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Schlager in der Roten Flora



Unter den Schlagworten „gloom goth post punk cold wave horror anthro hool psychedelic apocalyptic gospel mods undercut hornglasses doktor martens cave pias dundee goetheanum darkfolk end of the world cult ufo” gab es gestern drei Bands zu sehen. Neben dem powervollen australischen Trio Ascetic und den etwas inspirationslosen Alpha Waves trat dort die St. Michael Front auf. Kurz vorher hatte ich erst durch Videos die Bekanntschaft mit dieser außergewöhnlichen Band gemacht. Sekündlich war ich hin und her gerissen, ob ich das, was ich da sah und hörte, nun richtig gut fand oder ganz schlimm. Das Meinungspendel blieb bei richtig gut stehen. Nie zuvor hätte ich gedacht, dass mir etwas, das sich fast wie Schlager anhört, so gut gefallen könnte. Sie selbst nennen es Misanthro-Pop oder Mis-an-tropic-pop. Insbesondere live trifft einen dieser apokalyptische Pathos mit voller Wucht und man kann gar nicht genug davon bekommen. Gern wieder und gern mehr kann man da nur sagen.
NeonWilderness - 2016.12.12, 15:36

Jetzt fange ich langsam an, mir echte Sorgen um Sie zu machen. Drei Männer, die händchenhaltend um ein Kerzchen sitzen und dann Schlagerrhythmen anstimmen, die sich irgendwo zwischen Santiago, Telomer und dem Wendler positionieren — das ist mal ein musikalisches Fanal, das meine Furcht vor Ihren kommenden Musiktipps in 2017 nur noch vergrößert. Damn it, und ich dachte, es gibt Hoffnung und geht aufwärts.

St. Michael Front


C. Araxe - 2016.12.12, 17:27

Schon klar, dass Sie sich bei solchen Zeilen wie „We are the hell-commando” persönlich angesprochengriffen fühlen. *fg*

Tja, ich bin auch schon sehr gespannt, was 2017 musikalisch bereithält, aber dieses Jahr ist ja noch gar nicht um ...