Freitag, 12. August 2011
Dienstag, 9. August 2011
Geständnisse (Confessions)
Regie: Tetsuya Nakashima
Darsteller: Takako Matsu, Masaki Okada, Yoshino Kimura, Yukito Nishii
Originaltitel: Kokuhaku
Nein, das Fantasy Filmfest hat noch nicht begonnen. Dieser Film hätte allerdings bestens ins Programm gepasst, aber Rapid Eye Movie bringt seine Filme meist lieber selbst ins Kino. Es wäre auch sehr schade gewesen, wenn dieser melodramatische Psycho-Horrorthriller im allgemeinen Blutrausch untergegangen wäre. Schuld, Rache und Sühne sind die großen Themen und somit ist es kein Zufall, dass Dostojewskis Raskolnikow zitiert wird. Die einzelnen Perspektiven ergeben Scherben gleich zusammengesetzt den Spiegel einer Gesellschaft voller Zynismus. Grausam ist die Rache einer Lehrerin – an Schülern, die zu Mördern ihrer Tochter wurden –, die am Anfang nicht gleich Blutwurst, sondern Milch (ohne Haut) ist. Dem magischen Sog, der von diesem Film ausgeht, unterstützt durch eine überwältigende audiovisuelle Ästhetik, kann man sich nur schwerlich entziehen. Spiralförmig gleitet er in immer tiefere Abgründe. Sehr, sehr böse und sehr, sehr faszinierend.
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Trailer
Montag, 8. August 2011
Missio Sanguinis
Wie angekündigt erfolgt eine Fortsetzung zum Thema Aufrüstung. Hierbei handelt es sich um ein Aderlassgerät, mit dem sich auf sehr komfortable und effektive Weise Blut abpumpen lässt. Das Gefäß ist leider auf eine Blutmenge von 600 ml begrenzt, aber da lässt sich bestimmt noch etwas Größeres organisieren. Kleine Umbauten habe ich auch schon vorgenommen. Ursprünglich waren die Schläuche nicht durchsichtig, um den Blutentzug unsichtbar zu halten und somit (laut Gebrauchsanweisung) eine seelische Aufregung des Patienten zu vermeiden. Das ist natürlich überflüssiger Firlefanz. Ebenso wie die Aufbewahrung ist nun auch die Benutzung ein wahrer Augenschmaus.
Donnerstag, 4. August 2011
Der Geruch frischen Blutes
Montag, 1. August 2011
Die lieben Kollegen, Teil 6
Ähm, ja ...
Das 7. Gebot

Montag, 25. Juli 2011
Koffeinierte Halluzinationen
Freitag, 22. Juli 2011
Das Dutzend ist voll!
Hierbei handelt es sich nicht um Dutzendware (obwohl ich mir nicht so ganz sicher bin, ob nicht qua Schokoladenkumulation doch eine gewisse Käuflichkeit besteht), sondern um ein
Montag, 18. Juli 2011
Mit allen Wassern gewaschen
Fein rieselt der Sand von allen Stränden dieser Insel im hohen Norden aus jeder Tasche, das mächtige Rauschen der Brandung klingt indes nur noch in der Erinnerung nach. Sonne empfing uns bei der Ankunft und die Tage wurden am und im Wasser verbracht. Geruhsamkeit machte sich breit. Abendliche Wege führten über Wiesen, getaucht in mildem Nebel und von Fledermäusen begleitet. Aber schon bald schrieen die Möwen den Sturm herbei und mit ihm den Regen. Die starken Unwetterwarnungen und darauf einsetzenden Weltuntergänge waren dann nicht mehr ganz so dazu geeignet, das faule Strandleben fortzusetzen, hielten aber nicht davon ab, auf Entdeckungsreisen zu gehen. Unter der Erde tief in die Vergangenheit. Hin zu den nördlichsten Gefilden unter ortskundiger Führung. Auch der äußerste Süden wurde erkundet. Das unfreundliche Wetter machte all die Strände nur noch schöner, da sie sich zusehends leerten. Leichen durften bei diesem Urlaub selbstredend nicht fehlen, ob nun am Strand, am Wegesrand oder in der Heimatstätte der Heimatlosen. Etwas fehlte mir nun aber doch: mehr Zeit. Das wäre allerdings nach ein paar Wochen mehr auch nicht anders und dieses Gefühl wäre genauso unersättlich wie das Meer.
Mehr Meer u. a.
Montag, 11. Juli 2011
Das kostbarste Strandgut
Mit jeder Welle wird zunehmend der Alltag vergessen und das Urlaubsgefühl an Land gespült.
Donnerstag, 7. Juli 2011
Wiederkehrende Mechanismen
*Ächz*
