Dienstag, 18. Oktober 2016

Wir sind alt, wir sind laut

Die seichten Klänge kann man getrost der Jugend überlassen. Und hiermit meine ich nicht die leisen Klänge, die durchaus sehr beindruckend sein können, sondern das Vermissen an einer Intensität (die in diesem Fall schon recht laut ist.) Explizit ganz anders sind die Hör-(oder vielmehr Erfahrungs-)Erlebnisse, wie sie die Swans zelebrieren. Die 80er haben viele Bands und Musiker hervorgebracht, deren man sich immer noch gern zurückerinnert. Einige gibt es immer noch oder wieder, aber von den wenigsten kann man behaupten, dass sie in letzter Zeit von Jahr zu Jahr besser werden. Meist bleibt da nur ein Hauch Nostalgie der alten Zeiten. Nicht so bei den Swans. Früher existierten sie zwar peripher irgendwo in meinen Gehörgängen, aber so richtig präsent sind sie für mich erst seit ihrer Wiedervereinigung. Seitdem hätte ich kein Konzert missen mögen und jede neue Platte, die seitdem erschien, war quasi jeweils ein Jahrhundertalbum mit zunehmender Qualität. Dies war nun leider eine Art Abschiedskonzert, denn die Swans soll es in dieser Art Inkarnation nicht mehr geben. Dieses Konzert war jedenfalls wieder ein kathartisches Klang/Kracherlebnis. Nur wenige Bands schaffen es, so exzessiv (ja, auch akustisch) Grenzen zu überschreiten und damit Schmerz (nicht nur akustisch, sondern auch rein metaphorisch) in Erlösung zu verwandeln. Es geht in Richtung Metaphysik, was man bei so einem Konzert empfindet und dies wiederum auch ganz physisch. Erwähnenswert ist diesmal auf jeden Fall auch die Vorband: Anna von Hausswolff. Auch Micheal Gira evozierte Ablaus mitten im Konzert, indem er diese lobte. Der Schlendrian konnte sich auch noch an ein vorheriges sehr positives Urteil meinerseits erinnern, als wir irgendwann einmal da reingehört haben. Stimmt. Ja, doch stimmt – sogar sehr. Vielmehr beeindruckend fand ich dann aber doch die Performance der Swans. Das ist Liebe in seiner schrecklichsten Form. Oder seiner schönsten. Auf jeden Fall sehr intensiv.

  Vorsicht,
  bissige Bloggerin!

Cerberus

... nur keine Angst.
Inquisition

 




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Gehenna

Offene Wunden

Link ;).
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NeonWilderness - 2017.11.18, 14:51
Der Link zu 117+ ist...
Der Link zu 117+ ist ganz schön eingestaubt, Herr...
C. Araxe - 2017.11.18, 14:49
Ich sag's ja immer, dass...
Ich sag's ja immer, dass Sie eine beratungsresistente,...
NeonWilderness - 2017.11.18, 14:47
"Curiosity killed the...
"Curiosity killed the cat". Das werden die neugierigen...
NeonWilderness - 2017.11.18, 14:36
Nur ein Kommentar
„Ich führe deine Wege in den Verfall, deine...
C. Araxe - 2017.11.17, 21:00

Nö, mein Kommunikationsskillset...
Nö, mein Kommunikationsskillset begrenze ich selbst...
C. Araxe - 2017.11.17, 20:17
Ach ja, da gibt es noch...
Ach ja, da gibt es noch eine Dritte im Bunde, die hier...
C. Araxe - 2017.11.17, 19:17
Hierbei handelt es sich...
Hierbei handelt es sich wiederum um einen anderen Stalker...
C. Araxe - 2017.11.17, 18:48
Hehe, Ihr Blog-Stalker...
Hehe, Ihr Blog-Stalker scheint zumindest kein IT-Nerd...
NeonWilderness - 2017.11.17, 16:39
Ziemlich frech und ungelenk,...
Ziemlich frech und ungelenk, einem GF zu sagen "dass...
NeonWilderness - 2017.11.17, 16:37
FYI: Ich mache daraus...
FYI: Ich mache daraus jetzt mal eine Serie.
C. Araxe - 2017.11.14, 21:01
Nur mal so, Teil 2
Sorry, aber über „webanonymizer.org”...
C. Araxe - 2017.11.14, 20:58

Leichenhalle

Kommentar verschwunden?
Vielleicht ist er hier:

Verwesungsstadium

Horror seit 4730 Tagen

Letzter Spuk:
2017.11.18, 14:51

E-Mail: C. Araxe


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