Alien
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Freitag, 15. Juni 2007

Outing

So, nun möchte ich es aber wissen. Wer googelt sich hier immer aus Baden-Württemberg ins Gruselkabinett und kann sich nicht die drei „m” merken? Ich habe doch extra so eine unkomplizierte URL gewählt.

Edit: O.K. - stillschweigende Besuche werden also vorgezogen. Schade, ich bin doch so neugierig.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Zurück in die Steinzeit

Der eine oder andere Leser (die gesonderte Ansprache an die Leserinnen lasse ich als Ostzivilisierte weg, aber selbstverständlich sind auch diese gemeint) ist im Besitz der Nummer meines Mobiltelefons. Dieser Besitz wurde enteignet - mit anderen Worten: diese Telefonnummer können Sie löschen. Ich leiste mir nämlich nun wieder den Luxus, nicht ständig erreichbar zu sein.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Zettelwirtschaft

Auf den Straßen, auf den Wegen – überall liegt Müll. Es wird einfach weggeschmissen, was nicht mehr gebraucht wird. Aber ist das wirklich alles Müll? Kommt darauf an, was man daraus macht ...
So entstand letztes Jahr bei einer Abschlussarbeit der HfbK aus weggeworfenen Zetteln Kunst. Wesentlich länger werden hier solche Fundstücke gesammelt. Nun ist eine Auswahl davon als Buch in deutscher Übersetzung erschienen. Das ist natürlich sehr wenig, wenn man allein daran denkt, was man selbst schon so alles für Zettel erhalten (und auch weggeworfen) hat – rührende, erheiternde, zärtliche, bitterböse, banale – die könnten schon mehrere Bände füllen. Aber zum einen gibt es Leute, die Bücher bevorzugen und sagen: „Ein Internet werde ich mir nie kaufen.”, zum anderen findet man die eigenen Zettelwelten nur halb so spannend wie die anderer Menschen, meint man doch, sich in seinem eigenen Leben auszukennen. Dass ein Buch (oder auch mehr) nicht ausreicht, ist aber offensichtlich, daher wird auch auf deutschen Straßen fleißig für virtuelle Seiten gesammelt. Genau das richtige für Blogleser, möchte ich behaupten – sind das doch Voyeure par excellence.

Sonntag, 10. Juni 2007

Alles Leben entstand im Wasser



Alles Überleben ebenfalls.

Freitag, 8. Juni 2007

Wochenendeinkauf

Gerade beschlossen, für dieses Wochenende nichts einzukaufen.

Außer ein paar Kilo Eis.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Das ist zu schwul

Ich glaubte, nicht richtig gehört zu haben als die Kontakterin ein Bild mit diesen Worten ablehnte. Ja, wo lebe ich denn?
Bisher dachte ich, dass es sich um eine Stadt handeln würde, die für ihre Offenheit bekannt ist. In der es einen schwulen Bürgermeister gibt und einen Stadtteil, St. Georg, in dessen Hauptstraße sich an mindestens jedem zweiten Geschäft eine Regenbogenfahne befindet. Aber es muss sich wohl doch ums tiefste Bayern oder so handeln.
Noch schlimmer wurde es, als ich eine „Expertenmeinung” einholte und unseren Agenturschwulen befragte und er der Aussage zustimmte. Es handelt sich bei dem Kunden, für den das Bild bestimmt ist, nämlich nicht um einen Erzkonservativen. Hatte ich doch erst vor kurzem gehört, dass der eine Geschäftsführer linker als Gysi sein soll. Aber das war gleichgültig, die Schere im Kopf setzte sofort ein.
Ich dachte, die Zeiten hätten sich geändert ... wohl nicht.
Und das ist nicht gut so.

Montag, 4. Juni 2007

Unter Honecker wäre das nicht passiert

Da wird derzeit so viel darüber geredet, wie viel besser gewaltfreie Demos sind und dass man damit doch auch sehr viel in der Vergangenheit erreicht hätte. Als wenn es nur der friedlichen Montagsdemos bedurft hätte, um die Wende in der DDR und schließlich ihren Untergang herbeizuführen. Der Einfluss, den friedliche Demonstrationen haben können, ist leider nicht sehr groß. Steine und brennende Auto bewirken allerdings auch nicht mehr, nur das Gefühl der Ohnmacht wird zeitweise etwas kleiner.

Freitag, 1. Juni 2007

Überfall

Es geschah am hellichten Tag. Plötzlich sah ich mich einer ganzen Horde – ich habe sie nicht gezählt, aber es waren sehr viele dieser kriminellen Elemente – gegenüber. Meine Aufmerksamkeit war anscheinend auf anderes gerichtet oder gar nicht vorhanden, denn beinahe wäre ich direkt in sie hineingelaufen. Was äußerst fatal gewesen wäre. Verlassen diese Räuber ihren Hinterhalt doch nur, wenn Sie auf der Suche nach neuer Beute sind. Und da kam nun ich ahnungslos des Wegs, an nichts Böses denkend und wäre mit Sicherheit ihr Opfer geworden. Wenn, ja wenn ich nicht in letzter Sekunde beiseite gesprungen wäre ...

Wer sich Fotos (ich habe sie unter Todesangst gemacht, aber was tut man nicht alles, wenn es ins Blog soll) dieser heimtückischen Bande ansehen will, kann dies hier tun.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Wo es kalt und dunkel ist

Meist ist ein Fenster geöffnet, frische Kühle breitet sich aus und keine Lampe findet Verwendung. Auch an grauen Tagen, die es hier zur Genüge gibt, fällt für mich ausreichend Licht durch die großen Fenster, die mitten in der Stadt einen Blick in eine grüne Wildnis erlauben. Manchmal sieht man dort auch einen Falken, dessen Anwesenheit die anderen Vögel laut warnend verkünden. Wenn dann doch die Sonne zu sehr scheint, versetzt eine Jalousie das Zimmer in einen Dämmerzustand.
Ganz anders sieht es bei einer Kollegin aus. Neonröhren sorgen für gnadenlose Helle und die Heizung für nicht minder gnadenlose stickig-warme Luft. Trotzdem ist ihr meist kalt und selten sieht man sie ohne Strickjacke. So auch heute. Mit einem Blick auf meine kurzärmelige Bekleidung meinte sie, dass es heute doch recht frisch sei. „Nö”, meinte ich nur. „Ach”, seufzte sie, „mit dir kann man aber auch gar nicht über das Wetter reden und aus deinem Zimmer weht es auch schon wieder so kalt herüber.”

Sonntag, 27. Mai 2007

Nicht so viel nachdenken

Kopflosigkeit - nicht gerade die optimale Lösung.

Freitag, 25. Mai 2007

Eindeutiges Indiz

Wenn ich es nicht schon so merken würde, dass ich momentan noch recht müde bin, dann spätestens als ich mich als C. Araxe beim Agentur-Server einloggen wollte.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Anruf vom Anwalt

Es geht um Urheberrechtsverletzungen von Bildern aus dem Internet. Die Schadenersatzforderungen werden sich auf
ca. 700 Euro belaufen. Hinzu kommen dann noch die Anwaltskosten. Das wird teuer ...

Aber nicht für mich. Ganz im Gegenteil. Also lassen Sie sich besser nicht dabei erwischen, wenn Sie Bilder von mir klauen. Wenn diese rein privat verwendet werden, sehe ich das nicht so eng, finde aber einen Bildnachweis wünschenswert. Bei einer kommerziellen Nutzung hört der Spaß allerdings auf.