Alien
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Dienstag, 6. März 2007

Hamburg ist nicht Bayern

„Grüß Gott. Entschuldigung, ... guten Tag.”

Sonntag, 4. März 2007

Landluft macht frei

Nicht nur wegen der frischen Luft, sondern im Fall des kleinen Monsters auch mutterbefreit. Dafür hat es nun für einige Zeit das volle Verwöhnprogramm, das Großeltern nun mal so bieten. Und ich bin kleinesmonsterbefreit. Erst mal sehr schön - vor allem Alleinerziehende werden wissen, was ich meine - , auch wenn ich es spätestens morgen vermissen werde. Zum Glück wurde ja inzwischen so etwas wie das Telefon erfunden, so dass mir auch alle Abenteuer und Schandtaten berichtet werden können. Die Rückkehr war für mich dieses Mal glücklicherweise einfacher. Hach, aber eigentlich würde ich auch gern Ferien haben.

Donnerstag, 1. März 2007

Eiskalt erwischt

Milder Winter? Pah! Polarkreis 18!

Als ich das erste Mal etwas darüber las, beendete ich meine Lektüre beim Sigur Rós-Vergleich. Dann hörte ich mir die Jungs doch noch mal an. „Och, das ist ja viel zu poppig.”, dachte ich. Dazu muss ich sagen, dass ich musikalisch lange Zeit auf den abseitigsten Pfaden wandelte und mein Verhältnis zum Mainstream immer noch sehr zwiegespalten ist. Aber dann ... diese Stimme. Diese Stimme!

Ob ich wohl wieder daheim arbeiten muss, wenn ich mir diesen Song 50 mal hintereinander anhöre?

Mittwoch, 28. Februar 2007

Rauschfreier Rausch

Draußen rauscht der Regen.
Drinnen rauscht der Lüfter.

Berauschend ist das nicht gerade.

Montag, 26. Februar 2007

Sucht vs. Faulheit

Keinerlei Entzugserscheinungen. Weder schlechte Laune, noch Nervosität oder Reizbarkeit. Keine Schlafstörungen und Schweißausbrüche. Es geht also auch ohne Bloggen und auch ganz ohne Internet. Nur über meine Bequemlichkeit sollte ich mir vielleicht etwas mehr Gedanken machen. Eine notwendige Neukonfiguration muss man auch nicht immer wieder auf den nächsten Tag verschieben. Aber so ein paar Tage offline zu sein, ist doch sehr wohltuend. Fast so verlockend, dass man beinahe versucht ist, den virtuellen Welten oder zumindest dem, was man so Blogosphäre nennt, ganz den Rücken zuzukehren. Nein, nein. Keine Sorge. Etwas abhängig bin ich dann aber doch.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Abschaffung des Schwarz-Weiß-Sehens

„Scherenschnittpapier?”, fragte verwundert die Verkäuferin eines hiererorts namhaften Fachgeschäfts, „Was meinen Sie damit?”

Dienstag, 20. Februar 2007

Schlimmer als Weihnachten

Ja, es ist ein Grund aufgeregt zu sein, vor allem, wenn an einem Tag gleich zweimal Fasching gefeiert wird. Ja, zum Verkleiden und Schminken braucht man etwas mehr Zeit. Ja, man kann sich noch einmal darüber unterhalten, wie die Kostüme gebastelt wurden. Ja, es ist auch interessant, was für Ideen die anderen Kinder hatten, auch wenn ich sie schon erzählt bekommen habe. Ja, die Sachen sind bestimmt lecker, die es zu essen gibt. Ja, es wird bestimmt sehr schön.

Aber nicht um fünf Uhr morgens...

Sonntag, 18. Februar 2007

Poe gekastet

Und noch viel mehr Schönes hat Lisa Mei Ling Fong in Kästen gepackt. Ganz nach meinem Geschmack, habe ich doch ebenfalls der Báthory oder Dresden Gedolltes in Kästen eine Heimstatt gegeben. Selbst einen ganzen Friedhof kann man auf diese Art und Weise unterbringen. Es wäre zwar vieles sicher einfacher, wenn man alles in Kästen verwahren könnte, aber es wäre dann doch zu einengend.

Freitag, 16. Februar 2007

Die Gedanken sind frei ...

Ein Lied, das Trost verspricht. Aber nur so lange man nicht anfängt darüber nachzudenken. Wann sind die Gedanken schon wirklich frei? Viel zu selten sind sie selbstbestimmt. Niemand ist so autistisch als dass er nicht doch Gedankenanstöße von außen annimmt. Das mag oft eine Bereicherung sein, aber vielmals richten sich die Gedanken auf etwas, mit dem man sich eigentlich gar nicht beschäftigen will. Nicht anders sieht es bei den Gedanken aus, die aus dem tiefsten Innern kommen. Dem kleinen Käfig, zu dem man den Schlüssel nicht mehr finden kann, können sie nicht entkommen und so ziehen sie ihre ruhelosen Kreise in engen Bahnen. Die Freiheit der Gedanken muss man sich dann doch meist hart erkämpfen ...

Donnerstag, 15. Februar 2007

Bis zur Endhaltestelle

„Wenn man nicht weiß, wo man hin will, kommt man
am weitesten.”
(William Shakespeare)

Spruch des Tages vom Infoscreen in der U-Bahn.

Dienstag, 13. Februar 2007

Sündentausch

Biete Invidia, den Neid. Suche Acedia, die Trägheit in äußerer physischer Form. Bei erfolgreichem Tausch geselle ich mich zu den beiden.

Sonntag, 11. Februar 2007

Blindes Grauen

Beraubt der Bilder bleiben nur die Worte. Sie schaffen es aber mühelos, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Bilderwelten, die weitaus kraftvoller sind als es reale Bilder je sein können. Und deshalb sind diese nicht sichtbaren Bilder um so wahrer. Alles Sehen ist Lüge, so lange man nicht dahinter schaut. Es ist kein Wegsehen, sondern ein viel genaueres Hinsehen. Die Augen schließen und das sehen, was dort hinter den Lidern im rotschimmernden Dunkel erscheint. Das können auch Worte nicht beschreiben, nur umschreiben.

Bilder verschwinden und Bilder tauchen wieder auf. Es gibt nichts, was ewig währt.