Alien
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Montag, 23. August 2010

Symbol

Japan, 2009
Regie: Hitoshi Matsumoto
Darsteller: Hitoshi Matsumoto, Edgae Bernal, Kurt Common,
Arkangel De La Muerte, Jorge A. Del Valle, Jorge Diaz, Adriana Fricke,
Alesya Masuda, Nik Sliwerski, Yani Yanev
Originaltitel: Shinboru

Ähnlich durchgeknallt wie „Survive Style 5+” ist dieser bizarre Sonderling, erreicht aber bei weitem nicht dessen Niveau. Es sind schon ein paar Einfälle dabei, die absonderlich genug sind. Beispielsweise ein weißer Raum, der mit den primären Geschlechtsorganen von Engelsputten ausgestattet ist, die bei Berührung wie eine Wunschmaschine funktionieren, nur dass dabei nicht die Wünsche erfüllt werden, die man hat – das ist sicher kein alltäglicher Filmstoff. Aber die Ideen sind doch überschaubar und so ist es vor allem oft die Situationskomik, die diesen Film genießbar macht, wenn man sich auf schräge Verrücktheiten einlassen kann.

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The Killer Inside Me

USA, 2010
Regie: Michael Winterbottom
Darsteller: Casey Affleck, Jessica Alba, Kate Hudson, Simon Baker, Bill Pullman, Elias Koteas, Liam Aiken, Ned Beatty, Tom Bower, Brent Briscoe, Jay R. Ferguson, Noah Crawford

Noch ein Serienkiller, der allerdings im Gegensatz zu  „Tony” sehr smart daherkommt. Für’s Mainstream-Kino bietet dieser Film wahrscheinlich zu viel Sex und Gewalt, aber das macht ihn noch lange nicht interessanter. Die dichte Südstaatenatmosphäre und die sehr gut gespielte Hauptrolle sind da auf jeden Fall schon eher Pluspunkte. Aber auch wenn ansonsten ein solides Werk vorgelegt wird – so richtig überzeugend ist das alles dennoch nicht.

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Tony

Großbritannien, 2009
Regie: Gerard Johnson
Darsteller: Peter Ferdinando, Ricky Grover, George Russo, Francis Pope,
Neil Maskell, Lorenzo Camporese, Vicky Murdock, Kerryann White, Frank Boyce, Cyrus Desir, Lucy Flack, Ian Groombridge

Ein einfühlsames Portrait über einen Serienkiller, für den man eher Mitleid empfindet, als ihn für seine Taten zu verurteilen. So ist die Unbeholfenheit mit der Tony versucht, Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen, einfach rührend. Da kann man schon verstehen, dass es einfacher für ihn ist, mit Leichen seine Actionfilmsammlung anzusehen. Andere Morde geschehen nicht aus Einsamkeit, sondern weil sie sich so ergeben. Dass sich hierzulande z. B. ein Mord an jemanden von der GEZ einfach so ergeben kann, ist jedenfalls auch nachvollziehbar. Trotzdem dieser Film so unspektakulär wirkt und ganz sicher nicht der Gipfel der Filmkunst ist, so kann man dennoch mal die 76 Minuten mit Tony verbringen. Über die Gesellschaft freut er sich bestimmt.

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Amer

Belgien / Frankreich, 2009
Regie: Hélène Cattet, Bruno Forzani
Darsteller: Marie Bos,Delphine Brual, Harry Cleven, Bianca Maria D'Amato, Cassandra Forêt, Charlotte Eugène Guibeaud, Bernard Marbaix, Jean-Michel Vovk

Man sollte besser nie zu hohe Erwartungen haben; egal, um was es sich handelt. Erst recht nicht, wenn sich diese auf die meist wenig zutreffenden Inhaltsangaben des FFF-Programmheftes begründen. Wenn mir da aber ein Vergleich zu Buñuel, Jodorowsky und Kenneth Anger vor die Nase gehalten wird, kann ich da nur reflexartig zuschnappen. Und was soll ich sagen? Es hat äußerst gemundet! Mögen da auch Reminiszenzen an die 70er Giallo-Filme vorhanden sein, so sind surreale Klassiker noch deutlicher spürbar. Worte finden sich kaum in diesem avantgardistischen Meisterwerk. Es sind die Bilder, die hier überdeutlich sprechen. Ebenso treten die Geräusche explizit hervor. Eine dunkle, erotische, intensive Sprache, die den Bogen zwischen Angst und Begehren spannt. Insgesamt also ein absoluter Leckerbissen, der allerdings nicht jedem Geschmack entsprechen wird. So, und nun habe ich gleich die nächste große Erwartung. Kann der Film morgen oder so auf DVD erscheinen?

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