Dienstag, 9. September 2014

The Rover

Australien, 2014
Regie: David Michôd
Darsteller: Nash Edgerton, Jamie Fallon, David Field, Richard Green, Anthony Hayes, Gillian Jones, Robert Pattinson, Guy Pearce


Wir befinden uns in Australien, zehn Jahre nachdem es dort einen Zusammenbruch gab, der wohl mehr wirtschaftliche Ursachen hatte – also keine Umweltkatasthrophen, Seuchen etc. Ein Endzeitfilm, der zwar schon deutlich den gesellschaftlichen Zerfall zeigt, aber die bedrohliche Atmosphäre, die davon ausgeht, nicht reißerisch umsetzt, sondern eher – nun ja, geruhsam. Was allerdings überhaupt kein Manko ist, außer man erwartet nun ein actionlastiges Gewaltszenario. Sicher, wenn sukzessiv alles zusammenbricht, gibt es auch Gewalt, aber diese fügt sich in eine Dichte, die sich vor allem auch durch die darstellerische Leistung der Hauptdarsteller (Guy Pearce als Ex-Farmer, der vorgeblich sein geklautes Auto wieder haben will und Robert Pattinson als etwas geistig Minderbemittelter, der von seinem Bruder enttäuscht wurde) und eben durch die sehr ruhig gehaltene Inszenierung ergibt. Und dies bewirkt trotz eigentlich eher banalen Plot einen Film, der durchaus sehenswert ist und in seiner in sich geschlossenen Atmosphäre nachhaltig in Erinnerung bleibt. Aber das, was man allgemein hin als banal bezeichnet, sind ja oft die wichtigsten Sachen im Leben. Und sei es nur eine Decke. Darum geht es in diesem Film zwar nicht, sondern war nur anschließend Gesprächsthema (nein, nicht mit Linus), aber dies zeigt nur wiederum, dass Banales wichtig sein kann. Ob dies nun wie im Film vordergründig bei Männern Geld und Autos sind und bei Frauen eben nicht, ergibt ebenfalls etwas, über das man sich unterhalten kann. Sei es nun eher banal oder tiefgründig. Nach vorab gelesenen Rezensionen war ich nunmehr positiv überrascht und ja, wundere mich, dass dies nun der Eröffnungsfilm vom FFF war, denn dies ist eigentlich kein Film, der allgemein das FFF-Publikum trifft. Was für mich allerdings kein Minuspunkt ist. Das Mainstream-Kinopublikum wird dieser Film jedoch noch viel weniger erreichen. Aber für all jene, die gute Darsteller und ein ruhiges, aber stimmiges Szenario zu schätzen wissen, ist dieser Film durchaus sehenswert.


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Gehenna

Offene Wunden

Link ;).
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NeonWilderness - 2017.11.18, 14:51
Der Link zu 117+ ist...
Der Link zu 117+ ist ganz schön eingestaubt, Herr...
C. Araxe - 2017.11.18, 14:49
Ich sag's ja immer, dass...
Ich sag's ja immer, dass Sie eine beratungsresistente,...
NeonWilderness - 2017.11.18, 14:47
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"Curiosity killed the cat". Das werden die neugierigen...
NeonWilderness - 2017.11.18, 14:36
Nur ein Kommentar
„Ich führe deine Wege in den Verfall, deine...
C. Araxe - 2017.11.17, 21:00

Nö, mein Kommunikationsskillset...
Nö, mein Kommunikationsskillset begrenze ich selbst...
C. Araxe - 2017.11.17, 20:17
Ach ja, da gibt es noch...
Ach ja, da gibt es noch eine Dritte im Bunde, die hier...
C. Araxe - 2017.11.17, 19:17
Hierbei handelt es sich...
Hierbei handelt es sich wiederum um einen anderen Stalker...
C. Araxe - 2017.11.17, 18:48
Hehe, Ihr Blog-Stalker...
Hehe, Ihr Blog-Stalker scheint zumindest kein IT-Nerd...
NeonWilderness - 2017.11.17, 16:39
Ziemlich frech und ungelenk,...
Ziemlich frech und ungelenk, einem GF zu sagen "dass...
NeonWilderness - 2017.11.17, 16:37
FYI: Ich mache daraus...
FYI: Ich mache daraus jetzt mal eine Serie.
C. Araxe - 2017.11.14, 21:01
Nur mal so, Teil 2
Sorry, aber über „webanonymizer.org”...
C. Araxe - 2017.11.14, 20:58

Leichenhalle

Kommentar verschwunden?
Vielleicht ist er hier:

Verwesungsstadium

Horror seit 4730 Tagen

Letzter Spuk:
2017.11.18, 14:51

E-Mail: C. Araxe


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