Dienstag, 22. Juni 2010

Wahre Liebe

„Sie können doch niemanden lieben, bevor Sie Blut vergossen und die Finger hineingetaucht haben, und das mit Wonne.”

Leonora Carrington: Warten
pathologe - 2010.06.22, 12:25

Maenner

sind da per se benachteiligt. Frauen koennen alle vier Wochen neu lieben.

C. Araxe - 2010.06.22, 12:30

Dieser Mangel ließe sich aber leicht beheben, wenn Mann denn wollte.
pathologe - 2010.06.22, 12:37

Blut

vergiessen? Welcher Mann laesst sich denn schon freiwillig auf die Nase hauen?
C. Araxe - 2010.06.22, 12:51

Es wäre doch auch möglich, einen guten Schnitt zu machen, ohne jemanden übers Ohr (oder eben auch Nase) zu hauen.
NeonWilderness - 2010.06.22, 14:49

Hämatomanie find ich supersuspekt! Rammstein-Shantymusik auch! Ich stelle hiermit den Antrag, Frau Araxe auf eine einsame Insel zu verbringen und diese Insel dann kartographisch vollständig zu löschen. Weltweit.

C. Araxe - 2010.06.22, 14:53

Mit Internetzugang?
NeonWilderness - 2010.06.22, 15:03

Selbstverständlich! Wäre Sylt OK?
C. Araxe - 2010.06.22, 15:57

Das hört sich gut an. Was passiert mit den jetzigen Bewohnern?
pathologe - 2010.06.22, 16:05

Vorschlag:

Ein Blutbad, Frau Araxe. Sie werden es lieben!
C. Araxe - 2010.06.22, 16:14

Da wird sich Frau Paulaline freuen, was ihre Nachbarn betrifft. Ob es sie persönlich auch so erfreut ist allerdings wohl zutreffend.
NeonWilderness - 2010.06.22, 16:18

Ganz einfach: Wir lassen BP vor Sylt nach Öl bohren. Dann bleibt das blutleere dekadente Gesocks bleiben die Touristen schon bald weg. Die Sylter Ureinwohner bekommen Rammstein-Shantymusik 24h im Inselradio bis alle wahnsinnig sind und nach Foehr rübermachen. Den verrückten Rest, den weder Öl noch Shanty stören, dürfen Sie sich dann vornehmen. Aber gut einteilen - wenn alle, dann alle!
C. Araxe - 2010.06.22, 16:25

Wenn die da nach Olivenöl (extra vergine) bohren, bin ich eventuell noch damit einverstanden. Ansonsten bin ich eher für den großen Vorrat.
NeonWilderness - 2010.06.22, 16:31

Suspekte Menschen, die aus rein gesellschaftlichen Sicherheitsüberlegungen präemptiv auf Inseln verbannt werden, haben keinerlei Ansprüche zu stellen. Das Rummäkeln an lebenden Blutvorräten fällt unter diese Regel.
pathologe - 2010.06.22, 16:34

Dabei

wollte Frau Araxe doch nur jungfraeulich rumnoelen.
NeonWilderness - 2010.06.22, 16:42

Den Begriff "jungfräulich" dürfen wir hier getrost ad acta legen. Begründung:
1. Das kleine Monster
2. Frau Araxe heißt nicht "Maria"
3. Unbefleckte Empfängnis ist ein Theoriemodell auf sehr brüchigem Fundament.
Mahakala - 2010.06.22, 17:00

Was ist mit Adoption?
C. Araxe - 2010.06.22, 17:07

@Herr Neon
Sie dürften so mit der Verbannumg ziemliche Schwierigkeiten haben, wenn mir die Gegebenheiten nicht passen.

Und jungfräulich würde ich nicht so ganz beiseite schieben. Zumindest, wenn es um welche aus Eisen geht.
pathologe - 2010.06.22, 17:25

Frau Araxe,

wie ich lesen kann, moechte Herr Mahakala mit nach Sylt adoptiert werden.
C. Araxe - 2010.06.22, 17:27

Einen Golfer? Phhh...
pathologe - 2010.06.22, 17:35

Er

uebt ja noch das Einlochen. Koennen Sie, mit einem entsprechenden Locher, ja auch an Herrn Mahakala ueben.
NeonWilderness - 2010.06.22, 17:49

@Frau Araxe - das Konzept der Verbannung setzt entgegen Ihrem eigenwilligen Grundverständnis keine langwierige Abstimmung über "Gegebenheiten" voraus. Herr Mahakala wird Sie mit einer Brigade seiner adoptierten leiblichen Kinder aus Köln-Ossendorf unter strenger Bewachung nach Sylt überführen! Ab dafür!
Mahakala - 2010.06.22, 17:50

Ich mag Sylt nicht so, Baltrum gefällt mir besser.
Wie wäre es denn, wenn wir alle mit Frau Araxe 'ne Insel bevölkern würden?
NeonWilderness - 2010.06.22, 18:14

Haben Sie sich mal diese Rammstein-Shanty-Musik reingezogen, Herr Mahakala? Bei aller Empathie für Frau Araxe - das geht zu weit! Und auf einer Insel kann man nicht flüchten!
Mahakala - 2010.06.22, 18:16

Aber auf 'ner Insel - und in Überzahl - , Herr Neon, kann man(n) den Spieß auch locker mal umdrehen ...
Orinoko - 2010.06.22, 18:16

Stimme Herrn Neon zu, das ist entschieden zu viel Nähe. Vielleicht lässt sich Mme Araxe die Verbannung dadurch versüssen, dass Sylt dann in 118+ umbenannt wird. Mit vielen Gegenstimmen wird eh nicht zu rechnen sein.
NeonWilderness - 2010.06.22, 18:27

@Herr Mahakala - Sie kennen doch Frau Araxe! Solche Konzepte wie "Überzahl" interessiert die doch nicht! *g

@Herr Orinoko - hervorragender Vorschlag. Ich fasse zusammen: Foehr wird 117+ und beherrbergt Herrn Mahakala und den Pathologen, wir bleiben mit Frau Araxe auf 118+ (Sylt) mit der Maßgabe, dass wir die Musik auswählen.
C. Araxe - 2010.06.22, 19:29

Also nur Musik aus dem Gruselkabinett. Auf Rummelsnuff kann ich schon verzichten.
NeonWilderness - 2010.06.22, 20:04

Ich interpretiere das als rückhaltloses JA. Ach noch was: Ich schlaf oben im Etagenbett!
C. Araxe - 2010.06.23, 16:34

Machen Sie das mit Herrn Orinoko aus. Ich nehme jedenfalls mein Bett mit.
NeonWilderness - 2010.06.23, 17:01

Sozialisierungsverweigerin!
C. Araxe - 2010.06.23, 17:02

Schrieb ich nicht gerade etwas über Bequemlichkeit?
Mahakala - 2010.06.23, 17:05

Also doch Baltrum!
NeonWilderness - 2010.06.23, 17:09

Sie schrieb Bequemlichkeit, nicht Langeweile, Herr Mahakala! Frau Araxe hat Stil und möchte sich altersgemäß gerne auf einem bequemen Bett sozialisieren.
Mahakala - 2010.06.23, 17:19

Stilecht fliegt man mit ner Cessna nach Baltrum und lässt sich inner Sänfte zum Reetdachgedeckten Sommersitz schleppen!
NeonWilderness - 2010.06.23, 17:26

Machen Sie das mit Herrn Orinoko aus! Ich trag sie jedenfalls nicht auf einer Sänfte zum Verbannten-Sommersitz mit Reetdach! *g
Mahakala - 2010.06.23, 17:28

Ach ja, Sie wollen ja lieber als Bettvorleger dienen. *fg
NeonWilderness - 2010.06.23, 17:33

Von dienen kann hier überhaupt keine Rede sein. ;)
C. Araxe - 2010.06.23, 20:39

Vorhin war ich übrigens zu bequem, um zu kommentieren, habe aber nachdem ich etwas geschwommen bin am Ufer im Gras liegend per geliehenem Mobiltelefon durchaus Ihre Streitigkeiten verfolgt.
NeonWilderness - 2010.06.24, 02:36

Herr Mahakala und ich streiten niemals, sondern spiegeln in wortgewandten Disputen und elektrisierenden Diskursen die uns Männern innewohnende Zerrissenheit in der Beurteilung aufwühlender Themenstellungen des maskulinen Alltags wider, z.B. über Inselurlaub, Kinderadoption oder die Gefahren körperlicher Liebe mit hämatomanischen Frauen.

Lebt der Mann noch, dem Sie am Strand das Handy geklaut haben?
Mahakala - 2010.06.24, 09:10

Sie Schelm, Sie! *g
C. Araxe - 2010.06.24, 09:38

Aha!

Ich zitiere mal: „Schelm ist heutzutage eine Bezeichnung für einen Witzbold oder Spaßvogel, der auf scherzhafte Art das unmöglich Scheinende zu vollbringen vorgibt und daraus seinen Vorteil schindet.” (Wiki)

Ja, der lebt noch. Und der wollte sich auch nicht beißen lassen. Jedenfalls nicht so richtig.
NeonWilderness - 2010.06.24, 14:17

@Herr Mahakala - wollen Sie streiten? *g

@Frau Araxe - eine Schelmin, die Böses dabei denkt!
C. Araxe - 2010.06.24, 14:54

Ich denke nie Böses.
NeonWilderness - 2010.06.24, 15:12

Ich denke, wir sollten Sie doch weiter weg auf die Pazifik-Insel Eniwetok verbannen.
C. Araxe - 2010.06.24, 15:17

Gerade erst habe ich ein nettes Buch über schäbiges Verhalten gelesen. Dabei konnte man viel über ein strahlendes (Über-)leben erfahren. :·P
NeonWilderness - 2010.06.24, 17:00

Sie werden dort ganz bestimmt ein strahlendes Leben führen, Frau Araxe! ;-P
rinpotsche - 2010.06.24, 17:05

Was bedeutet 'präemptiv'?
C. Araxe - 2010.06.24, 17:26

Ursprünglich „durch Vorkaufsrecht erwerben”, aber Herr Neon meinte sicher damit einfach nur Vorzugsrechte bzw. eine bevorzugte Behandlung. *g*
NeonWilderness - 2010.06.24, 18:09

Herr Neon meinte damit ganz sicher nicht das, was Frau Araxe gerne verstehen würde. *g

@Frau rinpotsche - da Frau Araxes Hämatomanie und Musikgeschmack als Kriegserklärung gegen die Weltgemeinschaft verstanden werden muss, sind Gegenmaßnahmen auch nur mit sinnverwandten Begriffen zu belegen. Sprich: ihre Verbannung nach Eniwetok ist quasi ein "preemptive strike", also ein präventiver Schlag der friedliebenden Weltbürger gegen unverschuldete Blutarmut und Taubheit.
rinpotsche - 2010.06.24, 21:49

Und ich dachte, es hätte was mit Einlauf zu tun, also vorzeitiger Entleerung. Man täuscht sich doch allenthalben des Öfteren. Nix für ungut!
  Vorsicht,
  bissige Bloggerin!

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