen Nutzung mich in letzter Zeit ebenfalls tiefgefroren hätte. Aber nun wird es ja langsam wieder wärmer. Angefangen sind auch schon ein paar Sachen (das kommt auch sonst öfters vor, dass das etwas länger braucht – kreativer Reifeprozess oder so). Darunter allerdings auch einiges, was ich wahrscheinlich nicht online stellen werde. In letzter Zeit hatte ich auch akuten Zeitmangel, was sich nicht unbedingt geändert hat bzw. in nächster Zeit ändern wird. Wenn da aber etwas unbedingt gemacht werden will, werde ich wohl dennoch die Zeit finden.
Orinoko - 2010.03.02, 12:36

Ich argwöhne ja, ein neuer Inkubus hat sich eingestellt um Ihre Zeit zu fressen, So!
C. Araxe - 2010.03.02, 13:25

Da liegen Sie nicht so ganz falsch. *g*
Orinoko - 2010.03.02, 22:38

Booooah!
Neiiiin!
Performed eine perfekte Louis-de-Funes-eske-Eskalations-Hochneurose.





Ja derfen´s des denn?
C. Araxe - 2010.03.03, 01:57

Und schon sind wir wieder bei den Präfixen. Beim Dürfen drängt sich dann ein „be-” auf.
Monsterkeks - 2010.03.01, 14:34

Und schwupps - von der Winterdepression in die Frühjahrsdepression. (Ich rede nur von mir persönlich *g*)

Mahakala - 2010.03.01, 14:43

Bloß keine Veränderungen! ;-)
Monsterkeks - 2010.03.01, 14:50

Veränderungen machen Angst. Angst vor Frau Araxe ist Gewohnheit. Darum fühle ich mich hier so wohl.
C. Araxe - 2010.03.01, 15:00

Bei mir könnte ich da von unveränderlicher Übermüdung sprechen. Vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit.
Monsterkeks - 2010.03.01, 20:47

Wie nennt man diese Müdigkeit im Sommer und Herbst?
C. Araxe - 2010.03.02, 02:00

Sommer = Hitze. Und Hitze macht müde.
Herbst = klassische Herbstdepression. Es kommt ja soundso alles zum Stillstand. Lethargie = Müdigkeit.