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Süchtig nach ein paar Minuten

Warum sollte man nach passenden Worten für diese Band suchen, wenn kATTWYk schon so treffend beschrieben wurde: „kATTWYk sind vier Hamburger, die die meiste Zeit ihres Lebens immer irgendwie mit Musik zu tun hatten. Seit Mitte 2009 machen sie gemeinsam Stücke. Der Sound platziert sich mühelos im wohl nicht mehr abreißenden 80er-Revival heutigen Indie-Rocks. Dabei legen kATTWYk allerdings Wert auf dramatische Arrangements, die auch mal in Dreivierteltakten schwelgen. Dann wird es plötzlich chansonesk. Und tief melancholisch ist es sowieso permanent. Die Texte sind auf Deutsch, damit man sie versteht. Meistens geht es gleich ums große Ganze. Lyrisch verstiegen, dunkel, dabei nie verlegen um griffige Parolen — hier wird das Politische mit dem Privaten auf frappierende Weise verschliffen. Am Ende hört es sich an, als hätten Peter Hein, Sven Regener und Blixa Bargeld zusammen Songs geschrieben, nachdem sie die Asche von Georg Trakl geschnupft haben. Haben sie aber nicht.”
Auch wenn die Band noch relativ jung ist, hat man gleich das Gefühl, als gehöre sie schon jahrelang zu den Lieblingsbands. Nach dem überzeugenden Live-Auftritt möchte man am nächsten Tag am liebsten endlos diese Musik hören. Noch geht der Griff ins CD-Regal leider ins Leere. Ich hoffe, dass sich dies sehr bald ändern wird.

momoseven - 2010.07.18, 19:42

Werte Frau Araxe!

Ich habe mich nun gar nicht mehr richtig von Ihnen verabschieden können, aber ich sehe, Sie haben Ihr WE bestens genossen. Ich habe mich nach dem Stadt-und Hafenrundfahrtsmarathon sowieso nurmehr kriechend fortbewegt und hätte es auf keine Piste mehr geschafft. Nochmals ganz viele Dankes für den schönen Ausflug mit Ihnen, ich soll Sie auch noch schön grüssen!!!
Bis hoffentlich mal wieder, Ihre Momoseven!
:-)

C. Araxe - 2010.07.19, 16:44

Dachte ich mir schon, dass Sie mehr platt sein werden. Auf blutigen Füßen läuft es sich ja auch schlecht. Kein Wunder bei dem Wetter.

Am Samstag hätten Sie noch voll auf Ihre Kosten kommen können, um sich an große Menschenmassen zu gewöhnen. Es war ja Dextro Energy Triathlon (140.000 Zuschauer) und Schlagermove (500.000 Besucher).

Obiges Konzert gab sich übrigens als After-Show-Konzert vom Schlagermove aus ...
Eugene Faust - 2010.07.19, 17:56

Der Schlagermove war bis 5 Uhr morgens leider nicht zu überhören.
C. Araxe - 2010.07.19, 19:05

Im Gruselkabinett glücklicherweise nicht.

Durch Ihr nettes Off Topic bin ich zu dieser schönen Lektüre gekommen. Also nochmals Monsterdank!
Eugene Faust - 2010.07.19, 19:35

Das hört sich richtig gut an! :)
C. Araxe - 2010.07.19, 19:36

Das liest sich auch richtig gut. :·)

(Nur leider viel zu wenig Seiten.)