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Montag, 13. Juni 2016

Verminderte Wachsamkeit dezimiert die Erlebniswahrnehmung

Eigentlich bin ich derzeit nur noch permanent müde und möchte mich einfach nur noch im Bett zusammenrollen und schlafen. Und selbst wenn ich dazu komme, mich zu erheben, bleibt die Müdigkeit an mir kleben wie ein fade gewordener Kaugummi, den man nicht einfach ausspucken kann. Aktiv zu werden ist also mit einem ziemlichen Kraftaufwand verbunden und die Kraft hierzu zu aktivieren gelingt nur bei Angelegenheiten, die mir wirklich wichtig sind. Kurz zusammengefasst könnte man sagen, dass es sich hierbei um Kunst und Kultur sowie Essen handelt, wobei das eine das andere nicht ausschließt. Als früher Start ins Wochenende ging es am Donnerstagabend los in der HAW Finkenau. Viel zu kurz, weil viel zu müde gab es eine Fortsetzung am Wochenende. Da war dann auch noch genug Zeit, sich nicht nur alles in Ruhe anzuschauen, sondern sich auch ausführlich mit Katrin Graalmann zu unterhalten. Es gibt da durchaus bemerkenswerte Studenten unter ihrer Betreuung als Dozentin – insbesondere Brian Nguyen Quang hat mich sehr begeistert. Insgesamt gab es in der Finkenau ausschließlich sehr mögige Sachen zu sehen. Eine Bacherlorarbeit zum Thema Faszination Ekel (Max Glimm), beindruckende Holzschnitte (Stefan Fuchs), tolle Modellarbeiten (Tina Nass) und, und, und …Eigentlich war kaum etwas dabei, das einen nicht sofort ansprach. Zeitgleich war ja nun auch die Absolventenausstellung der HFBK. Das also auch noch, aber dann – ja doch –, obwohl da bei mir in den letzten Jahren das Interesse nachgelassen hat. Es gibt dort dennoch nach wie vor Interessantes zu entdecken, aber das ist für mich doch eher in der Minderzahl. Vieles ist für mich subjektiv gesehen einfach WTF bzw. ist für mich kein Herzblut erkennbar. Und das macht Kunst für mich aus. Es muss nicht unbedingt (handwerkliches) Können sein, aber die Intension muss spürbar sein und nicht erst zuvor durch endlose Theoriengebilde erklärt werden. Wobei ein theoretischer Hinterbau durchaus bereichernd sein kann. Nun ja, nach diesem kunstangereicherten Wochenende gab es afrikanische Küche, speziell aus Kamerun. Ich finde es schon ziemlich gut, dass man hier beispielsweise an fast jeder Ecke Yamswurzeln kaufen kann. Bilder gibt es vielleicht noch, aber tssssss …