Alien
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Dienstag, 1. April 2008

Denn die Wahrheit ist: alles ist im Fluss

Alles ist in Veränderung. Nichts bleibt, wie es ist. Nur ist dieser Fluss oft etwas träge, vor allem, wenn zu viel alltäglicher Trott hineinfließt. Die Stromschnellen kommen erst zum Vorschein, wenn der Spontaneität genug Freiraum gegeben wird. Und es macht einfach Spaß, spontan zu sein und etwas zu tun, von dem man fünf Minuten vorher nicht wusste, dass man es tun wird und man höchstens ansatzweise weiß, was für Folgen diese Entscheidung haben wird. Jedenfalls stand gestern Abend ein 23-Jähriger mit zwei Koffern vorm Gruselkabinett, den ich vorher nie gesehen habe, der jetzt hier wohnt.

Sonntag, 30. März 2008

Voodoo ist cool

Es ist beispielsweise schon etwas ärgerlich, wenn man bei Ebay nur ganz knapp überboten wird. Aber das ist kein Problem, wenn man fachmännische Unterstützung aus dem Kongo hat (über ihn werde ich sicher noch mehr erzählen). Dann schickt man demjenigen, der den Artikel ersteigert hat, nur eine Mail und schon wird einfach so auf die Beute verzichtet.

Mittwoch, 26. März 2008

Heute bleibt die Küche kalt

... zwei Sicherungen sind durchgeknallt.

Der einzige Duft, der diesen Abend durchs Gruselkabinett weht, ist der von angeschmorten Kabeln.

Dienstag, 25. März 2008

Die Sehnsucht nach der Horizontalen

Gibt es eigentlich so etwas in der Art wie Schlaflabortester oder Vergleichbares als Beruf?

Sonntag, 23. März 2008

Die innere Mitte spüren

Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Jedenfalls nicht so verkrampft.

Und irgendwie habe ich es mir auch anders vorgestellt, wie ich die Ostertage, die allein mir gehören (das kleine Monster ist verreist – Ostereier wurden schon vorher gesucht), verbringen werde. Konkrete Vorstellungen hatte ich zwar diesbezüglich nicht, wenn auch ein paar nette Ideen, aber ganz gewiss hatte ich nicht vorgehabt, die Zeit auf und über dem Klo zu verbringen. Diese Leidens-, (Beinahe-)Tod- und Wiederauferstehungserfahrung zu Ostern ist mir indes recht vertraut, wenn auch auf andere Art und Weise. Schließlich hatte ich schon mal meine persönlichen Passions- und Osterspiele.

Naja, ein Tag bleibt ja noch. In diesem Sinne: allen ein angenehmes Restostern!

Donnerstag, 20. März 2008

Rabenmutter

Mittwoch, 19. März 2008

Schöner Schein

Es kann schon sehr erschreckend sein, was sich hinter so mancher, scheinbar makellosen Fassade verbirgt, wenn man Gelegenheit bekommt, dahinter zu schauen. Risse, Brüche, ungeahnte Abgründe tun sich auf. Oft ist es sehr schwierig, das zu erkennen, da sich mit größtmöglichen Aufwand bemüht wird, dies zu verbergen. Aber wie oft kann man sich schon Offenheit leisten ...

Donnerstag, 13. März 2008

Böser Blick, Teil 3

(Teil 1) und (Teil 2)

„Nicht so böse gucken”, meinte heute jemand zu mir, „sonst wird das Wetter noch schlechter.”

Aha, jetzt bin ich also auch noch für das Wetter verantwortlich.

Und noch schlechter? Geht das überhaupt?

Montag, 10. März 2008

Die Schuld der Blaubeeren

Eigentlich wollte ich ja während des Urlaubs nicht die ganze Zeit online verbringen. Man kann schließlich auch anderes machen. Tja, und dann ... Dann waren da diese Blaubeeren. Besser gesagt, die Flecken, die sie hinterlassen haben. Dieses Problem kann man natürlich nicht offline lösen. Es blieb mir also nichts anderes übrig.

Sonntag, 9. März 2008

Und dann wieder ...

Ein plötzliches Abgleiten in den Nebel. Alle Erinnerungen sind wieder da. Schälen sich heraus aus dieser einen Nacht. Es war nichts, es war alles. Ich weiß, es hat keine Bedeutung. Und dennoch alles. Ich werde es nie vergessen.

„Alles kann vorbei sein. Oder genau jetzt. Warum kannst du mich spüren, doch fürcht ich den Moment. Warum kann ich verlieren, was für immer brennt? Als spür ich, wir kennen uns nicht wirklich. Gefährten der Liebe, doch Gefangene des Ichs.”
Sandow - Eins

Samstag, 8. März 2008

Hoch hinauf und tief hinab



Wenn man sich nur auf dem Boden aufhält, kann man nicht fallen. Etwas Bodenhaftung ist sicher auch ganz gut. Bleibt man aber immer dort, geht man zwar kein Risiko ein, wird allerdings auch nie die Höhe kennenlernen. Nie einen Blick haben, der in die Weite geht. Nie wissen, wie es ist, wenn man nicht nur unten ist. Das Verlassen des Bodens mag manchmal einen hohen Preis haben und ein böses Ende nehmen. Muss es aber nicht zwangsläufig. Wer nicht wagt ...

Freitag, 7. März 2008

Zwei Wochen ohne

Etwas Enthaltsamkeit kann nie schaden, so dachte ich mir. Das wird mir bestimmt gut tun. Sogar sehr gut, wenn ich länger darüber nachdenke. Verzicht ist zwar meist etwas, das sehr schwer fällt, aber in diesem Fall dürfte es mir doch mühelos gelingen; dessen bin ich mir sicher. Rund vierzehn Tage sind ja nun auch wiederum nicht so lang. Eigentlich, wenn ich es recht bedenke, könnte die Zeit von mir aus länger sein. Aber ach, ich will mich gar nicht beschweren. Der gewählte Zeitraum reicht mir schon aus. Und das wird sicher schön, so ohne Arbeit.