Montag, 22. August 2016

Selbstgetestete Folterinstrumente



(Macht aber auch Spaß.)

Montag, 15. August 2016

Schlendrian vs. Nazi-Bratwürste

Noch dauert es etwas, bis das Grauen auf großer Leinwand hier wieder Einzug hält. Die Planung für das, was ich Hirn und Auge darbieten möchte, ist jedoch schon voll im Gange. Und damit ergibt sich eine grauenvolle Situation. Von Kevin Smith gibt es den zweiten Film seiner „True North trilogy” zu sehen. Tusk fand ich sehr interessant, auch wenn ich zunächst sehr überrascht war. Um so gespannter war ich nun auf den Nachfolger Yoga Hosers. Also eigentlich ein Film, der ganz oben gelistet ist, von dem, was ich sehen möchte – zumal das ja sehr viel Glück war, dass ich doch noch eine Dauerkarte bekommen habe. Aber nun haben sich ganz andere Prioritäten ergeben. Die Nazi-Bratwürste werden ohne mich auskommen müssen, denn zeitgleich hat der Schlendrian seinen ersten Solo-Auftritt. Genau genommen tritt nicht er, sondern das von ihm konfigurierte Modularsystem live auf. Darauf bin ich schon sehr gespannt und freue mich ebenso, also ganz besonders freue ich mich für den Schlendrian.

Mittwoch, 10. August 2016

Rosa ist das neue Schwarz?

Wegen misslicher Umstände ergab sich ein Kontakt zu den Mietern unterm Gruselkabinett. Allgemein bin ich ja nicht so der Typ, der Wert auf eine gepflegte Nachbarschaft legt – Grüßen im Treppenhaus empfinde ich als Kontaktpflege vollkommend ausreichend. Da bin ich der typische Großstadtbewohner und finde das auch sehr gut so. Der Schlendrian teilt dies und für das kleine Monster zählt soundso nur die virtuelle Beschäftigung mit dem ÖPNV, sobald es daheim ist. Aber nun war man quasi gezwungen Kontakt aufzunehmen, was auch beinhaltete – dies jedoch freiwillig –, die Nachbarn ins Gruselkabinett zu lassen. Heute ergab sich nun ein Gespräch, bei dem es ein Feedback hierüber ergab. „Ja, das ist schon alles ziemlich gothic, aber überhaupt nicht rosa.” Wtf? Wird damit inzwischen wirklich in erster Linie Rosa empfunden? Habe ich da was verpasst? Unweigerlich musste ich an Frau Finchen denken, deren Blog ich lieber in einem Feed-Reader lese, weil das ansonsten für mich zu Rosa ist. (Aber das ist ja nur mein subjektives Empfinden, was diese Farbe betrifft und hat nichts mit den Beiträgen zu tun.) Hin oder her, ist Rosa inzwischen wirklich etwas, das man mit Goth verbindet? Mal davon abgesehen, dass ich mich selbst nicht als Goth bezeichnen würde – dafür gibt es zu viel Verschiedenes, was meine Interessen betrifft, so ist es aber doch etwas, was mich auf die eine oder andere Weise geprägt hat. Und Schwarz ist da schon sehr präsent, aber eben nicht omnipräsent. Tja, aber Rosa …?

Montag, 8. August 2016

Zwischen Lärm und Fleischerhaken

Auf der Stubnitz gab es mit Primal Uproar Vol.1 die volle Breitseite für Freunde von all dem, was sich zwischen Experiment und Krach befindet. U. a. war beispielsweise Aesthetic Meat Front an Bord, deren rituelle Performance wortwörtlich unter die Haut ging.



Freudige Gänsehaut hinterlässt nach wie vor die Musik von Fake Mistress – seit meinem ersten Konzert findet sich in meinen Ohren immer ein Platz für ihre Klänge (im Gegensatz zu meinem Wohnzimmer …). Sehr schön fand ich auch die anschließenden Gespräche, bei denen es wirklich nicht ausschließlich um Elisabeth Báthory ging!

Samstag, 6. August 2016

Kryptides Haupt



Sonntag, 31. Juli 2016

Meeresrausch unter dem Dannebrog

Die ersten Tage meinten wir uns wahlweise in der Sahara (Sand, Sand, Sand … und sehr heiß) oder an der Ostsee (Wellen? Was für Wellen?) zu befinden. Trotz aller gegenteiliger Wetterprognosen vorab hatten wir fast nur sonnige Tage erwischt und wenn es regnete, dann nachts oder am frühen Morgen. Die anfängliche Hitze zog sich jedoch zurück, so dass man nicht nur hechelnd am Strand lag. Mit der Abkühlung kam auch der Wind, der die allerschönsten Wellen zauberte, die einen auf zauberhafte Weise immer wieder ins Wasser zogen, welches wiederum wider Erwarten gar nicht so kalt war. Der Weg zum Meer war indes nicht weniger bezaubernd. Sich durch Wiesen schlängelnde Wege, bei denen man von vielen Schmetterlingen umgaukelt wurde (aber leider auch von Bremsen). Über Dünen, von denen man die Landschaft sehr weit überblicken konnte. Schmale Pfade, die durch rauschendes Schilf führten. Und dann endloser Sand, dessen Feinkörnigkeit nur durch Muschelschalenfelder unterbrochen wird, durch die man leise klirrend den salzigen Wogen entgegenstrebte. Dort braust vor einem das Meer bis zur Ewigkeit und der Himmel dehnt sich über einen bis zur Unendlichkeit. Den Strand hatte man fast für sich allein – ab und zu tauchte dort mal ein Mensch auf oder da lag eine tote Robbe herum. Im Inselinnern wurde es noch menschenleerer – bei Wanderungen durch Heidelandschaften, Wiesen und Wäldchen mit versteckten Teichen begegnete man sehr selten jemanden. Und so konnte man in aller Ruhe diesen Urlaub auf Rømø genießen. Sehr überraschend kam der Abreisetag – schnell wie der feine Sand durch die Hand rieselt war diese schöne Zeit vergangen. Die Rückreise mit der Fähre über Sylt dehnte den Abschied etwas aus und wenn ich genau hinschmecke, ist da immer noch Salzgeschmack auf meinen Lippen.

Hier rauscht es weiter.

Montag, 25. Juli 2016

Ein schattiger Tag voller Sonne



Die Schatten sind Vergangenheit – Licht, Wärme und vor allem die Erinnerungen bleiben.

Freitag, 22. Juli 2016

Der allerallerletzte Kindergeburtstag



Nächstes Jahr gibt es dann keine Luftballons und auch keine Kinderschokolade mehr (zum großen Bedauern des kleinen Monsters), sondern einen guten Whiskey und Herrenschokolade oder so.

Dienstag, 19. Juli 2016

Hach...

Es bedarf keiner großen Worte und langer Texte, wenn man zum Ausdruck bringen will, dass man ab morgen Urlaub hat. (Wer mag, kann das natürlich auch gern ausführlicher formulieren.)

Samstag, 16. Juli 2016

Monde unter der Abendsonne

Als allgemein zutreffend kann man nun sicher nach dem dritten Konzert von Moon Duo sagen, dass es immer eine gute Vorband gibt. Diesmal wucherte tiefpsychedelischer Tau vorab. Allgemein zutreffend ist nach diesem Konzert jedoch nicht, dass Moon Duo immer in großer Dunkelheit mit transzendenten Lichteffekten spielt. Anscheinend auch etwas zur eigenen Überraschung fand diesmal das Konzert über den Dächern der Stadt unter strahlender Abendsonne statt. Die bewusstseinserweiternde Wirkung ihrer Musik wird jedenfalls nicht durch einen Sonnenuntergang gestört, – dieser eignet sich ebenfalls bestens für Trips, die so weit wie der Himmel über einen ist. Störend war jedoch, dass dieses Konzert diesmal sehr, sehr kurz war. So war es leider nicht so stark wie das vorherige. Die äußeren Umstände waren jedoch einzigartig, so dass ich auch dieses Konzert auf besondere Weise in Erinnerung behalten werde.

Montag, 11. Juli 2016

Kunst, Kunst, Kamerun

Eigentlich bin ich derzeit nur noch permanent müde und möchte mich einfach nur noch im Bett zusammenrollen und schlafen. Und selbst wenn ich dazu komme, mich zu erheben, bleibt die Müdigkeit an mir kleben wie ein fade gewordener Kaugummi, den man nicht einfach ausspucken kann. Aktiv zu werden ist also mit einem ziemlichen Kraftaufwand verbunden und die Kraft hierzu zu aktivieren gelingt nur bei Angelegenheiten, die mir wirklich wichtig sind. Kurz zusammengefasst könnte man sagen, dass es sich hierbei um Kunst und Kultur sowie Essen handelt, wobei das eine das andere nicht ausschließt. Als früher Start ins Wochenende ging es am Donnerstagabend los in der HAW Finkenau. Viel zu kurz, weil viel zu müde gab es eine Fortsetzung am Wochenende. Da war dann auch noch genug Zeit, sich nicht nur alles in Ruhe anzuschauen, sondern sich auch ausführlich mit Katrin Graalmann zu unterhalten. Es gibt da durchaus bemerkenswerte Studenten unter ihrer Betreuung als Dozentin – insbesondere Brian Nguyen Quang hat mich sehr begeistert. Insgesamt gab es in der Finkenau ausschließlich sehr mögige Sachen zu sehen. Eine Bachelorarbeit zum Thema Faszination Ekel (Max Glimm), beindruckende Holzschnitte (Stefan Fuchs), tolle Modellarbeiten (Tina Nass) und, und, und …Eigentlich war kaum etwas dabei, das einen nicht sofort ansprach. Zeitgleich war ja nun auch die Absolventenausstellung der HFBK. Das also auch noch, aber dann – ja doch –, obwohl da bei mir in den letzten Jahren das Interesse nachgelassen hat. Es gibt dort dennoch nach wie vor Interessantes zu entdecken, aber das ist für mich doch eher in der Minderzahl. Vieles ist für mich subjektiv gesehen einfach WTF bzw. ist für mich kein Herzblut erkennbar. Und das macht Kunst für mich aus. Es muss nicht unbedingt (handwerkliches) Können sein, aber die Intension muss spürbar sein und nicht erst zuvor durch endlose Theoriengebilde erklärt werden. Wobei ein theoretischer Hinterbau durchaus bereichernd sein kann. Nun ja, nach diesem kunstangereicherten Wochenende gab es afrikanische Küche, speziell aus Kamerun. Ich finde es schon ziemlich gut, dass man hier beispielsweise an fast jeder Ecke Yamswurzeln kaufen kann. Bilder gibt es vielleicht noch, aber tssssss …

Mittwoch, 6. Juli 2016

Morgendliches Drama

Mit großem Entsetzen stellte ich heute Morgen fest, dass die Milch sauer war. Die letzte Milch im Gruselkabinett! Dies hatte dramatische Folgen: kein Kaffee! Also Kaffee ohne Milch geht morgens bei mir nicht. Morgens keinen Kaffee zu bekommen, hat bei mir jedoch noch viel dramatischere Auswirkungen. Der Schlendrian erkannte sofort die Schwere dieses Katastrophenfalles, ergriff schleunigst Schutzmaßnahmen und sperrte mich in mein Zimmer ein besorgte frische Milch. Was für ein Held! Hierfür müsste er mindestens das Bundesverdienstkreuz erhalten.
  Vorsicht,
  bissige Bloggerin!

Cerberus

... nur keine Angst.
Inquisition

 




Katakomben

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Gehenna

Offene Wunden


C. Araxe - 2016.08.22, 16:34
@araxe
Du wirst es nicht glauben, ich habe jetzt ernsthaft...
tilak - 2016.08.22, 15:49
Selbstgetestete Folterinstrumente
(Macht aber auch Spaß.)
C. Araxe - 2016.08.22, 14:10

Kryptides Haupt
C. Araxe - 2016.08.22, 14:03

hast recht.
hast recht.
bonanzaMARGOT - 2016.08.22, 10:38
Für mich ist das...
Für mich ist das eigentlich schon ziemlich offensichtlicher...
C. Araxe - 2016.08.22, 10:18
Ja, ziemlich stino mit...
Ja, ziemlich stino mit nicht allzu großer Ordnungsliebe....
C. Araxe - 2016.08.22, 10:17
rosa - eine subtile art...
rosa - eine subtile art des horrors.
bonanzaMARGOT - 2016.08.22, 07:50
Und? Waren Sie auch mal...
Und? Waren Sie auch mal bei den Nachbarn schauen?
caliente_in_berlin - 2016.08.20, 14:16
Schlendrian vs. Nazi-Bratwürste
Noch dauert es etwas, bis das Grauen auf großer...
C. Araxe - 2016.08.15, 21:06

Ja, doch ... Herr Gulogulo...
Ja, doch ... Herr Gulogulo ist doch öfters (relativ...
C. Araxe - 2016.08.12, 22:39
OMG gulo
Lebt auch noch !!! Wie schön!
tilak - 2016.08.12, 19:52
Leichenhalle

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Vielleicht ist er hier:

Verwesungsstadium

Horror seit 4280 Tagen

Letzter Spuk:
2016.08.22, 16:34

E-Mail: C. Araxe


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