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Dienstag, 1. März 2011

Die lieben Kollegen, Teil 2

Oberste Vorsicht ist geboten, wenn man gefragt wird, ob man mal eine private Frage stellen könne. Erst recht, wenn es dann nur ums Pixelschubsen geht ... „Gern würde ich Sie für Ihre Unterstützung bei Ihrem nächsten Besuch in XXX zu einem guten Essen einladen. Natürlich habe ich auch vollstes Verständnis, wenn Ihr Terminplan dies nicht zulässt – kein Problem.”

Und dann war da noch der Kollege aus China, der diesmal mich korrigieren wollte, weil er meinte, bei dem englischen Text handelt es sich um Deutsch, nur weil da der deutsche Straßenname steht.

Dem Alter trotzen

Montage empfinde ich mittlerweile als ziemlich ungeeignet für Konzerte, vor allem wenn es sich um Locations handelt, die für ihre zeitlich sehr spät beginnenden Konzerte bekannt sind. Der Freundeskreis fühlte sich dann auch mehr dem Sofa hingezogen (bei manchen brauche ich da gar nicht erst zu fragen), aber ich habe es dann doch geschafft. Dennoch muss dringend an dem Projekt Arschtrittmaschine gearbeitet werden. Auch wenn es sich nicht um eine Teenieband handelt, so war das Publikum, nun ja, deutlich jünger. Süßes Studentenleben – so hart kann es also heutzutage wohl doch nicht zugehen. Nachdem ich die Intensität von Former Ghosts vor noch nicht allzu langer Zeit erlebt habe, war ich einem erneutem Ohrenmartyrium
nicht abgeneigt. Erstaunlicherweise war es nicht so laut. Vielleicht hätte es ansonsten Probleme gegeben, weil andernfalls bei der darüber fahrenden S-Bahn Terroralarm ausgelöst worden wäre. Oder ich werde doch schon langsam taub. Eigentlich habe ich mit einer Ein-Mann-Performance gerechnet, um so erfreulicher war es, dass Jamie Stewart von XIU XIU auch anwesend war. Abschließend kann ich da nur sagen, dass es sich gelohnt hat. Bräsiges Zuhausebleiben hebe ich mir für’s Rentenalter auf. Und dann überlege ich mir das auch noch mal.