Alien
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Donnerstag, 23. August 2012

After

USA, 2012
Regie: Ryan Smith
Darsteller: Chase Presley, Karolina Wydra, Madison Lintz, Sandra Lafferty, Steven Strait

Bei der Filmauswahl hat man leider nicht immer so viel Glück wie beim letzten Film. Genauer gesagt, man kann auch mal komplett daneben greifen. Das heißt, dass die übelsten Hollywoodklischees auf billige Weise umgesetzt wurden. Schlechte Schauspieler mit übertriebener Mimik, ein nichtssagender Plot und vor allem eine Filmmusik, die einen in kitschigem Pathos ertränkt. Es kommt selten vor, aber ich verlasse auch manchmal eine Kinovorstellung, wenn es gar nicht mehr geht. Eigentlich ging dieser Film schon nach einer Viertelstunde nicht mehr… (eine halbe Stunde länger habe ich es dann doch noch ausgehalten, aber dann ging definitiv nichts mehr.) Rundum misslungen und absolut nicht empfehlenswert.

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Resolution

USA, 2011
Regie: Aaron Moorhead, Justin Benson
Darsteller: Peter Cilella, Vinny Curran, Bill Oberst Jr., Emily Montague, Kurt David Anderson, Skyler Meacham, Zahn McClarnon

Als Michael durch ein Video erfährt, wie tief sein Highschool-Freund Chris im Drogensumpf versackt ist, macht er sich sofort auf den Weg zu der entlegenen Hütte, in der sein Freund haust. Seine Hilfe wird dann auch gleich sehr konkret: kurzerhand wird Chris angekettet und der Entzug kann beginnen. Was sich erst wie ein Junkie-Drama anhört, entwickelt bald zu einem sehr gekonnt umgesetzten Mystery-Thriller. Dadurch, dass dieser Film sehr realitätsnah wirkt, lassen einen die übernatürlichen Dinge, die zunehmend passieren, ganz schön ins Grübeln kommen. Auf die Auflösung muss man bis zum Ende des Films warten – was nicht unbedingt heißt, dass es dann diese auch gibt. Neben der dichten Atmosphäre und der Spannung, die sich durch den kompletten Film zieht, sind es vor allem die sehr gut ausgeleuchteten Charaktere der beiden Hauptdarsteller, die mehr als überzeugen. Rundum gelungen und absolut empfehlenswert.

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Sightseers

Großbritannien, 2012
Regie: Ben Wheatley
Darsteller: Alice Lowe, Steve Oram, Eileen Davis, Roger Michael, Seamus O'Neill, Tony Way

Britisch-schwarzer Humor und ein Roadmovie mit einem Serienkillerpaar passen sehr gut zusammen. Nun darf man sich aber unter dem Pärchen nicht so etwas verklärt glamouröses wie Bonnie und Clyde vorstellen – schließlich sind die beiden mit einem Campingwagen in Nordengland unterwegs, besuchen so aufregende Orte wie das Pencil Museum und Tina ist ganz stolz auf ihre selbst gestrickten Dessous. Dass beim gemeinsamen Urlaub nach und nach Leichen den Weg pflastern ist allerdings leider sehr vorhersehbar, so dass der Film trotz der tragisch-skurrilen (auf der Leinwand) und sehr charmanten (live vor der Leinwand) Hauptdarsteller etwas zu straight geraten ist. Die nach dem Film vor Publikum dargebrachte These (die auf keinen Fall als Quintessenz des Films im Internet verbreitet werden sollte), dass Frauen sich nicht entscheiden können, kann ich allerdings nicht bestätigen. Und es war eine ganz gute Entscheidung, mal wieder den Eröffnungsfilm zu sehen. „Kill List”, der Vorgänger vom Regisseur, muss nun auf jeden Fall mal nachgeholt werden.

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Dienstag, 21. August 2012

Cooler Urlaub

Beinahe hätte ich mich bei den bevorstehenden freien Tagen am meisten über die gut gekühlte Dunkelheit gefreut. Aber zum Glück ist es nicht mehr ganz so heiß, so dass die Temperatur dabei keine Rolle spielt und die Hauptrollen wie gewohnt grauenhafte Gestalten einnehmen werden.

Freitag, 17. August 2012

In der Ruhe liegt die Kraft

Oder auch nicht. Langsam, ganz langsam komme ich zwar wieder zur Ruhe, aber das mit der Kraft klappt eher weniger. Erst jetzt, wo es absehbar nicht mehr all zu viel gibt, um das ich mich kümmern muss, merke ich erst richtig, wie viel Kraft dieses Jahr bisher gekostet hat. Oft genug bin ich an meine Grenzen gestoßen, aber das wurde dann doch auf Mecklenburgisch mit „Wat mut, dat mut” durchgestanden. Nun ist allerdings der Punkt erreicht, an dem rein jede Anforderung irgendwie zu viel ist. Ich merke, wie mir jeglicher Biss verloren geht. Das darf auch durchaus wortwörtlich verstanden werden. Höre ich da ein „ruhig Blut”? So blutleer wie ich mittlerweile bin, muss ich erst einmal wieder welches haben … Nun ja, wenn es mit den Spendenaufrufen, die dem reinen Genuss dienen, oft nicht ganz so geklappt hat, so lässt sich vielleicht jetzt etwas mehr Spendebereitschaft durch Barmherzigkeit und Nächstenliebe finden. (Auch wenn nach wie vor dies zu berücksichtigen ist.)

Freitag, 10. August 2012

Schritt für Schritt

So vieles, was einen derzeit beschäftigt und nicht nur in Gedanken. Es ist ja nicht so, dass das Leben nur von einer Seite her seine Forderungen stellt, mal ganz abgesehen von dem Tod. Am leichtesten fällt es dann, sich mal mit dem zu beschäftigen, was einfach erscheint. Wie zum Beispiel in Firefox ein Lesezeichen anzulegen. Das geht ganz einfach, wenn man die gesuchte Seite aufgerufen hat. Dann muss man nur im Menü (da ganz oben die Leiste) noch auf Lesezeichen klicken und ein eben jenes hinzufügen. Ich glaube, dass dies einfacher ist, als mehr oder weniger täglich nach „frau araxe” zu googeln. Behaupte ich einfach mal so. Ich könnte jetzt auch behaupten, dass es zwecklos ist, danach zu fragen, wer das macht, aber ich versuche es hiermit doch einmal. Leider kann ich nicht behaupten, dass ich nicht beiße. Aber da frage ich höflicherweise bestimmt drei Mal vorher nach.

Donnerstag, 9. August 2012

Unter allen Wipfeln ist Ruh’



Das letzte Zuhause inmitten der geliebten Natur. Der Ort der Trauerfeier in einem Gewächshaus, gelegen in einer Schlossgärtnerei, mag ungewöhnlich erscheinen, hätte aber nicht passender sein können. Und viele, viele fanden sich ein, um Abschied zu nehmen – selbst die Oberbürgermeisterin kam. Und alle, alle werden dich nie vergessen – dessen sei gewiss. In der Erinnerung wirst du immer bei uns sein.

Samstag, 4. August 2012

Sprachlos

So schnell passiert es eigentlich nicht, dass mir die Worte fehlen, heute war ich allerdings doch etwas zu perplex, um welche zu finden. Aber es kommt wohl auch nicht so oft vor, dass einem eine Frau am helllichten Tag an den Hintern greift und dann meint, dass ein „Entschuldigung” ein guter Gesprächseinstieg wäre. Und das war nicht mal auf dem CSD.

Donnerstag, 2. August 2012

Die lieben Kollegen, Teil 15

Der Geschäftsführer hält eine Dankesrede, es gibt einen Blumenstrauß und einen Gutschein für ein Gourmetessen, 500 Leute applaudieren. Nur ich bin nicht dabei. Aber persönliche Anwesenheit wird meist soundso überbewertet. Mir reicht es auch, wenn mir die Gaben aus dem Südwesten Deutschlands später hierher gebracht werden.

Dienstag, 31. Juli 2012

Wunschliste

  • 6 Monate Urlaub.
  • Davon mindestens 5 Monate rein gar nichts tun.
  • Gedanken nicht nur rational als lebensuntauglich einstufen.
  • Bestatter, die verstehen, dass Corporate Identity keine Depersonalisation ist, sondern auch sehr viel damit zu tun hat, wie man mit dem Herzen denkt, ja eben auch, wenn man etwas den Hang zum Perfektionismus hat, aber eben genau deswegen.
  • Dass es die Unterstützung und Liebe wie in diesen Zeiten immer geben wird.
  • Und ja, vielleicht doch einfach mal wieder leben. Irgendwann.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Unsterblich ist nur die Erinnerung

Schlafen und atmen. Schlafen und atmen. Und dann nur noch schlafen.

Schlaf gut und Dank für alles!

Montag, 23. Juli 2012

Was einem keiner sagt

Dass das Leben (oft) nicht einfach sein kann, ist einem meist noch halbwegs bewusst, aber dass das Sterben viel komplizierter sein kann, eher weniger. Und wie schwer es ist, die volle Verantwortung nicht nur für das Leben zu übernehmen, sondern auch für das Sterben. Vor allem, wenn es nicht das eigene ist.

Sonntag, 22. Juli 2012

Jetzt schlägt’s 13!

Aufgrund einer temporären Ortsveränderung allerdings nicht in heimischen Gefilden und demzufolge gibt es auch kein Bild wie zum ersten dieser besonderen Tage seit Bestehen des virtuellen Gruselkabinetts und in den darauf folgenden Jahren. Da ich keine Triskaidekaphobie habe, gehe ich auch einfach mal davon aus, dass diese Zahl für das kleine Monster mit sehr viel Glück verbunden ist. Schließlich galt z. B. im alten Römischen Reich (wenn das kein Verweis auf’s kleine Monster ist!) die Dreizehn als Glückszahl. Unglück gab’s (und gibt’s derzeit leider immer noch) in letzter Zeit mehr als genug. Von daher hoffe ich sehr, dass sich bald mal die schwarzen Wolken nicht nur am Himmel verziehen, auch wenn die Aussichten mehr als trübe sind. So, nun werde ich zum kleinen Monster reisen, um ihm persönlich Glückwünsche und Geschenke zu überbringen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Faulheit für Fortgeschrittene

Die Wohnung nur kurz zu verlassen, um gleich im Laden an der nächsten Ecke Matratzen Probe zu liegen.