Wintergewitter. Dieses Wort tauchte diese Woche vermehrt im Wetterbericht auf und wahrlich nicht als Fehlankündigung. Ich meinerseits grummelte diese Woche ebenfalls vermehrt vor mich hin. Hach, endlich Freitag, dachte ich heute und daran, dass nun diese etwas missglückte Woche ein Ende finden würde. Zu früh gefreut. Es gibt Leute, die meinen, ich würde ohne aufgetragene Tätigkeiten auf dumme Gedanken kommen (was teilweise nicht so ganz unrichtig ist) und sorgten zuvorkommend dafür, dass ich auch am Wochenende beschäftigt bin.
Dringend benötigt:

C. Araxe - 2005.01.21, 15:26
"Ich sehe jetzt cool aus, oder?", sagte das kleine Monster, nachdem es seine Hose ausgezogen hatte.
C. Araxe - 2005.01.21, 10:50
Warum gibt es jetzt schon wieder Ostereier zu kaufen?
C. Araxe - 2005.01.20, 09:53
"Oh nein, kein Gott kann so viel Leiden
über uns verhängen wie ein Mensch."
Henry de Montherlant
"Erbarmen mit den Frauen"
C. Araxe - 2005.01.18, 18:02
Es ist dunkel hier unten. Es müssen viele Treppenstufen sein, die in diese Tiefe führen. Sicher eine alte, enge Wendeltreppe, bei deren zu hastigem Betreten einem leicht schwindelig werden kann und sehr schnell die Gefahr besteht, hinabzustürzen.
Ich kann nichts erkennen. Eine undurchdringliche Schwärze umgibt mich. Unter mir spüre ich den feuchtkalten Grund. Von irgendwoher ist ein monotones Tropfen zu hören. Vorsichtig tastete ich mich mit einer Hand voran. Ich berührte kaltes Mauerwerk. Ein Luftzug wurde spübar. Meine Finger umschlossen ein rostiges Gitter. Dahinter wieder nur Finsternis. Es ist schon länger her, da meinte ich in der Ferne schlurfende Schritte gehört zu haben und das kaum wahrnehmbare dumpfe Klirren von Schlüsseln. Ich musste mich getäuscht haben. Nun kauerte ich wieder auf dem Boden. Die Kälte breitet sich in mir aus. Und ich denke an nichts mehr.
C. Araxe - 2005.01.17, 19:44
Das Geheimnis des Erfolges: Eine zunehmende Infantilisierung der Gesellschaft, allgegenwertiger Ödipuskomplex oder eine Hymne auf den Turbo-Kapitalismus ("Ich schnapp mir, was ich schnappen kann")?
C. Araxe - 2005.01.16, 19:59
Das Internet ist zu klein. Zumindest dann, wenn man erkennt, dass es wirklich ein Netz ist und alles auf irgendeine Art und Weise miteinander verknüpft ist. Als wenn es nicht reichen würde, dass Träume immer wieder Verbindungen herstellen, die man sich nicht wünscht.
Und mit sonstigen Vorhaben kommt man auch nicht weiter ... *grmpf*
Edit: Mit den Verknüpfugen war ich doch etwas zu schnell bei der Hand. Merke: Keine voreiligen Schlussfolgerungen und etwas weniger Paranoia in der Zukunft.
C. Araxe - 2005.01.16, 16:13
Die Beantwortung dieser Frage scheint ja momentan jeden zu beschäftigen. Und natürlich, wer der Mörder ist, sofern es sich wegen dem Telefonkabel nicht um einen Fall von AAD handelt.
Kleine Auswahl aus Blogs:
Daisy darf endlich selber laufen.
Das Langbeinmeerschweinchen Daisy lebt.
Jetzt sind wir ja gespannt, ob Daisy unter Tatverdacht steht. Oder war es die Tat eines eifersüchtigen Rüden?
Erbt die Hundedame? Kann sie überhaupt erben? Hätte sie als Erbin ein Motiv?
Was wird aus Daisy? Fleischwurst? Katzenfutter? Bettvorleger?
Daisy kann noch keine Interviews geben, zu frisch ist der Schmerz. Sie wird mit ihrer Lieblingsspeise getröstet, in Brandy eingelegt Champagnertrüffel.
Daisy ins Tierheim?
Futter für den Kettenhund ... Vollwaise Daisy
Das gute daran, nun ist Daisy frei.
Daisy, du kleines geldgeiles, erbschleichendes Luder, musstest du dein Herrchen denn gleich erwürgen?
Doch Daisy ist gar nicht Daisy. Schon vor Jahren wurde der Hund vom BND ins Ausland geschafft, da sie zuviel wusste. Sie wurde durch einen mit Fell überzogenen AIBO ersetzt, der die Münchner Schickeria ausspionieren sollte. Das Funkmodul fiel aus und so musste Moshammer sterben, damit der Datendownload manuell vorgenommen werden konnte.
Wie schwer ist Daisy?
Hundefleisch im Tontopf nach Jilin-Art (jilin shaguo gourou)
500 g frisches Hundefleisch
3 Sterne Anis
3 EL Reiswein
2 Frühlingszwiebeln
1 Stück Ingwer
Öl zum Fritieren
2 EL Zucker
1/2 l Hühnerbrühe
5 EL Sojasoße
50g Schweineschmalz
3-4 getrocknete Chillies
Hat schon jemand bedacht, dass das arme Tier ein Trauma haben könne? Am Ende war Daisy Zeuge des Mordes? Da sollte schon mindestens noch ein Besuch bei einer psychologischen Beratungsstelle drin sein.
C. Araxe - 2005.01.14, 14:02
Demnächst werde ich mir wohl einen illegalen Dealer suchen müssen. Denn das, was ich haben will, wird es bald nicht mehr legal geben. Dumm nur, dass die Ware nicht mal eben in ein Tütchen passt. Ich kaufe davon meist zwei Kilo.
Rettet Linda!
C. Araxe - 2005.01.14, 09:37
Da hier nun vermehrt nach Mumien gegoogelt oder z. B. gefragt wird: "Wie sehen Mumien aus?", gibt es jetzt im Gruselkabinett auch eine zu sehen. Es handelt sich um einen Kellerfund, der auf natürlichem Wege mumifizierte und nun seinen Platz bei mir gefunden hat:

C. Araxe - 2005.01.12, 15:29
Nachtrag zu der Frage:
"Was teibst Du eigentlich so die ganze Zeit?"
anschauen (mov, 48 KB)
C. Araxe - 2005.01.11, 15:59
Die Vorstellungskraft übersteigt bei Weitem die Realität, sofern man nicht bar jeder Phantasie ist. Deshalb funktionieren auch Horrorfilme am besten, in denen nichts oder kaum etwas von dem zu sehen ist, was Grauen erregt.
Nun ging heute wieder der Ernst des Lebens los, nach drei Wochen Urlaub. Nicht, dass ich letzten Endes doch sehr viel Spaß an meiner Arbeit habe, aber ich hatte so überhaupt keine Lust. Was noch milde ausgedrückt ist. Heute Morgen war gleich ein Meeting angesetzt; die Vorbereitungen dazu ruhten seit einer Woche in meiner Mailbox. Da habe ich sie auch ruhen lassen, bis ich mich gestern Abend/Nacht dann notgedrungen doch darum gekümmert habe.
Nun, nach der Konfrontation mit der Wirklichkeit, ist das alles wieder weniger erschreckend. Die Projekte (noch) überschaubar. Und das Wetter tut sein Übriges. Hätte man ja gleich entspannter rangehen können. Hätte ...
C. Araxe - 2005.01.10, 10:41
R I T T E R S P O R T
... und hiermit oute ich mich als Schokoholikerin.
C. Araxe - 2005.01.09, 12:59
Wenn die Welt ins Wanken gerät, dann werden die Rufe laut. Nach dem starken Mann. Und die Superhelden erheben sich, um die Welt zu retten. Außer Acht lassend, dass sie sich erst einmal selber retten müssten. In strahlendem Glanz erleuchtet ihre Hybris, den Blick abgewendet vom Schatten ihres gescheiterten Selbstwertgefühls. Da kommt bei mir Mitleid auf, ganz und gar ohne jegliche Herablassung. Aber mit Superhelden wollte ich noch nie etwas zu tun haben.
C. Araxe - 2005.01.05, 22:54