Sonntag, 23. Februar 2014

Sich riechen können

Das ist schon so ein sehr positives Erleben, aber erst recht in Zeiten von Rüsselseuche. Durch eine hier nicht näher erläuterte Behandlungsmethode (die besten Rezepte sind natürlich streng geheim) kommt es in Anwesenheit des Rezeptausstellers nicht dazu, dass ich sagen könnte: „Ich kann dich nicht riechen.” Das wirkt leider nur begrenzt und dann habe ich doch die Nase voll, weil es zur Anwendung dieses Rezeptes der aktiven Mitarbeit bedarf und der Rezeptaussteller auch noch andere Verpflichtungen hat, als mir die Nase frei zu halten. Ja, gut … es handelt sich bei mir ja nicht um den tödlichen Männerschnupfen, aber sehr lästig ist das schon. Und so überlege ich, diese erfolgreiche Methode bei meiner Krankenkasse geltend zu machen. Immerhin, so viel sei verraten, handelt es sich hierbei um eine vollkommen natürliche Methode. Ja, ich weiß, die meisten Krankenkassen tun sich mit so etwas schwer. Aber man muss auch mal die Ergebnisse sehen.
pathologe - 2014.02.23, 23:29

Sie

verwenden dazu hoffentlich nicht einen Trepanierbohrer?

C. Araxe - 2014.02.24, 11:54

Auch wenn man sagen könnte, dass das in meiner Natur liegen würde, so würde ich dies nicht als natürliche Behandlungsmethode bezeichnen.
pathologe - 2014.02.24, 12:22

- Zugangssprengung?
- Chilipulver?
- Mentos pulverisiert und per Röhrchen eingeblasen?
- Salzwasserspülung?
- Rohrreiniger?
C. Araxe - 2014.02.24, 12:26

Nichts dergleichen und geheim bleibt geheim.
NeonWilderness - 2014.02.25, 01:59

Mit Ketchup und Pommes haben schon andere vor Ihnen experimentiert.
C. Araxe - 2014.02.25, 10:40

Ketchup und Pommes ordne ich eher unter degenerierte Natur ein – also weit davon entfernt, vollkommen natürlich zu sein.
NeonWilderness - 2014.02.25, 11:56

Also bitte, Frau Araxe, degeneriert sind hier nur Ihre bösen Vorurteile. Im Düsseldorfer Hafen gibt's das "Curry": dort werden frischeste Kartoffeln bester Qualität handgestiftet sowie produktschonend vor- und endfrittiert. Dazu gibt es handpürierte BIO-Tomaten aus 1000%-natürlichem Anbau, von gewaltfrei aufgezogenen, fair bezahlten BIO-Bauern liebevoll handgeerntet — Geschmacksorgasmen garantiert.

Sehe gerade, Sie haben etwas Ähnliches in Hamburg auf der Große Bleichen. Beim Ausprobieren vielleicht nicht sofort in die Nase stopfen.
C. Araxe - 2014.02.25, 17:50

Wenn es eine Currywurst sein sollte (wo wir jetzt schon bei Frittenbuden mit Anhang gelandet sind), dann aber von dort. So oder so werde ich mir aber sicher nie Fritten in die Nase stecken – egal, ob die nun 1 Mio. % BIO sind oder nicht.
pathologe - 2014.02.26, 07:42

Naja.

Ich weiß ja nicht, wie bewandert Frau Araxe damit ist, mit Kartoffelstäbchen zu essen. Da kann es schon passieren, dass mal das eine oder andere aus Versehen in Augen oder Nase gestochen wird.

(Die nachfolgende Besaucung des Kartoffelstäbchens hingegen ist dann aber garantiert hundertpro biologisch)
Zia - 2014.02.26, 14:25

Es müssen ja nicht unbedingt Pommes sein. Pizzastangen sollen sich bewährt haben.
NeonWilderness - 2014.02.26, 14:47

@Frau Araxe - ich hab mir abgewöhnt, "nie" zu sagen. Man kippt ja auch Champagner in Bauchnabel und schlürft ihn dann daraus. Wer weiß denn schon, wie sexy sich Fritten mit Ketchup in der Nase anfühlen?

@Herr Pathologe - bei Frau Araxe gibt's beim Stechen kein Versehen. "Besaucung" ist übrigens ab sofort mein Wort des Monats. Das kann man bestimmt vielfältig einsetzen!

@Frau Zia - die Nüstern anmutigen Nasenlöcher von Frau Araxe sind für Pizzastangen viel zu zart. Glaube ich.
Lo - 2014.02.24, 12:36

Einen Schluck Wasser im Mund behalten und sich mit nacktem Po auf eine heiße Kochplatte setzen.
Wenn das Wasser im Mund zu köcheln beginnt, hat sich der Schnupfen verflüchtig.

C. Araxe - 2014.02.24, 13:11

Dabei dürfte sich auch noch einiges mehr verflüchtigt haben.
Lo - 2014.02.24, 20:12

Jau! ;-)
  Vorsicht,
  bissige Bloggerin!

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... nur keine Angst.
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