Nachtgetierin

Da dachte ich, dass ich in den Wald gehen würde, aber dann sah ich nur noch rot. Aber ich hatte mich nicht verlaufen, es war genau der richtige Ort, um den frischen Sound aus Garage-Sixties, New Wave und Postpunk der sehr, sehr jungen Franzosen von Let It Bleed zu hören. Sehr nett, im Gegensatz zu manch einem Konzertbesucher. Da kann ich dann auch unnett sein. Das ist allerdings eine andere Geschichte.
Wenn man die Genrebezeichnung, Rock'n'Roll-Vampire-Musical-Comedy-Roadmovie, liest und einen Blick auf die Darstellerliste wirft, ist eigentlich schon alles gesagt – blutige Unterhaltung, die einfach Spaß bringt. Aber auch wenn man die Mainstream-Orientierung des Films nicht in Frage stellt, so hätte die Musik, die hierbei sehr vordergründig in Erscheinung tritt, doch besser sein können. Was man da zu hören bekommt, ist schlicht zu weichgespült und hat so rein gar keinen Biss.
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Ein kleiner, feiner Gruselfilm, bei dem sich ebenso wie bei „Hidden” die Vergangenheit in die Zukunft drängt. Nur ist es diesmal ein kleines Mädchen, dass sich den finsteren Kräften aus der Kindheit der Mutter stellen muss. Wie wenig dieser ruhige und gut inszenierte Film mit einem Splattermovie zu tun hat, merkt man schon allein daran, dass der einzige Mord mittels Tabletten erfolgt. Nur wenn man im Nachhinein über die Quintessenz der Geschichte nachdenkt, ist diese nicht so erfreulich: Zu viel Phantasie kann böse enden.
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