Alien
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Freitag, 9. November 2007

Darüber macht man keine Witze!

Das kleine Monster hat sich gestern eine Zehe eingequetscht und fand es überhaupt nicht lustig, als ich ihm vorschlug, die Zehe abzusägen. Ich glaube, es ist doch nicht mein Kind.

Mittwoch, 7. November 2007

WeilWeilWeil

... das auch mal erwähnt werden muss. Nämlich, dass die Neue der Neubauten wieder sehr mögig ist.

Lass dir nicht von denen raten,
die ihren Winterspeck der Möglichkeiten
längst verbraten haben


WeilWeilWeil

Seit dem letzten Album, „Perpetuum Mobile”, mag ich die Neubauten wieder sehr gern. Davor war bei „Haus der Lüge” Schluss. Aber nun ist „Alles wieder offen”.

Montag, 5. November 2007

Anleitung zum Glücklichsein

„Wenn das Denken, indem es alle Vorsicht und alle Schwerfälligkeit fahren ließe und sich ein einziges Mal einem leicht aufblitzenden Licht hingäbe, für einige Augenblicke auf die Welt und die Leere zustürzte, dem Gefälle folgend, das ihr eigen ist ...
Es spielt keine Rolle, dass die aufleuchtenden Gestalten, die dann in die Nacht projiziert würden, die flüchtigsten sind: das glückliche Auflachen, das sie auftauchen sähe, würde sich fortsetzen, wenn die schwarze Dunkelheit sich bereits wieder geschlossen hätte, unerbittlich. Was kann man in der Tat mehr erwarten von einer menschlichen Existenz, es sei denn, man stelle sich noch vor, nach Art der Alten und ihrer blinden Steinbüsten, dass das Wissen der Menschen der Sockel dieses gestirnten Universums sei.
Das Glücklichste wäre, sich plötzlich der Chance anzuvertrauen: zum Beispiel glauben oder selbst vorgeben zu glauben, dass die Welt nicht dazu da ist, dass der Mensch sie erkenne, sondern dazu, dass er trunken sei von ihr.”

Georges Bataille

Freitag, 2. November 2007

Ungekämmte Gedanken

Irgendwo las ich mal, dass sich jemand in der Kindheit höchst selten gekämmt hat, weil dabei immer das Gefühl aufkam, dass der Kopf ausgeleert würde. Und dass in Wirklichkeit nicht mit dem Kopf gedacht wird, sondern mit den Haaren.
Als Kind kann man sich meist noch nicht vorstellen, wie sehr sich Gedanken verfilzen können. Dass sie gar überhaupt nicht mehr zu entwirren sind. Immer glatt gekämmt, ist natürlich trotzdem langweilig. Und so mag ich es sehr, wenn vor allem morgens nicht nur meine Haare, sondern auch meine Gedanken verwuschelt sind.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Man stirbt nur einmal

So lautet der Titel eines Buches mit heiteren Geschichten übers Grab hinaus, welches mir vor kurzem aus dem Wiener Bestattungsmuseum (nebst ein paar kleinen Feuerbestattungen) ins Gruselkabinett importiert wurde. Kaum habe ich darin ein paar Seiten gelesen (die alles andere als todlangweilig sind), kam schon die nächste Lieferung: „Morbides Wien”.
Mit der Bibliothek des Bestattungsmuseums, die über 2500 Bücher umfasst, kann ich noch lange nicht mithalten, aber die Anzahl der Bücher zu dieser Thematik steigt dennoch stetig an. Passend zu diesen Tagen, morgen und übermorgen, und auch gerade zum heutigen Tage. Kein Leben ohne Tod – das kann man sich nicht oft genug in Erinnerung rufen. Um so intensiver lässt es sich im Hier und Jetzt leben. In Lateinamerika weiß man das sehr gut, vor allem in Mexiko.

„Der Kult des Todes ist, wenn er tiefgründig und vollkommen ist, auch ein Kult des Lebens. Beide sind untrennbar. Eine Kultur, die den Tod verleugnet, verleugnet auch das Leben.”
(Octavio Paz)

¡Viva la Muerte! schallt es derzeit auch aus der europäischen Nekropole. Es führt kein Weg an Wien vorbei, wie es scheint. Den Tod suchen und das Leben finden kann man aber überall, wenn man es denn will.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Hinterhältiger Diebstahl

Wie war das? Dieses Wochenende ist eine Stunde länger? Bei mir ist die nicht angekommen. Irgendjemand muss mir diese Stunde geklaut haben. Sachdienliche Hinweise werden auch streng vertraulich entgegen genommen; lieber ist es mir allerdings, wenn der gemeine Dieb öffentlich an den Pranger gestellt wird. Zur Abschreckung, damit so etwas nie wieder passiert. Sollte es sich doch nicht um einen Diebstahl handeln, sondern diese Stunde durch Eigenverschulden abhanden gekommen sein, so erhält der ehrliche Finder den üblichen Finderlohn von 10 Prozent einen Finderlohn von 18 % (wegen Konkurrenz editiert)!

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Abgetaucht



Blubb

Blubb

Blubb

...


Die Wellen aller Ozeane schlagen über mir zusammen. Entgegen allen physikalischen Gesetzen gleite ich immer schneller in die Tiefe. Dort unten herrscht auch entgegen allen Vorstellungen keine entspannte Ruhe, sondern ein sehr reges Treiben, dass dennoch keine Hektik kennt. All die Ungeheuer der Tiefsee bekomme ich gar nicht zu sehen, weil es viel zu dunkel ist. Und so wühle ich mich durch die Schwärze. Ohne dass ich Luft und Licht vermissen würde. An ein Auftauchen ist noch länger nicht zu denken, was mich aber alles andere als beunruhigt. Bin ich doch in meinem Element. Ja, ich lebe noch (besorgte Nachfragen waren also überflüssig). Und wie!

Freitag, 19. Oktober 2007

Vorbildfunktionäre

Was kümmert es einen, wenn es draußen zunehmend kälter wird, solange man drinnen einen warmen Platz hat? Überhaupt wird der äußeren Kälte zu viel Beachtung geschenkt. Hauptsache, im Innern ist ausreichend Wärme vorhanden.

Und manch einer mag behaupten, dass man in schwarzer Bettwäsche wie in einem Grab schläft. So tief und fest, als ob man tot wäre, schläft man darin allerdings auch. Das wurde inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen. So ein Schlaf ist also sehr erholsam. Und nicht nur das. Man wacht sogar wieder auf.

Freitag, 12. Oktober 2007

Es kommt nicht auf die Länge an

Zumindest gehe ich bei meinem nun bald beginnenden Urlaub davon aus, dass er trotz seiner Kürze sehr schön sein wird. Die Aussichten sind auf jeden Fall vielversprechend.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

„Das freut mich aber!” *

... sagt die Kollegin aus einer anderen Etage, als sie erfährt, dass bei mir die Kaffeemaschine wieder funktioniert. Ich meine, aus ihrer Stimme sehr viel Erleichterung heraus zu hören.
Es muss schrecklich sein, mich im unkoffeinierten Zustand zu erleben ...

*Offizieller Grinsebeitrag

Montag, 8. Oktober 2007

Traumbilder

Als ich während des Traumes feststellte, dass ich keine Kamera dabeihatte, um all das Seltsame festzuhalten, ärgerte ich mich etwas. Aber nur kurz, denn ich sagte mir, dass so etwas soundso nicht dazu geeignet wäre, um es in Bildern erfassen zu können.

Als ich langsam erwachte, während jener Momente, in denen die Träume noch realer sind als die Wirklichkeit und ich die Kälte außerhalb der Bettdecke instinktiv spürte, was mich zum Verweilen im Bett nötigte, als ich also noch nicht wirklich wach war, da bereute ich es doch, dass es keine Kamera gibt, mit der man Träume fotografieren kann.

Sicher, man könnte nach dem Traum sich seiner erinnern und ihn in Bildern oder auch Worten rekonstruieren. Aber es wird immer wie eine billige Kopie wirken. Zu viel geht auch verloren, während man die Traumwelten verlässt. Ach, all die vergessenen Träume ... Wenigstens ein paar Bilder wünscht man sich hie und da. Man könnte sich leichter an die Träume erinnern und vielleicht, ja vielleicht könnte man dem einen oder anderen Traum dadurch sogar Leben einhauchen.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Oh ... wie kreativ!

Jetzt geht das bei den Spams auch schon los ...

Cra,sh! B-oom! B.a-n_g+!

C.W.T._E h,a.s t+h_e potent+i al to retur,n 5-0*0-% to y_o'u,r m'oney wi-thin 7 t'rading d,a'y+s+.
H+o-t n_e*w.s relea s ed today*! C,heck t'h i,s o-u+t'.

c_a-l+l ur brok-er N,O W'.