Alien
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Freitag, 24. März 2006

Ophiolatreia

Die Riten der Schlangenverehrungen sind von Ehrfurcht geprägt.

Ein schon lange fälliger Beitrag.

Dentophobie

Einen Arzt aufzusuchen, kostet mich schon einige Überwindung , noch größeres Unbehagen bereitet mir ein Zahnarztbesuch. Dabei habe ich seit einiger Zeit einen sehr netten, zu dem ich gern hingehe (naja, was man halt so gern hingehen im Zusammenhang mit einem Zahnarzt nennt). Richtige Angst habe ich ja auch nicht - ich bin zumindest recht schmerzresistent und nehme fast nie eine Betäubung in Anspruch. Dennoch bleibt ein großes Unbehagen.

Und genau dieses Unbehagen habe ich mir nun dummerweise ins Gruselkabinett geholt. Bekannterweise können Gerüche die stärksten Emotionen hervorufen. Meinen bisherigen Erfahrungen vertrauend, dass die Duftnoten meist sehr dezent sind, kaufte ich mir unlängst ein neues Gesichtpflegemittel, ohne vorher daran zu riechen. Das stellte sich nun als riesengroßer Fehler heraus. Es steigt einem sofort ein dermaßen penetranter Geruch nach Zahnarzt in die Nase, wenn man an diesem Produkt riecht, dass schlagartig meine Suchtrezeptoren für Schokolade blockiert werden. Einfach widerlich.

Sehr schade, dass das mit dem Geruchsbloggen immer noch nicht klappt, ich hätte ja gern eine Probe bereitgestellt.

Donnerstag, 23. März 2006

Eine Straße ist eine Straße ist eine Straße

"Was verstehen Sie unter dem Begriff Straße?

1. Fahrstraße (Städtische Straße)
2. Straße (Verkehrswege)

Oder versuchen Sie einen anderen Suchbegriff."

Hach ja, diese oberschlauen Suchprogramme von professionellen Bildagenturen.

Mittwoch, 22. März 2006

Die Frage aller Fragen

... von Nicht-Bloggern:
Und wozu soll das (ein Blog) gut sein?

Dienstag, 21. März 2006

Dürfen Sie das überhaupt?

Es kann nicht angehen, dachte ich mir, dass hier wahllos jeder liest. Nach Baden-Württemberg und Hessen wird nun auch im Gruselkabinett überprüft, ob Sie überhaupt dazu berechtigt sind, sich hier aufzuhalten.

Darum wissend, dass viele Leser während der Arbeit bloggen oder vielmehr anders herum, während des Bloggens arbeiten, beschränkt sich dieser Fragebogen nur auf 10 Fragen:

1. Wer oder was ist C. Araxe?
2. Wer oder was ist das kleine Monster?
3. Wie viele Fellmonster leben im Gruselkabinett?
4. Was ist das Gruselkabinett?
5. Wann und zu welchem Zweck wurde es gegründet?
6. Erläutern Sie die Inhalte des Gruselkabinetts!
7. Welche Themen sind nicht mit den Grundsätzen
    des Gruselkabinetts vereinbar?
8. Erläutern Sie den Begriff "gepflegter Horror"!
9. Was passiert mit gelöschten Kommentaren im
    Gruselkabinett?
10. Nennen Sie ein Suchtmittel, auf das im Gruselkabinett
    nie verzichtet wird!

Ich wünsche Ihnen für den Verlauf Ihres Aufnahmeverfahrens alles Gute und möchte Sie bereits jetzt dazu einladen, als künftig zugelassener Leser aktiv und mit viel Freude die Kommentarfunktion des Gruselkabinetts zu nutzen.

Ihre
C. Araxe

Montag, 20. März 2006

Holzauge, sei wachsam!

Als Präventivmaßnahme, damit nicht wieder das passiert,
habe ich nun, nachdem sich der hier sehr gut bewährt hat,
einen Vasenwächter aufgestellt:

19.26 Uhr

Dann soll's losgehen.
Na, da bin ich ja gespannt.

Samstag, 18. März 2006

Behindertes Wildschwein

Trotz nicht gerade optimaler äußerer Bedingungen (die inneren waren schon wieder bestens ausgeglichen) besuchte ich heute die samstäglichen Standardflohmärkte. Und immer wieder aufs Neue stelle ich fest, dass nicht unbedingt das Kaufen glücklich macht, sondern viel mehr noch das Sehen. Schauen und Wundern reichen vollkommen aus. Bedauerlicherweise vergesse ich sehr oft, einen Fotoapparat mitzunehmen, aber heute habe ich dann doch einmal daran gedacht. Anderen Menschen geht es ähnlich, bemerkte ich, als mich ein Motiv anbettelte, um fotografiert zu werden und ich angesprochen wurde: "Das hätte ich auch fotografiert, wenn ich einen Fotoapparat dabei haben würde." Nämlich das hier .

(Ich glaube, so hat sich heute Morgen die Frau Sünderin gefühlt ...)

Freitag, 17. März 2006

Schwarzsehen

Dunkles braut sich zusammen. Ganz, ganz dunkles.

Hach, ich freue mich auf den heutigen Abend. Es ist nämlich mal wieder Komasaufen mit der Frau Sünderin angesagt. Die samtschwarze Muttermilch der Iren erwartet uns. Ich kann den feinen, cremigen Schaum, mit dem dieses Getränk bekrönt ist, schon auf der Zunge schmecken. Sláinte!

Und ja, heute muss das sein - zum St. Patrick's Day.
(Aber morgen hätte es auch sein können ...)

Donnerstag, 16. März 2006

Felides

Versonnen nehmen sie
die edlen Haltungen
der großen Sphinxe ein,
die ausgestreckt
in tiefen Einsamkeiten ruhen
und zu entschlummern scheinen
in endlosem Traum.

Charles Baudelaire

Mittwoch, 15. März 2006

Neue Rubrik

Und zwar: Zu Besuch im Gruselkabinett.

Hm, ich habe ja gar keine Rubriken, aber hierzu lohnt sich das langsam, zumindest was die letzen Tage betrifft. Denn schon wieder wurde ein Hamburg-Besuch zu einem Treffen im Gruselkabinett ausgenutzt. Heute durfte ich Frau Sravana begrüßen. Die heiße Milch mit HautSchlämpen wurde dankend abgelehnt, dafür wurde noch passender Blut zu sich genommen. Bei Frau Sravana gibt es ja sehr oft sehr schöne Bilder zu sehen und nun freute ich mich sehr, auch einmal Frau Sravana zu sehen. Und heute scheint wirklich so etwas wie Weihnachten zu sein, denn es gab schon wieder Geschenke.
Nochmals vielen Dank!

Nightmare After Christmas

"What's this? What's this?
There's sound everywhere
What's this?
There's music in the air
What's this?
I can't believe my ears
I must be dreaming
Wake up, C. Araxe, this isn't fair
What's this?

What's this? What's this?
There's something very wrong
What's this?
There's people singing songs"

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Jedenfalls gab es ein Geschenk. Von nun an kann Dank Frau Jette das Gruselkabinett mit dem Soundtrack von "Nightmare Before Christmas" beschallt werden. Dafür gibt es ein ganz großes

DANKESCHÖN!

Apropos Tim Burton: Jetzt gibt es ja auch "Corpse Bride" auf DVD. Hach...

Dienstag, 14. März 2006

Das Ende von Abu Ghraib

Hautnah im Gruselkabinett erlebt.

Hatte ich in der Vergangenheit Besuch vom US-Militär, galt das Interesse bisher ausschließlich der Báthory , was ja auch sehr gut ins Bild, das man sich so von amerikanischer Umgangsweise gemacht hatte, passte.

Nun wurde aber erstmals von dieser Seite nach Birkenstocks gesucht, dem Schuhwerk, mit dem man ja eher Flowerpower - "Make Love not War" verbindet. Sollte da wirklich eine Wende in der US-Politik erfolgen? Wunder soll es ja immer wieder geben, aber man mag doch nicht so recht daran glauben.

Edit: Nun ja, wenn alles plattgebombt wird, dann braucht man keine Gefängnisse mehr. Und mit Birkenstock waren sicher (Birken-)Stumpf und Stiele gemeint.

Wilde Gefühle

Als ich des Abends die Kerzen anzünden wollte, erlosch das Streichholz unmittelbar nachdem ich die Flamme entfacht hatte. Ich war zugegebenermaßen etwas hektisch, denn das Essen stand auf dem Tisch, roch lecker, sah ebenso aus und ich hatte einen riesengroßen Appetit. Das kleine Monster meinte, mir ein paar Tipps geben zu müssen, damit das mit den Streichhölzern besser klappt: "Nicht so wild! Du musst das mit mehr Gefühl machen."

Sonntag, 12. März 2006

Gräflicher Besuch

Die Frau Gräfin weilte heute in Hamburg und aus diesem Anlass gab es einen Besuch von ihr im Gruselkabinett. Zuvor wurde sie aber genötigt, sich durch die Schneemassen, an denen ich ja nun doch Gefallen gefunden habe, zu Fuß hindurch zu kämpfen. Was dann auch nicht folgenlos blieb. Daheim müssen wohl erst einmal die Füße verarztet werden.

Im Gruselkabinett angekommen gab es dafür zum Ausgleich bei einer heißen Tasse Tee eine angenehme Sofa-Sitzung, bei der natürlich über alles (was sonst?) geplaudert wurde. Die Bibliothek des Gruselkabinetts konnte hierzu auch noch ein klein wenig Hilfestellung leisten und die zukünftigen An/Aussichten von ehemaligen Mitbewohnern der Frau Gräfin wurden interessiert von ihr betrachtet:

Um es also zusammenzufassen: sehr nett war's.

Opportunistischer Sonntagsspaziergang

Ich ergebe mich. Der weißen Schönheit.

Zu herrlich, um widerstehen zu können. Und es fällt doch sehr leicht, nicht an den Frühling zu denken. Einfach Schnee und gut.
Ignorieren Sie bitte den vorherigen Beitrag.

Freitag, 10. März 2006

Annahmeverweigerung

Hiermit reklamiere ich die gelieferte Ware, da es sich um eine Falschlieferung handelt. Die Lieferung einer anderen als der geschuldeten Sache - ein sogenanntes Aliud - steht einem Sachmangel (§ 434 Abs. 3 BGB) gleich und führt zur Gewährleistung mit den in § 437 BGB genannten Mängelansprüchen. Ich behalte mir weitere gerichtliche Schritte vor, falls nicht unverzüglich der Vertrag erfüllt wird.

Mit freundlichen Grüßen,
C. Araxe