Alien
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Fast alljährlich ist es so, dass der erste und der letzte Kurzfilm besonders gelungen sind oder zumindest die Auswahl sehr gemischt ist, was den jeweiligen Grad auf der Skala zwischen schlecht und hervorragend betrifft. Diesmal waren eigentlich fast alle Kurzfilme recht gut, allerdings war aber kein richtiges Highlight dabei.

Es beginnt skurril mit „A Journey Far Away” („Ehen verre reis”) , als ein schüchterner Buchhändler feststellt, dass sich nach und nach seine Gliedmaßen selbständig machen. Ein Augenschmaus für Steampunk-Fans ist „Orbit Ever After”, bei dem Romantik gleichfalls nicht zu kurz kommt. „The Video Dating Tape of Desmondo Ray, Aged 33 & 3/4” kannte ich zwar vorher schon, aber dessen traurigkomische Selbstdarstellung ist nach wie vor sehr rührend. Bei „Flytopia” werden alle fliegenden Insekten zur Plage – leichter wird es zunächst erst, als auf ihre originellen Kommunikationsversuche eingegangen wird. Sehr unterhaltsam ist ebenfalls „Roland” – ein eifriger Verkäufer, der von erbosten Kunden jedoch als „Pissnazi” beschimpft wird. Bei „Lothar” bekommt die Bezeichnung „Tödlicher Männerschnupfen” eine ganz andere Bedeutung – wenn ein Mann niest, sollte man das in Zukunft vielleicht doch ernster nehmen. In „Sequence”
wacht der Hauptdarsteller morgens auf und plötzlich reagieren alle Menschen mit Angst und Schrecken auf ihn – was sich wie ein Alptraum anhört, ist noch viel mehr ….

Verlinkt sind jeweils (so weit vorhanden) Teaser, Trailer, Ausschnitte oder der komplette Film.