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Mittwoch, 11. Januar 2006

Schnukkelige Sachen

Herr Twoblog fragte, Frau Araxe antwortet:

Sie lieben Abwechslung?

Dann schaffen Sie sich eine Katze an, möglichst noch etwas jünger (so wie die hier), dann werden Sie fast täglich mindestens ein aufregendes Erlebnis haben.

Eine kleine Auswahl:
  • Lampen werden angeschaltet (gerne sehr früh morgens oder mitten in der Nacht).
  • Ehemals neue Rollen Toilettenpapier werden komplett abgewickelt.
  • Zimmerpflanzen sind entweder in stetiger Bewegung (der Boden ist bevorzugtes Ziel) oder werden bis zum Nichtmehrvorhandensein dezimiert.
  • Teelichter werden zur Mangelware, wenn man sich nicht die Mühe macht, nach perforierten Überbleibseln in den entlegensten Winkeln zu suchen oder nicht im Besitz eines Safes mit Zahlenschloss ist.
  • Prinzipiell wird sämtliche Nahrung, die sich im Gruselkabinett befindet, für sich beansprucht. Und zwar innerhalb von Sekunden.
  • Auf dem Bildschirm ist nichts mehr zu sehen, weil kleine Katzen plötzlich Mäuse (d.h. den Cursor) jagen.

Kinder und Kultur

Ein schwieriges Thema, das oft mit Quengeleien seitens der Kinder verbunden ist, wie man immer wieder hört.
Und so maulte auch das kleine Monster: "Wann gehen wir denn endlich mal wieder in ein Museum?"

Dienstag, 10. Januar 2006

5-Minuten-Glück

Der frühe Morgen tauchte alles in ein rosiges Licht, das aus sich selbst heraus leuchtete und lautlos zärtliche Worte der Wärme und Geborgenheit flüsterte.

... dann siegte wieder die klirrende Kälte.

Montag, 9. Januar 2006

Wie die Brotdose laufen lernte

Am letzten Schultag im vorherigen Jahr fiel mir des Abends beim Abwasch ein, dass ich die Brotdose vergessen hatte. Sie befand sich im Zimmer vom kleinen Monster und das schlief schon. Ach, dachte ich, das hat auch noch Zeit. Hin und wieder fiel mir die Brotdose in den vergangenen Wochen erneut ein, das war es dann aber auch - mehr passierte nicht. Und so kam es dazu, dass sie zu mir kam:

Freitag, 6. Januar 2006

Das Panthol-Experiment

In der Alchemistenküche des Gruselkabinetts brodelt es. Welches der üblichen begehrten Ziele soll erreicht werden?
Die Erschaffung von Gold, des Steins der Weisen oder eines Homunculus? Letzteres ist der Fall. Ein künstliches Wesen, genauer eine neue Art von Blogger ohne Fehl und Tadel.
So ungefähr ...

Jeder, der schon etwas länger bei twoday.net ist und sich auch etwas mit den hier Bloggenden beschäftigt hat, dem wird Herr WVS kein Unbekannter sein. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Konflikten. Hier geht es allerdings nicht darum, wer daran die Schuld trägt, sondern es soll ein neues Kapitel begonnen werden, bei dem alte Fehden außer Acht gelassen werden. Es zählt nun mehr nur noch das, was jeder der Beteiligten jetzt und in Zukunft tut. Hiermit kann von allen eine Selbstverpflichtung eingegangen werden, die grob umrissen folgendes enthält:

Keine Diskriminierungen auf Grund von Herkunft, ethnischer, politischer oder religiöser Zugehörigkeit, sozialen Gewohnheiten, sexuellen Neigungen, Sprachen, Geschlecht, Behinderung, Alter oder äußerlichen Merkmalen. Um das zu vereinfachen, geht es um einen Verzicht auf jede Art von Kritik, sei diese auch konstruktiv gemeint, da teilweise nur schwer zu entscheiden ist, inwieweit es sich hierbei um neutrale Formulierungen handelt oder diese abwertend gemeint sind. Das trifft ebenfalls auf alle Formen von Ironie zu. Eingeschlossen sind selbstredend Beleidigungen und Verleumdungen im üblichen Sinne.

Dies betrifft Äußerungen in Beiträgen oder Kommentaren, in denen beteiligte Blogger direkt angesprochen werden, aber auch indirekte Verallgemeinerungen, aus denen ersichtlich wird, dass damit bestimmte Blogger gemeint sind oder auch nur gemeint sein könnten.

In Zukunft wird sich also zeigen, wer wirklich willens ist auf dieses zu verzichten. Das bedeutet ganz klar eine Selbsteinschränkung bei der Themenauswahl der Blogeinträge, aber ich denke, es gibt genügend andere Themen, mit denen man sich beschäftigen kann.

Ich muss dazu sagen, dass die Auseinandersetzungen für mich teilweise einen gewissen Unterhaltungswert hatten. Ich war aber auch nie direkt involviert. Man möge mir dies nachsehen, mein Humor ist ... nun ja. Für die Beteiligten war es dann aber wohl teilweise weniger lustig.

Zu diesem Experiment des besseren Miteinanderauskommens möchte ich noch anmerken, dass ich nicht gewillt bin, mich direkt mit jedem Blogeintrag und Kommentar zu beschäftigen. Es kann sich aber gerne an mich gewandt werden, wenn es Fragen oder Probleme gibt. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass ich nicht im Besitz eines Heiligenscheins und auch nur ein Mensch mit all seinen Schwächen und Fehlern bin, dem nur ein subjektives Urteil möglich ist. Wahre Objektivität gibt es nicht.

So und nun ist es hier an der Zeit, sich zu der oben genannten Selbstverpflichtung zu bekennen.

Donnerstag, 5. Januar 2006

Nachtaufnahmen

Seit Ende letzten Jahres ist diese Sammlung kleiner düsterer Geschichten des italienischen Comic-Autors Gipi auch als deutsche Ausgabe erhältlich, die sogar noch eine zusätzliche Erzählung enthält.

Gerade in dunkleren Gefilden gibt es einen Teil Comics mit etwas mehr Anspruch, was Form als auch Inhalt bei Text und Bild betreffen. Das Außergewöhnliche an Gipi ist, neben seinem Gespür dem Schrecken des mehr oder weniger Alltäglichen in verborgene Abgründe zu folgen, vor allem seine exklusive Maltechnik. Einfache, fragmentare Figuren im Vordergrund stehen im Gegensatz zu den Hintergründen, die mit Öl auf Leinwand gemalt wunderbare feine Strukturen und sehr plastische Lichteffekte erzeugen. Und genauso mag manche Geschichte auf den ersten Blick naiv oder banal wirken, offenbahrt aber bei näherer Betrachtung weitaus mehr Tiefgang.

(Anklicken für Großansicht)

Mittwoch, 4. Januar 2006

Ein seltsames Gefühl

Ja, das ist es schon, wenn man aus dem Fenster schaut und unmittelbar vor einem ein Mann mit Kettensäge steht.

Ich sollte vielleicht dazu noch ergänzend sagen, dass sich das Gruselkabinett im vierten Stock befindet.

Dienstag, 3. Januar 2006

Diesmal ohne

Und zwar ohne Begleitung des kleinen Monsters in Berlin.

Ich halte eigentlich überhaupt nichts von guten Vorsätzen, schon gar nicht zu Neujahr. Aber nun habe ich gleich zu Beginn des Jahres einen letztjährlich gefassten Vorsatz in die Tat umgesetzt. Und es war auch einfach nur wieder sehr schön, wenn auch noch anstrengender, da ich weitaus mehr unternommen habe als beim letzten Mal.

Neben meinen üblichen Touren durch Kreuz- und Prenzlberg sowie Friedrichshain, sollten diesmal auch Blogger im RL kennengelernt werden. So etwas ist aber gar nicht so einfach zu koordinieren. Schließlich habe ich mich nur mit Frau Caliente getroffen, was schon schwierig genug war. Der Ort des Treffens, den sie vorschlug, war etwas seltsam:

Aber es war auf jeden Fall sehr nett, sich mit Frau Caliente zu unterhalten. Ein Ziel meines Aufenthaltes in Berlin war auch der Besuch dieser Galerie, in der sich gestern die "SILENT COMPANIONS" verabschiedeten. Von einem meiner Lieblinge, Scott Radke, war leider nur ein Exponat anwesend. Die Vorfreude auf die kommenden "Nachtschattengewächse", insbesondere Elizabeth McGrath, konnte auch noch gesteigert werden durch den Erwerb dieses Schatzes in einem meiner Lieblingsläden, denen ich auch jene Entdeckung zu verdanken habe. Stolz präsentierte ich Frau Caliente meinen neuen Fang und konnte sie ebenfalls dafür begeistern. Wen das jetzt etwas wundert, weil er Frau Caliente für ein sonniges Gemüt gehalten hat, dem jedwede Schatten fern liegen, kann sie nur noch nicht näher kennengelernt haben - ich habe ja inzwischen etwas von ihren dunklen Seiten erfahren. Wer nun meint, hier müsse eine Verwechslung vorliegen - zum Beweis, es handelte sich unverkennbar um Frau Caliente:

Auch wenn ich nun einen sehr langen Tag in Berlin verbracht habe, war es doch wieder viel zu kurz. Ich zeigte Frau Caliente noch den Weg zum Bahnhof und schon musste ich zurückfahren. Aber ich komme wieder. Bald!

Müde, müde, müde

Aber schön war's. Morgen vielleicht mehr. Kann aber auch sein, dass ich nun erst einmal ein paar Tage schlafe.

Samstag, 31. Dezember 2005

Das war's

Fast. Und dann ist wieder ein Jahr vergangen.
Ein Jahr, das sehr ausgeglichen für meine Verhältnisse war. Keine bemerkenswerten Höhenflüge, aber auch keine Abstürze in bodenlose Abgründe. Die Ruhe hat mir gut getan. Und noch verspüre ich keine Sehnsucht nach Veränderung. Mal sehen, was das neue Jahr an Überraschungen bereithält.

Allen ein angenehmes

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- auf dass es den jeweiligen Vorstellungen entspricht.

Und nun lassen Sie es ersteinmal zu Silvester krachen - das geht auch ohne Böller.

Donnerstag, 29. Dezember 2005

Meine Wege so weiß

Flocke um Flocke deckte alles zu. Und es war nichts mehr zu sehen bis auf dieses Weiß, das eine reine Unschuld verkündet wie sie nur frischgefallener Schnee haben kann.

Keine Wege sind mehr sichtbar, jeder Schritt betritt Neuland. Unsicherheit gibt es dabei nicht - das Knirschen unter den Schuhen gibt einem Gewissheit, dass man festen Boden unter sich hat.

Und alles weiß, so weiß ...

Dienstag, 27. Dezember 2005

Blogunfreundliche Atmosphäre

Da war man dann vor Weihnachten noch sehr im Stress - hauptsächlich, weil man mit Argusaugen die Keksdosen vor voreiligen Zugriffen von der Oma und dem kleinen Monster bewachen musste. Und dann hatte man schließlich Weihnachten auch wieder keine Zeit. Das Ausdenken, Zubereiten und Verzehren von Schlemmereien nahm so ziemlich die ganzen Weihnachtstage in Anspruch. Da kam man dann noch gerade halbwegs dazu, die Freude an den Geschenken praktisch zu erproben und den einen oder anderen Spaziergang zu machen, zumal es ansatzweise den Luxus von weißer Weihnacht gab.
Ja, hier hat der Winter Einzug gehalten und das, obwohl um Heiligabend eher Frühlingsgefühle aufkamen.

Samstag, 24. Dezember 2005

Weihnachten für die Katz

Für den einen oder anderen mag Weihnachten die perfekteste Horrorvorstellung des Jahres sein, mancher lässt es einfach über sich ergehen, da und dort mag doch Freude aufkommen. So oder so, schauen Sie sich einfach diese beiden Bewohner des Gruselkabinetts an, die es verstehen Ihr Dasein zu genießen und dazu gar nicht viel brauchen - die Mäusekadaver am Weihnachtsbaum hier reichen ihnen vollkommen. Und so wünsche ich Ihnen auch einfach nur ein paar behagliche Tage, die Sie in Ruhe und Zufriedenheit verbringen mögen. Da ich dieses ebenfalls beabsichtige, werde ich heute auch keine Mails versenden und es seien an dieser Stelle alle sich angesprochen Fühlenden ganz lieb gegrüßt.

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Süßer die Kassen nie klingen

Weihnachtszeit - Konsumzeit. Da hört man die Leute immer jammern, dass das Geld immer knapper wird und man sich nichts mehr leisten könne. Und nein, dieses Jahr wird sich wirklich nichts geschenkt oder naja, ganz bestimmt nur eine Kleinigkeit. Aber wagt man sich in der Weihnachtszeit in die Innenstadt, dann quillt diese über. Alles voller Leute und die wollen alle kaufen, kaufen, kaufen.

Und so dezimieren sich die Mäuse dann vor Weihnachten.
(Achtung! Harte Zeiten - harte Bilder.)