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Das Fremde im Vertrauten

Da kennt man jemanden schon längere Zeit und auf einmal ist da etwas Neues. Irgendwann war es in den letzten Wochen einfach da. So etwas habe ich noch nie erlebt, dass sich jemand so plötzlich etwas neues aneignet. Und das ist nicht etwas, das man auf irgend eine Weise durch eine Erfahrung mitnehmen könnte, denn es ist eigentlich nicht mehr als die Intonation von so etwas wie „Hm”. Woher das kommt, ist nicht eruierbar und es ist auch nicht möglich, dies willentlich zu intonieren. Aber wenn ich es höre, schmilzt alles dahin. Fangzähne und Krallen sind nur noch Gummibärchen, die auf Wattewölkchen schweben. Oftmals erlebt man ja eher negative neue Seiten (oder ja, nicht wirklich – man sieht dann nur alles realistisch), aber dass da was neues dazu kommt, das so catchy ist, habe ich noch nie erlebt. O.K., klingt jetzt wahrscheinlich alles ziemlich daneben, aber ich finde es einfach so – ähm – toll, dass alles nicht nur gut ist, sondern sogar noch besser wird.
zuckerwattewolkenmond - 2014.03.16, 13:43

Das klingt

sehr nach getarnten Herzchen. :-)

C. Araxe - 2014.03.16, 20:13

... jetzt muss ich an ein Herz mit Tarnmuster denken. *g*
pathologe - 2014.03.17, 08:02

Hat

einer Ihrer frühen Kühltruhenzombies Ihnen den Kopf verdreht? Oh-oh!

C. Araxe - 2014.03.17, 18:32

Bei dem, was in den Kühltruhen ist, könnte es höchstens passieren, dass es mir den Magen verdreht. Aber genau genommen handelt es sich dennoch um eine Art von Gammelfleisch (Schlendrianismus grenzt zumindest daran) – allerdings von der leckeren Sorte.