Alien
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Samstag, 28. April 2007

Ausrotzen

Der Schleim quillt endlos. Grüngelblich breitet er sich überall aus. Anfangs füllte er den Kopf. Trägheit manifestierte sich. Ein Klebenbleiben in der Gewohnheit, im Gewöhnlichen. Das, was man nie wollte, aber immer doch wieder feststellen musste und manchmal sogar wollte. Die Geborgenheit des Stillstands, deren Gefahren man ignorierte, weil man der Gefahren rasend bewegter Zeiten noch zu gut erinnerte. Süchte und Sehnsüchte versinken im Zähflüssigen. Ja, wenn man nichts mehr will, dann muss es doch Glück sein. Dieses Glück kann man nur durch Mukophagie erhalten. Die seeligmachenden Kreisläufe des Schleims. Aber will man denn immer glücklich sein?
Irgendwann hat man die Nase voll von diesem Glück.
Der Schleim muss raus - raus aus dem Schleim.
Raus. Raus. Raus.

Freitag, 27. April 2007

Sex und Volljährigkeit

„Wenn ich 18 bin und dich frage, ob ich mit einer Frau Sex haben kann und du sagst ,Nein’, was ist dann?”
„Da wirst du sicher nicht fragen und wenn du 18 bist, habe ich dir soundso nichts mehr zu sagen.”
„Und wenn eine Frau Sex mit mir will und ich nicht?”
„Dann willst du eben nicht. Zwingen darf man niemanden dazu.”
„Mit der V. aus meiner Klasse möchte ich jedenfalls später keinen Sex haben.”
„Wieso denn nicht?”
„Die ist total zickig.”

Das Gespräch zog sich noch etwas länger hin und endete mit der Überlegung, dass der beste Freund vom kleinen Monster der ideale Partner sei. Begonnen hatte die Unterhaltung mit der Frage: „Warum darf man eigentlich keinen Sex mit seiner Mutter haben?”

Mittwoch, 25. April 2007

Kein hitzefrei, aber ...

... die Agentur gibt ’ne Runde Eis aus.
:·)))

Wolf ohne Schafspelz



Das letzte Konzert von Patrick Wolf ist nun schon etwas länger her, um so mehr freute ich mich auf den gestrigen Abend. Zumal es vielleicht das letzte Mal sein würde, aber daran glaube ich doch nicht so ganz. Das ist einfach jemand, der auf die Bühne gehört. Schon beim ersten Konzert beeindruckte er als perfekter Performer und talentierter Musiker mit einer überragenden Stimme - da war er gerade mal 20 Jahre alt und stand ganz allein auf der Bühne. Inzwischen tritt Patrick Wolf mit ein paar mehr Leuten (ausgestattet mit Laptop, Schlagzeug, Geige und Kontrabass) auf und auch vor der Bühne gibt es mehr Leute. So oder so - es war erneut ein geniales Konzert, welches wieder für jede Menge Überraschungen (ich sag nur Perücke) und schöne Eindrücke sorgte. Musikalisch wie auch optisch (die fast Nacktfotos sind leider nicht so gut geworden *g*) wurde viel geboten. Ach, da müssen einfach noch mehr Konzerte folgen. Ich würde mir nur noch wünschen, dass Patrick Wolf die experimentelle Seite beim nächsten Album wieder mehr betont - einfach mal den Wolf herauslassen! Auf der Bühne macht er das schließlich nach wie vor.

Dienstag, 24. April 2007

Chnüüschlotteri?

Nur ganz wenig war bei Herrn Swiss zu bemerken. Unerschrocken machte er sich auf den inzwischen schon berühmtberüchtigten Fußmarsch, den ich mit Vorliebe Besuchern angedeihen lasse. Des Weiteren sagte er todesmutig einer Besichtigung des Gruselkabinetts zu. Dort bekam er es dann aber doch etwas mit der Angst zu tun. „Respekt”, nannte das Herr Swiss. Aber er hat es überlebt. Oder...?

Samstag, 21. April 2007

So wird das nichts

Wenn ich erst um 18 Uhr aufstehe, ist schon wieder viel zu wenig vom Tag übrig.

Montag, 16. April 2007

Blogabstinenz

Nicht dass ich mich hier nicht mehr wohlfühlen würde, aber die Welt da draußen (ja, die gibt es auch noch) nimmt mich zurzeit mehr in Anspruch.

Freitag, 13. April 2007

Schwarze Katze

Es ist gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, dass sich die Fellmonster immer rechts von mir aufhalten.
Heute ist das wichtiger denn je.

Donnerstag, 12. April 2007

„Shiva, lass’ das!”

Als ich die etwas ungehaltene Stimme der Hundebesitzerin hörte, sinnierte ich etwas über Tiernamen. Ob es wohl auch Tiere gibt, die Gott (über Allah schreibe ich lieber nicht - wer weiß, was das für Folgen hat) heißen? Nicht dass ich die Göttlichkeit von Katzen bestreiten würde, aber wie hört sich das denn an, wenn man beispielsweise sagt: „Gott ist noch nicht stubenrein”? Und wie ist das eigentlich bei Bußgeldbescheiden? Das Nichtentfernen von Hundehaufen kostet hier nämlich 100 Euro. Steht dann darin „ Da Sie die Hinterlassenschaften von Gott nicht beseitigt haben ...”?

Sonntag, 8. April 2007

Prometheus zu Ostern

Oder wie das Feuer vom Himmel kam



Nun gut, manchmal reicht auch ein starker Wind, um Glut dem Regen gleich aus luftigen Höhen niederprasseln zu lassen. Nicht unerwähnt soll auch die dadurch bedingte starke Rauchentwicklung bleiben. Noch immer habe ich den Geruch in der Nase und nicht nur da, sondern überall an mir haftend. Ebenso verbleibt in mir der Anblick der Flammen, an denen ich mich nie satt sehen werde. Feuer, ewiges Feuer - auch wenn es immer wieder aufs Neue entfacht werden muss - es bleibt.

Donnerstag, 5. April 2007

Extended Version

Für manche ist es Ostern, für andere das wahrscheinlich längste Wochenende der Welt. Aber das lässt sich noch verbessern. Indem man nämlich noch ein paar Tage Urlaub ranhängt.
Ich muss wohl jetzt niemandem erklären, dass ich mich momentan in bester Laune befinde.

Auch wenn nun der eine oder andere etwas neidisch sein sollte (das ist beabsichtigt *g*), wünsche ich allen ein paar schöne Oster-Tage!

In der Kälte der Nacht

Es ist doch noch (oder schon wieder) empfindlich kalt da draußen, sobald sich die Sonne verabschiedet hat. Aber nicht gestern. Polargebiete bereiteten einen heißen Abend. Abend? Ach, was schreibe ich... Nacht! Tagsüber war ich noch todmüde, aber dann wurde es wieder eine Nacht, die kein Ende nehmen wollte. Energielieferant waren Polarkreis 18, die auf der Bühne erst recht zaubern können. Elektriktrick. Oder so.



Nicht alles, was sich dem ersten Anschein nach kalt gibt,
ist es auch. Ganz im Gegenteil ...

Dienstag, 3. April 2007

Bloggerausverkauf

Über das Für und Wider der Käuflichkeit von Bloggern wurden sich in der Vergangenheit vielerorts die Mäuler zerrissen. Vor allem über das Wider. Zu was für Dumpingpreisen sich inzwischen Blogger anbieten, war mir allerdings bisher entgangen. Beispielsweise ist der Herr Gulo billiger denn je zu haben.

Sonntag, 1. April 2007

Taumeln durch den Frühling

Blau wie der Himmel, an dem es nie mehr nur eine einzige Wolke geben wird. Das ist unvorstellbar. Dort draußen, jenseits der Häuserschluchten, trifft einen das zunehmende Grün mit aller Kraft. Trunken von der Sonnenflut und einer Luft, die alle Sinne betäubt. Bis alles Bewusstsein schwindet und nur noch Sein bleibt.