Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Mittwoch, 5. Januar 2011

Das Ohr von Giacometti

(Post-)Surreale Kunst von Meret Oppenheim bis Mariella Mosler gibt es derzeit in der Galerie Levy zu sehen. Eine wahre Wunderkammer für Freunde der Surrealisten, größtenteils mit Objekten von teilweise sehr namhaften Vertretern gefüllt, wie beispielsweise neben eben jenem Ohr von Meret Oppenheim (ähm, also von Giacometti) dieses (un-)zerstörbare Objekt von Man Ray, das nachvollziehbarerweise nur eine Leihgabe ist und nicht zum Verkauf steht. Trotzdem sind da einige Klassiker käuflich erwerbbar und auch bei dem in der Gegenwart erschaffenen sind durchaus Werke bei, die zu gefallen wissen, wie z. B. die Dracula-Maske von Mariella Mosler, die ausschließlich aus Vampirgebissen besteht. Falls in naher Zukunft ein Banküberfall stattfinden sollte, habe ich übrigens nichts damit zu tun.

Freitag, 31. Dezember 2010

Ende Neu

Nun soll also schon wieder etwas zu Ende gehen und etwas Neues beginnen. Dabei gab es dieses Jahr bereits einige Enden, die letztendlich länger unabsehbar waren, aber nicht jeder Zeitpunkt für ein Beenden ist so einfach zu finden, wie das Jahresende. Unabhängig davon, ob das Beenden nun leicht oder schwer fällt. Dass der Anfang von etwas Neuem indes sich sehr zum Positiven entwickeln kann, sollte man sich hierbei aber mindestens dreimal hinter die Ohren schreiben (oder gleich in Spiegelschrift auf die Stirn).

Von daher wünsche ich allen die Wunder des Neuen in all ihren positiven Möglichkeiten und deren Erfüllung für

2 0 1 1

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Tage des Grauens



This is Halloween, this is Halloween
Halloween! Halloween! Halloween! Halloween!


... ach, nee – Weihnachten. Na, egal. Machen Sie das Beste daraus!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Das Internet macht dumm

Klick, klick und weg. Nicht nur die Seite, sondern auch das Gelesene, Gesehene, Gehörte.

So könnte man wohl die Quintessenz dieses Buches zusammenfassen. Gelesen habe ich es (noch?) nicht, sondern ganz der Thematik entsprechend, hier mal etwas gegoogelt, da mal etwas kurz überflogen, dorthin schnell den nächsten Link angeklickt. Dass das nicht ohne Folgen bleibt, sich das Gehirn diesem Verhalten anpasst und/oder davon überfordert ist, wird jeder sicher mit etwas Reflexion schon selbst festgestellt haben. Es geht alles nicht mehr schnell genug, wenn man glaubt, mit diesem Tempo mithalten zu können – im Offlineleben reichen eben oft nicht nur ein paar Klicks. Und/oder es fehlt die Zeit, all diese online schnell zur Verfügung stehenden Informationen wirklich verarbeiten zu können. Ein Leben ohne Internet ist indes nicht mehr vorstellbar. Die Zeit, in aller Ruhe z. B. in einem richtigen Buch zu lesen, sollte man sich von daher ganz bewusst gönnen (wenn man es denn noch kann). Aber Sie klicken nun wahrscheinlich doch lieber weiter, oder?

Dienstag, 14. Dezember 2010

Heimweh

Tage, die beruflich mitten in der Nacht beginnen und auch da erst enden werden, zählen irgendwie nicht so zu meinen Lieblingen. Immerhin reicht es gerade noch für einen kurzen Zwischenstopp im Gruselkabinett, sonst wüsste ich womöglich gar nicht mehr, dass ich auch noch ein Zuhause habe. Das Beste kommt allerdings übermorgen, wenn ich sagen kann, dass ich dieses Jahr nicht mehr arbeiten werde.

Montag, 13. Dezember 2010

Ihr Kinderlein kommet

Es jubelt nur kein Engelschor, denn nicht alles, was Flügel hat, gehört zur Engelsschar, mitunter sind es einfach nur Schwäne. Aber nicht irgendwelche, sondern eben jene, die Schwäne so umschreiben: „Swans are these beautiful animals, who are in reality completely obnoxious. They’re hateful things.” Und die Gaben, die sie darreichten, waren voller Dunkelheit und vor allem laut. Sehr laut, um genau zu sein. Aber das Publikum nahm dies größtenteils dankend an, so dass auch ihm wiederum gedankt wurde mit einem „Dankesehr liebe Kinder!” Auch wenn die Swans keine Jungspunde mehr sind, so waren die Konzertbesucher teilweise auch nicht mehr so jung. Nichtsdestotrotz wurde da über ca. zwei Stunden so viel Energie geboten, die manche Kiddieband neidisch machen dürfte. Am meisten beschäftigt mich nun allerdings die Frage, warum ich die Swans früher, wo sie mich egentlich noch viel mehr hätten interssieren müssen, so wenig beachtet habe. Immerhin stehe ich nicht allein mit dieser Frage da. Und auch nicht mit der Meinung, dass das ein Konzert war, das man nicht missen möchte. Auch wenn es sehr laut war. Oder vielleicht gerade deswegen.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Ein Einhundertelftel des Bösen

Die 666 werde ich wohl nie erreichen. Nicht, dass ich befürchten würde, dass ich nicht noch so lange leben werde. Als Untote ist das kein Problem und Blut bekomme ich auch immer irgendwie organisiert. Aber ich schätze mal, dass es dann keine Blogs mehr geben wird. Da kommen einem 6 Jahre verschwindend gering vor. Den Lesern und Kommentatoren des Gruselkabinetts mögen diese Jahre hingegen quälend lang erscheinen. Von daher besonderen Dank dafür, dass das Grauen hier so lange ausgehalten wurde und hoffentlich auch weiterhin ausgehalten wird.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Die lieben neuen Kollegen, letzter Teil

Aus gegebenen Anlass werde ich diese Rubrik beenden. Es nähert sich nämlich das Ende der Probezeit.

Samstag, 4. Dezember 2010

Filmabend zum Kotzen

Das hatte ich mir doch etwas anders vorgestellt. Immerhin betraf es mich nicht persönlich. Und auch nicht das kleine Monster. Sonst würde ich womöglich reimen. Allerdings weniger melancholisch als der Herr Neon. Und dabei sollte es beinahe noch eine international verknüpfte Filmvorführung werden mit Liveübertragung nach New York. Der Versuch eines Anfangs der schon jahrelang mit einem Freund angedachten Planung eines Auflebens subkultureller Salonabende – aus Mangel an Interessenten für so krankes Zeug eben auch über Ozeane hinweg. Das erbrach sich nun zumindest heute alles auseinander bzw. auf alles in Brechweite.

Freitag, 3. Dezember 2010

Die lieben neuen Kollegen, Teil 8

„Wenn ich Sie sehe, bekomme ich immer eine Gänsehaut.”

Und dann war da noch der Personalreferent, der fragte, ob ich ihn entlasse.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Generationsproblem?

Muss ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn das kleine Monster mir Kinderschokolade in den Adventskalender packt?

Montag, 29. November 2010

Wetterwarnung

Wieso ist eigentlich schon wieder Sibirien? Wenn dieser Winter wieder so wie der letzte wird, dann möchte ich aber auch einen richtigen Sommer. Also, Wetter ... ich warne dich! Wenn das nicht geht, dann gibt’s nämlich sofort eine Reklamation.