Montag, 26. Februar 2007
Donnerstag, 22. Februar 2007
Abschaffung des Schwarz-Weiß-Sehens
Dienstag, 20. Februar 2007
Schlimmer als Weihnachten
Aber nicht um fünf Uhr morgens...
Sonntag, 18. Februar 2007
Poe gekastet
Und noch viel mehr Schönes hat Lisa Mei Ling Fong in Kästen gepackt. Ganz nach meinem Geschmack, habe ich doch ebenfalls der Báthory oder Dresden Gedolltes in Kästen eine Heimstatt gegeben. Selbst einen ganzen Friedhof kann man auf diese Art und Weise unterbringen. Es wäre zwar vieles sicher einfacher, wenn man alles in Kästen verwahren könnte, aber es wäre dann doch zu einengend.
Freitag, 16. Februar 2007
Die Gedanken sind frei ...
Ein Lied, das Trost verspricht. Aber nur so lange man nicht anfängt darüber nachzudenken. Wann sind die Gedanken schon wirklich frei? Viel zu selten sind sie selbstbestimmt. Niemand ist so autistisch als dass er nicht doch Gedankenanstöße von außen annimmt. Das mag oft eine Bereicherung sein, aber vielmals richten sich die Gedanken auf etwas, mit dem man sich eigentlich gar nicht beschäftigen will. Nicht anders sieht es bei den Gedanken aus, die aus dem tiefsten Innern kommen. Dem kleinen Käfig, zu dem man den Schlüssel nicht mehr finden kann, können sie nicht entkommen und so ziehen sie ihre ruhelosen Kreise in engen Bahnen. Die Freiheit der Gedanken muss man sich dann doch meist hart erkämpfen ...
Donnerstag, 15. Februar 2007
Bis zur Endhaltestelle
am weitesten.”
(William Shakespeare)
Spruch des Tages vom Infoscreen in der U-Bahn.
Dienstag, 13. Februar 2007
Sündentausch
Biete Invidia, den Neid. Suche Acedia, die Trägheit in äußerer physischer Form. Bei erfolgreichem Tausch geselle ich mich zu den beiden.
Sonntag, 11. Februar 2007
Blindes Grauen
Bilder verschwinden und Bilder tauchen wieder auf. Es gibt nichts, was ewig währt.
Freitag, 9. Februar 2007
Weiß weiß nicht
Should i stay or should i go? Kaum denkt man, dass der Winter nun endgültig ein Mythos vergangener Zeiten ist, wacht man auf und alles ist mit Schnee bedeckt. Und Flocke um Flocke gesellt sich hinzu. In jeder schlummern schon suizidale Träume.
Nur eine Frage der Zeit, wann sie mit dem flüssigen Nichts verschmelzen. Wasser, das alles bedeutet und deshalb auch nichts. Für die Flocken wird nur das feuchte Grab bleiben.
In ein paar Stunden, in ein paar Tagen ... An einen Winter, der mit grimmigen Frost alles im Griff hat, kann man nicht mehr glauben. Ich mag keine unentschlossenen Jahreszeiten. Eigentlich mag ich überhaupt keine Unentschlossenheit.
Am wenigsten an mir selbst.
Donnerstag, 8. Februar 2007
Ganz schlimm
„Musst du denn jeden Morgen Kaffee trinken?”, fragt das kleine Monster.
„Ja.”, antworte ich erstaunlich schnell für meinen Zustand zu dieser Zeit.
„Stell dir vor, es wäre Krieg. Dann hättest du andere Probleme.”
