Alien
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Freitag, 17. September 2010

Die lieben neuen Kollegen, Teil 5

Die Chefin lässt mich mal wieder allein in unserer Markedingsbumsabteilung zurück und fragt, ob ich noch etwas brauche. Da fällt mir natürlich sofort etwas ein: „Schokolade.” Leider hat sie keine und auch keine Zeit, um noch welche zu besorgen. Hoffentlich bringt sie mir wenigstens welche von ihrer Reise mit. Ohne richtige Arbeitsmittel wird das doch sonst nix.

Montag, 13. September 2010

Zurücklehnen



Und auch mal alles vorbeiziehen lassen können.

Samstag, 11. September 2010

Die schnelle Runde um den Blog

Da Bloglines nun demnächst dicht macht, muss ich mir einen neuen Online-Feedreader suchen. Große Ansprüche habe ich da eigentlich nicht: free, schnell und eben online verfügbar. Empfehlungen werden hier gern entgegengenommen.

Freitag, 10. September 2010

Riesenmonster

Gestern neue Schuhe für's „kleine” Monster gekauft.
Größe 43!

Sonntag, 5. September 2010

Überraschend schwierig

Zumindest etwas schwierig kann es mitunter sein, an angekündigte Überraschungen zu kommen. Nicht sofort heißt aber zum Glück nicht gar nicht.

Freitag, 3. September 2010

Ich habe es wieder getan



Gleicher Ort, gleiche Zeit – nur eine Woche später. Wieder vier junge Jungs mit Gitarren und so. Wieder Indiemusik in Richtung New Wave und Postpunk. Das Publikum war diesmal netter, dafür war die Musik etwas (Betonung wirklich nur auf etwas) weniger nett. Es hätte nicht der Coverversionen von Interpol (auf’s neue Album freue ich mich ja schon) oder von Joy Division (kennt natürlich keiner mehr von den jungen Leuten) bedurft, um zu wissen woher der Sound weht. Vom Sofa hat das allerdings niemanden gerissen, aber es ist trotzdem schön, auf eben jenem sitzend, einem Konzert von The Black Light Departure beizuwohnen.

Mittwoch, 1. September 2010

Altlasten

In Zukunft sollte ich mehr auf die Essgewohnheiten meiner Untermieter achten. Nun habe ich TK-Pommes, süßsaure Gemüse-Asia-Pfanne im Glas und Dosenravioli geerbt. Muss gleich mal nachschauen, wo die nächste Sondermülldeponie ist und ob die das dort annehmen. Oder will irgendwer?

Edit: Fairerweise sollte ich auch noch sagen, dass es eine Schachtel mit Schokopralinen zum Abschied gab.

Dienstag, 31. August 2010

Puzzeln im Gruselkabinett

Montag, 30. August 2010

Gebt mir einen Grund ...

... zu glauben, dass alles gut so ist, wie es ist. Nein, schon klar – da muss ich schon bei mir selber suchen. Und wenn man Götter tötet, die nicht mal Götter sind, dann erst recht. Was fängt man an mit einer Morgenröte, wenn man doch unwillig zugeben muss, dass man noch in tiefster Nacht weilt? Und wieder: „Wohin soll denn die Reise gehen? Ich weiß es nicht. Ich will’s nicht wissen.”

Freitag, 27. August 2010

Frischblut für die Ohren

Da dachte ich, dass ich in den Wald gehen würde, aber dann sah ich nur noch rot. Aber ich hatte mich nicht verlaufen, es war genau der richtige Ort, um den frischen Sound aus Garage-Sixties, New Wave und Postpunk der sehr, sehr jungen Franzosen von Let It Bleed zu hören. Sehr nett, im Gegensatz zu manch einem Konzertbesucher. Da kann ich dann auch unnett sein. Das ist allerdings eine andere Geschichte.

Donnerstag, 26. August 2010

Suck

Kanada, 2009
Regie: Rob Stefaniuk
Darsteller: Jessica Paré, Malcolm McDowell, Dave Foley, Nicole de Boer, Henry Rollins, Iggy Pop, Alice Cooper, Mike Lobel, Danny Smith, Alex Lifeson, Moby, Barbara Mamabolo

Wenn man die Genrebezeichnung, Rock'n'Roll-Vampire-Musical-Comedy-Roadmovie, liest und einen Blick auf die Darstellerliste wirft, ist eigentlich schon alles gesagt – blutige Unterhaltung, die einfach Spaß bringt. Aber auch wenn man die Mainstream-Orientierung des Films nicht in Frage stellt, so hätte die Musik, die hierbei sehr vordergründig in Erscheinung tritt, doch besser sein können. Was man da zu hören bekommt, ist schlicht zu weichgespült und hat so rein gar keinen Biss.

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Two Eyes Staring

Niederlande, 2010
Regie: Elbert van Strien
Darsteller: Hadewych Minis, Barry Atsma, Isabelle Stokkel, Charlotte Arnoldy
Originaltitel: Zwart water

Ein kleiner, feiner Gruselfilm, bei dem sich ebenso wie bei „Hidden” die Vergangenheit in die Zukunft drängt. Nur ist es diesmal ein kleines Mädchen, dass sich den finsteren Kräften aus der Kindheit der Mutter stellen muss. Wie wenig dieser ruhige und gut inszenierte Film mit einem Splattermovie zu tun hat, merkt man schon allein daran, dass der einzige Mord mittels Tabletten erfolgt. Nur wenn man im Nachhinein über die Quintessenz der Geschichte nachdenkt, ist diese nicht so erfreulich: Zu viel Phantasie kann böse enden.

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Dienstag, 24. August 2010

Vampires

Belgien, 2009
Regie: Vincent Lannoo
Darsteller: Paul Ahmarani, Julien Doré, Carlo Ferrante, Alexandra Kamp-Groeneveld

Als Vampir hat man es ja auch nicht leicht. Schon gar nicht, wenn man Kinder im Teenageralter hat. Nicht nur, dass die Lieblingsfarbe der Tochter Pink ist – nein, sie wäre auch lieber ein Mensch. Der Sohn hat indes in der Schule noch immer nicht gelernt, richtig zu beißen und bei dem, was er sonst so anstellt, kann man froh sein, dass man so glimpflich davonkommt und nur ins Exil nach Kanada muss. Für die Reise gibt es Zinksärge vom Bestatter des Vertrauens – deutsche Wertarbeit. Dass man vom Alltagsleben der Vampire so detailliert erfährt, hat man einer belgischen Dokumentations-Firma zu danken, die für diesen Bericht keine Kosten und Mühen gescheut hat – allein drei Filmteams mussten dran glauben …
Nicht nur für Vampirologen sehr unterhaltsam!

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Aufbauende Elektrizitätswerke

Nachdem ich zuvor nicht mal ein halbes Ohr zum Reinhören für anbb übrig hatte, war die unterkühlte Elektronik von Alva Noto, die Blixa Bargeld ummantelte oder je nachdem attacktierte doch erst einmal gewöhnungsbedürftig. Man muss dazu sagen, dass die Technik am Anfang auch ihr Eigenleben führte. Freiwildernde Geräusche sorgten für einigen Unmut. Aber dann! Aber dann passte alles. Der nüchterne Maschinensound, der zunehmend organischer wurde und die exaltierte Stimme von Blixa Bargeld, die elektronisch einverleibt wurde. Das ganze war natürlich größtenteils laut. Sehr laut. Sehr schön laut.