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Mittwoch, 14. September 2005

Der Perückenmacher

(The Periwig-Maker)

Deutschland, 1999
Regie: Steffen Schäffler
Sprecher: Kenneth Branagh u.a.

London im Jahr 1665: die Pest geht um...

Ein aufwendig gemachter und sehr schön anzuschauender Puppentrickfilm nach "A Journal of the Plague Year" von Daniel Defoe. Hier zu sehen (Länge: ca. 15 Minuten).

Dienstag, 13. September 2005

Da Dada da war, ist Dada da

"Ich will keine Worte, die andere erfunden haben. Alle Worte haben andere erfunden. Ich will meinen eigenen Unfug, und Vokale und Konsonanten dazu, die ihm entsprechen. Wenn eine Schwingung sieben Ellen lang ist, will ich füglich Worte dazu, die sieben Ellen lang sind. Die Worte des Herrn Schulze haben nur zwei ein halb Zentimeter."

Hugo Ball, Eröffnungs-Manifest, 1. Dada-Abend

Sprechwürfeln

Kranke Welt

Es ist mir nicht entgangen, dass jedes Jahr spätestens ab September das Weihnachtssortiment bereitsteht. Man gewöhnt sich an vieles. Das heißt nicht, dass ich das nicht nach wie vor sehr abartig finde. Aber wer hat hier gestern spät abends nach "Ostereier bemalen" gesucht? Bitte sofort melden! Das bedarf für mich einer Erklärung.

Montag, 12. September 2005

Montagssyndrom

Zäh zieht er sich dahin, der Tag. Wie ein Kaugummi, auf dem man schon viel zu lange lustlos herumkaut. An den Geschmack kann man sich nicht mehr erinnern, man ist aber auch nicht in der Lage, ihn auszuspucken, einfach etwas anderes daraus zu machen. Und so zieht er sich hin. Man wünscht sich, wenigstens keinerlei Verpflichtungen zu haben und diesen Tag mit Nichtstun zu verbringen, was angemessener erscheint. Der Fluch der Heimarbeit, sind solche Versuchungen. Aber es gibt auch andere Tage und gäbe es nicht solche wie diesen heute, dann könnte man ihren Wert gar nicht so gut erkennen. An Montagen kann man das besonders gut.

Sonntag, 11. September 2005

Müde

Immer noch - heute werde ich wohl nicht mehr wach.
*gähn*

Freitag, 9. September 2005

Wir wollen auch immer artig sein

Aus den Beförderungsbedingungen des HVV:

Es ist untersagt,
  • laut Musik zu hören - Radio oder auch laut gestellter Walkman, Discmen, MP3-Player o.ä.
  • die Füße auf den Sitz zu legen
Auf einem Sitz lümmelte ein Punk, Füße hochgelegt, laut The Exploited hörend. Ruckzuck waren die Füße unten, der MP3-Player leiser gestellt, als eine U-Bahn-Wache den Wagon betrat.

Unweigerlich musste ich an den Titel dieses Buches denken, welches einen sehr detaillierten Einblick in die damalige Subkultur (vornehmlich Punk) der DDR gibt.

Schnurrbartabend

Ein schnurriger Abend war's gestern bei der Sünderin. Den Schnurrbart (wie bei dem vorherigen Beitrag angekündigt) kriegte weder die Sünderin, noch ich, sondern Herr Sünder (oder Herr Deckard, wie er gerne als stolzer Besitzer eines Blogs genannt werden möchte, dass vielleicht noch dieses Jahrhundert online gehen wird) verpasst. Der ebenfalls angekündigte Film zum Gruseln, war für mich doch recht langweilig (Saw). Aber man kann natürlich trotzdem einen netten Abend haben.

Donnerstag, 8. September 2005

Kopulierende Einhörner

Noah's Ark - das neue Album von CocoRosie ist genauso grandios wie das Debüt. Hier zum Anhören und nächste Woche kann man es auch kaufen.

Über sich hinaus wachsen

Das geht schneller als man denkt.

Anmerkung für Frau Floh: Wie Sie sehen, passt Größe 62 auch nicht mehr.

Mittwoch, 7. September 2005

Falsche Rückschlüsse

Der Kurier beeilt sich auch nicht mehr, wenn ein Luftpost-Aufkleber verwendet wird.

Dienstag, 6. September 2005

Süße Träume

Es ist nicht lustig, des Morgens aufzuwachen und festzustellen, dass Beine, Bettdecke und Bettlaken mit einer Schokoladenschicht überzogen sind. Über die Gefährlichkeit des Rauchens im Bett wird immer wieder aufgeklärt, aber niemand warnt vor fahrlässigen Umgang mit Schokolade.

Montag, 5. September 2005

Retro-Monster

"Ich möchte mehr Schallplatten hören."

Sonntag, 4. September 2005

Eine Frage des Vertrauens

Aus einer Rezension zu "Die dünne Schicht Geborgenheit"
von Lore Segal:

"Wer als Kind den Boden unter den Füßen verliert, fühlt sich nie mehr sicher. [...] Die Möglichkeit, zumindest eine 'dünne Schicht Geborgenheit' aufzubauen. Mehr geht nicht, sagen diese Erzählungen. Aber sie berichten auch davon, wie kostbar sie ist, diese dünne, gefährdete Schicht, und wie wichtig es ist, Bedingungen zu schaffen, in der Geborgenheit hergestellt werden kann."

Freitag, 2. September 2005

Voll

  • Terminplan
  • Nase
  • Haus heute / am Wochenende
  • Schokoladenvorräte
  • Kopf
  • Kaffeekanne
  • Mailbox
  • Katzenklo

Donnerstag, 1. September 2005

... und ewig lockt die Arbeit

"Können Sie mal schnell in die Agentur kommen? Wir haben einen ganz eiligen Auftrag für Sie. Kaffee wird gleich frisch zubereitet und Schokolade haben wir für Sie auch da."

Mitarbeitermotivation, wie sie immer sein sollte.